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Ancestors im Test:
Die Evolution als Affenzirkus

Mehrere Millionen Jahre in einem Spiel: Dieses mutige Ziel hat sich das Indiegame Ancestors – The Humankind Odyssee gesetzt. Leider macht die Evolution trotz interessanter Ansätze und liebenswerter Primaten nicht so richtig Spaß.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Ancestors - The Humankind Odyssee (Bild: Panache Digital Games)
Artwork von Ancestors - The Humankind Odyssee Bild: Panache Digital Games

Das Bein ist gebrochen. Das sehen wir nicht nur am Symbol auf dem Bildschirm, sondern auch am humpelnden Gang des Menschenaffen-Weibchens Ic, mit dem wir uns durch den Dschungel schleppen. Zuerst sind wir mit Ic von einem Baum gefallen, worauf der Knochen angeknackst war. Und dann hat uns ein Eber mit seinen Hauern zu Boden geworfen. Ic schluchzt und stöhnt, da kommt wieder ein Warzenschwein angerannt – aber ein Säbelzahntiger ist noch schneller.

Was uns auf dem Bildschirm in Ancestors – The Humankind Odyssee mitleiden lässt, hat sich in der Evolution vermutlich ein paar Millionen oder Milliarden Mal ereignet. Immerhin: Im Spiel ist die Sache mit dem Tod von Ic nicht erledigt. Nach ihrem Ableben geht es fast nahtlos weiter, weil wir mit einem anderen Affen aus dem gleichen Stamm die Evolution vorantreiben können.

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