Andreas Nickel von Ressourcenmangel: "Es ist ein Business von Quereinsteigern"

Digitalagenturen wie Ressourcenmangel(öffnet im neuen Fenster) unterstützen Firmen bei ihrer digitalen Transformation. Mit rund 300 Mitarbeitern setzt die Agentur auf flexible Arbeitsmodelle und eine breit gefächerte Expertise. Laut Andreas Nickel, Gründer, CEO und CPO von Ressourcenmangel, lautet ein wichtiges Credo: "Arbeit ist kein Ort." Die Agentur organisiert Arbeitsmodelle so, wie es für das jeweilige Projekt und die Mitarbeiter am besten passt: vor Ort, hybrid oder komplett remote.
Die Agentur setzt dabei nicht auf starre Produkte, sondern auf maßgeschneiderte Konzepte. "Das finde ich übrigens einen Charme von Agenturen, es ist auch zu einem großen Teil ein Business von Quereinsteigern," meint Nickel. Für individuelle Lösungen brauche es ein hohes Maß an Fachwissen und Kommunikation auf Augenhöhe. "Am Ende ist die Agentur dein Guide, der nicht zwingend die Umsetzung verantworten muss, sondern Partner und Anbieter koordiniert."
Angesichts des gestiegenen Kostendrucks und der wachsenden Anforderungen an Agilität und Effizienz stellt sich für Agenturen die Frage, wie sie ihre Arbeitsweisen weiterentwickeln können. Während einige Kunden schnelle, kostengünstige Lösungen erwarteten, bleibe für viele Agenturen die Herausforderung, den Wert individueller, tiefgehender Zusammenarbeit zu vermitteln, sagt Nickel. "Wichtig ist, keine Angst zu haben, denn sonst wird es schwierig. Dann setzen Absicherungsmechanismen bei Kunden ein. Eine weitere Beratung wird einbezogen und so weiter." Ein gewisses Maß an Vorwissen, Verständnis und Vertrauen werden also vorausgesetzt.
Abonnenten von Chefs von Devs können das ganze Interview morgen früh in ihrem E-Mail-Posteingang finden. Ihr könnt unseren zweiwöchentlichen Newsletter hier kostenlos abonnieren .