Andreas Kaufmann: Leica-Chef träumt vom eigenen Kamera-Smartphone

Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender von Leica Camera, wünscht sich ein von Leica selbst produziertes und explizit für Fotografen geeignetes Smartphone. Das hat der Manager in einem Interview mit CNBC(öffnet im neuen Fenster) erklärt.
Der Traum des Leica-Smartphones
"Ich bin mir nicht sicher, ob das Unternehmen das schafft, mein persönlicher Traum wäre ein echtes Leica-Smartphone" , sagt Kaufmann in dem Interview. Ein für Fotografen geeignetes Smartphone sieht er als notwendig an, eignen sich seiner Meinung nach doch alle aktuellen Geräte nicht explizit für Fotografen.
"Jedes aktuelle Smartphone ist ungeeignet für Fotografie. Smartphones werden als Fotokamera und als Filmkamera verwendet, sind aber nicht wie eine gebaut" , sagt Kaufmann. " Ich denke, da liegt noch viel vor uns."
In seiner allgemeinen Einschätzung zur fehlenden Eignung aktueller Smartphones für Fotografie nimmt Kaufmann interessanterweise Huaweis mit Leica zusammen entwickelte Geräte nicht aus. Bezüglich der Kooperation verrät er allerdings die Richtung, in der die Entwicklung in Zukunft gehen könnte.
Kommende Huawei-Smartphones könnten noch mehr Kameras haben
"Sind zwei Kamerasysteme genug für ein Smartphone? Das könnte Ihnen einen Hinweis auf die Zukunft geben" , sagt Kaufmann seiner Interviewpartnerin auf die Frage, wie die Kooperation weitergehe. Entsprechend wird die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hersteller offenbar fortgeführt.
Details hat Kaufmann mit Verweis auf Geheimhaltung aber nicht verraten. Auch wie ein echtes Leica-Smartphone aussehen könnte, hat der Manager nicht gesagt.



