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ANC-Kopfhörer im Praxistest: Mit der Schnöseltaste seine Ruhe finden

Kopfhörer mit aktivier Geräuschunterdrückung sollen das Arbeiten im Büro und das Fliegen angenehmer machen. Das funktioniert zum Teil gar nicht schlecht, hat jedoch seinen Preis - wie Golem.de im großen Praxistest mit sechs Geräten festgestellt hat.
/ Friedhelm Greis , Tobias Költzsch
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Sechs Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Sechs Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Test Bild: Martin Wolf/Golem.de

"Der Lerm aber ist die impertinenteste aller Unterbrechungen, da er sogar unsere eigenen Gedanken unterbricht, ja, zerbricht" , wusste schon der alte Schopenhauer(öffnet im neuen Fenster) . Leider lebte der Frankfurter Philosoph gut 100 Jahre, bevor der deutsche Physiker Paul Lueg das Konzept des Antischalls zur Geräuschreduzierung entwickelte. Weitere 80 Jahre nach dessen Patentanmeldung(öffnet im neuen Fenster) gibt es inzwischen eine Reihe von Kopfhörern, die Schopenhauers Traum vom lärmfreien Arbeiten schon ein bisschen näher bringen. Doch der Test von sechs Modellen zeigt: Eine gute Geräuschreduzierung hat ihren Preis. Und ist alles andere als perfekt.

ANC Kopfhörer - Praxistest
ANC Kopfhörer - Praxistest (02:55)

Schon physikalisch sind dem Konzept der Geräuschunterdrückung (öffnet im neuen Fenster) Grenzen gesetzt. Am besten funktioniert diese bei großen Wellenlängen im Meter- und Dezimeterbereich. Das entspricht Schallwellen bis etwa 500 Hertz. Kein Zufall also, dass die ersten Kopfhörer mit sogenannter aktiver Geräuschunterdrückung (englisch: Active Noise Cancellation/ANC) für Piloten entwickelt wurden(öffnet im neuen Fenster) . Während das niederfrequente Brummen der Turbinen sich mit passiver Dämmung nur schlecht stoppen lässt, funktioniert dies umso besser mit Gegenschall. Die Hersteller Bose und Sennheiser brachten Mitte der 1980er die ersten Geräte mit ANC auf den Markt.

Nicht nur für Piloten und Philosophen

Die frühen Systeme für Endverbraucher, wie Sennheisers HDC 451, mussten die Steuerungselektronik noch extern unterbringen. Inzwischen sind die Prozessoren samt Akkus im Kopfhörer selbst integriert. Mikrofone innerhalb und außerhalb der Muschel, wie bei Sennheisers Hybrid ANC, sorgen dafür, dass der Umgebungslärm aufgenommen, der Antischall berechnet und mit der angemessenen Lautstärke in der Ohrmuschel erzeugt wird. Bei Sennheisers Modell 660 MB wird dies 16.000-mal in der Sekunde überprüft. Eine Dämpfung von 30 Dezibel ist damit möglich.


Arbeitslärm ist heutzutage jedoch nicht nur ein Problem von Piloten und Philosophen. Das Peitschenknallen der Fuhrleute, an dem sich Schopenhauer so störte, ist von Telefongeklingel und Tastaturgeklapper abgelöst worden. Mitarbeiter in Großraumbüros kennen das Dilemma: Sie sollen ständig ansprechbar sein und kommunizieren können, andererseits soll die Konzentration unter der permanenten Geräuschkulisse nicht leiden. Könnten Headsets mit ANC, die auch zum Telefonieren und Musikhören dienen, dieses Problem beheben? Fühlt man sich unter solchen Kopfhörern wie unter einer Schallglocke, die jeden unerwünschten Lärm fernhält, gleichzeitig aber bei Bedarf Geräusche durchlässt?

Sennheiser MB 660 und PXC 550

Gerade für solche Umgebungen hat Sennheiser Communications den MB 660 UC(öffnet im neuen Fenster) entwickelt. Das Headset ist gewissermaßen der professionelle Bruder des PXC 550(öffnet im neuen Fenster) . Die bei Kopenhagen ansässige Firmentochter der Sennheiser-Gruppe, ein Joint Venture mit dem dänischen Hörgerätehersteller William Demant Holding, hat zusätzliche Funktionen für Büroanwendungen hinzugefügt.

Allerdings betreffen die Unterschiede nicht die eigentliche Geräuschunterdrückung. Der MB 660 ist für das sogenannte Unified Communications(öffnet im neuen Fenster) (UC) optimiert, wie es beispielsweise von Skype for Business genutzt wird. Dafür wird ein zusätzlicher USB-Stick mitgeliefert, der für Skype zertifiziert ist. Eine weitere Softwarefunktion (Speakfocus) soll die Qualität der aufgenommenen Stimme verbessern und unerwünschte Hintergrundgeräusche ausfiltern. Die sogenannte Room-Experience-Technik soll ein besseres Klangerlebnis liefern.

Typische Bürogeräusche werden nur gedämpft

Typische Bürogeräusche wie das Klappern der Tastatur oder die Gespräche der Kollegen werden mit ANC allerdings nur ein wenig gedämpft. Etwas überflüssig erscheint daher die Option, bei geringen Umgebungsgeräuschen automatisch die Dämpfung zu drosseln. Die Geräuschunterdrückung ist ein angenehmer Zusatzeffekt für diejenigen, die ohnehin ständig ein Headset tragen müssen, weil sie etwa in einem Callcenter arbeiten. Für die anderen lohnt es sicher eher nicht, den ganzen Tag die Kopfhörer auf den Ohren zu lassen, nur um die Umgebungsgeräusche etwas leiser zu hören - was übrigens für alle von uns getesteten Headsets gilt.


Demgegenüber wird ein Flug mit dem Sennheiser zu einem völlig neuen Geräuscherlebnis. Hört man Musik, ist das typische Brummen praktisch verschwunden. Das gilt sowohl bei einer großen A 380 als auch bei einem kleineren Kurzstreckenflugzeug wie der A 320, wo man näher an der Turbine sitzt. Aber selbst ohne Musik oder Kinofilm macht der Kopfhörer den Flug viel angenehmer. Man hat gar nicht mehr das Gefühl, in einem Flugzeug zu sitzen.

Die Bedienung ist bequem

Was den Bedienungskomfort betrifft, überzeugt der Sennheiser ebenfalls. Das Touchfeld an der rechten Muschel steuert die Wiedergabe von Musik und das Telefonieren. Neben Start und Stopp lässt sich damit zwischen Musiktiteln springen sowie vor- und zurückspulen. Allerdings stehen diese Funktionen nicht bei allen Wiedergabeprogrammen gleichermaßen zur Verfügung. Webangebote wie Youtube lassen sich damit nicht steuern, bei Windows-Anwendungen wie Groove oder VLC funktioniert das Spulen nicht oder nur eingeschränkt. Der automatische Musikstopp beim Absetzen des Kopfhörers funktioniert ebenfalls nur bei eigentlichen Wiedergabeprogrammen.

Was positiv auffällt: Anders als bei den ebenfalls getesteten Sony MDR-1000X und dem Bose QC 35 lässt sich die Lautstärke am Gerät auch dann regeln, wenn der Klinkenstecker eingesteckt ist. Gerade im Flugzeug ist das praktisch, wenn die Bordansage plötzlich mit voller Lautstärke auf die Ohren dröhnt. Zudem lässt sich der Kopfhörer auch dann verwenden, wenn er per USB-Kabel aufgeladen wird. Sogar ohne Bluetooth und Klinkenstecker. Bei einer Ladezeit von drei Stunden ist es schon ganz praktisch, dann kein Ersatzgerät benötigen zu müssen.

Ansagen von strenger Vorzimmerdame

Ein weiterer Vorteil des Sennheiser sind die Funktionen der bereitgestellten App Cap Tune. Diese verfügt über einen Equalizer mit frei programmierbaren sowie einigen voreingestellten Sounds. Zudem lässt sich damit die Stärke der Geräuschunterdrückung frei einstellen. Ebenfalls kann damit die Sprache der Ansage geändert werden. Neben Deutsch und Englisch stehen sechs weitere Sprachen zur Verfügung. Da die deutschen Ansagen offenbar von Herrn Sennheisers strenger Vorzimmerdame persönlich eingesprochen wurden, empfehlen wir stattdessen die sympathische französische Stimme. Die Equalizer-Einstellungen wirken sich jedoch nur auf Musik aus, die über die App abgespielt wird. Die App erkennt auch alle anderen von uns getesteten Bluetooth-Geräte und lässt sich mit diesen nutzen.

Noch besser wäre die App, wenn sich damit der Doppelklick für das Touchpad einstellen ließe. Mit dieser "Talk Through"-Funktion, früher Schnöseltaste genannt(öffnet im neuen Fenster) , lassen sich Geräuschunterdrückung und Musikwiedergabe unterbrechen, um beispielsweise auf eine Frage eines Kollegen oder einer Stewardess zu reagieren. Klickt man jedoch zu langsam oder zu schnell, führt das zu unerwünschten Effekten oder es passiert gar nichts. Nicht ausgeschlossen, dass Sennheiser eine solche Funktion nachliefert. Denn über eine eigene Software(öffnet im neuen Fenster) lassen sich Updates der Firmware aufspielen.

Zwischenfazit: gute Eigenschaften für einen stolzen Preis

Erstaunlicherweise ist der MB 660 UC im Internet inzwischen ab 370 Euro zu bekommen und damit günstiger als der PXC 500 für 400 Euro. Ursprünglich sollte der MB 660 mit 450 Euro etwas teurer sein. Das ist in beiden Fällen noch eine ordentliche Stange Geld für einen Kopfhörer, dessen Vorteile sich vor allem beim Fliegen und Bahnfahren auszahlen. Dafür erhält der Nutzer aber ein gut verarbeitetes Gerät, das über viele Funktionen für den Büroalltag verfügt und dessen Akustik völlig ausreicht. Zwar sind im Standardmodus die Höhen etwas dominant, aber dies liegt wohl darin begründet, dass der MB 660 vor allem beim Telefonieren zum Einsatz kommen soll.

Bose QC 35

Neben Sennheiser hat ANC-Pionier Bose ebenfalls gute Bluetooth-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Angebot. Der von uns getestete Quiet Comfort (QC) 35 überzeugt mit einem sehr guten Klang und einer ebenfalls spürbaren Lärmreduzierung im Flugzeug. Abstriche gibt es jedoch bei der Bedienung. So lässt sich der QC 35 nicht über ein Touchpad, sondern lediglich mit Hilfe von kleinen Schaltern an der Ohrmuschel steuern. Das ist in der Praxis ein ziemliches Gefummel. Zudem muss man sich genau merken, welche Taste wie oft hintereinander gedrückt werden muss, damit die gewünschte Funktion aktiviert wird.


Eine Möglichkeit, die Geräuschunterdrückung ab- oder einzustellen, gibt es beim QC 35 nicht. Wird das Gerät aufgeladen, kann es nicht genutzt werden. Bei Anschluss über den Klinkenstecker gibt es keine Möglichkeit, die Lautstärke einzustellen. Nervig ist zudem die akustische Ansage. Wird kein Bluetooth-Gerät gefunden, sagt die monotone Computerstimme mitunter minutenlang alle Geräte auf, die jemals mit dem Headset verbunden waren. Da hilft es nur, alle gespeicherten Verbindungen wieder komplett zu löschen.

Praktische Timer-Funktion

Die bereitgestellte App Bose Connect bietet nur wenige zusätzliche Funktionen. Hervorzuheben ist die Möglichkeit, die Zeitdauer für die automatische Abschaltung des Kopfhörers einzustellen. Eine solche Abschaltautomatik verhindert zwar, dass sich der Akku entlädt, wenn der Kopfhörer nach der Benutzung nicht ausgeschaltet wird. Andererseits nervt sie beispielsweise beim Sony MDR-1000X, wenn sich im Flugzeug der Kopfhörer ständig von selbst ausschaltet, wenn kein Gerät verbunden ist. In solchen Fällen ist es hilfreich, die Automatik verlängern oder deaktivieren zu können.

Darüber hinaus ermöglicht es die Bose-App, einfach zwischen zwei vernetzten Bluetooth-Geräten zu springen, beispielsweise, um von einem Anruf auf dem Smartphone zur Musikwiedergabe auf dem Rechner zu wechseln. Der Sennheiser unterbricht problemlos das Musikstück auf dem Rechner, um einen Anruf entgegenzunehmen. Nach dem Auflegen läuft die Musik dann wieder weiter. Besser gelöst ist bei Bose hingegen die Akkustandsanzeige. Diese wird beim Einschalten des Geräts automatisch genannt. Zudem zeigen farbige LEDs an der Hörmuschel den Ladezustand an. Beim Sennheiser lässt sich der Akkustand im Grunde nur über die App abrufen. Und das auch nur, wenn der Kopfhörer nicht aufgeladen wird.

Zwischenfazit: ein Kopfhörer für reisende Musikliebhaber

Der Bose QC 35 ist ein Kopfhörer für Audiophile, die auch auf Reisen gerne Musik hören wollen. Der derzeitige Preis von 329 Euro ist dafür nicht gerade gering. Für den Einsatz im Büro ist der QC 35 weniger zu empfehlen. Dafür ist die Bedienung nicht komfortabel genug.

Sony MDR-1000X

Sonys neuer MDR-1000X funktioniert sowohl über Bluetooth als auch per Kabel und überzeugt im Test mit angenehmem, druckfreiem Sitz und einer hervorragenden Lärmunterdrückung. Tiefe Frequenzen wie zum Beispiel Flugzeuggeräusche in der Kabine werden besser als bei den meisten anderen Kopfhörern im Test herausgefiltert. Auch Bürogeräusche wie die Kaffeemaschine, Brummen, Summen und Druckergeräusche sind nicht zu hören. Wie alle NC-Kopfhörer filtert der Sony hohe Frequenzen weniger gut heraus.


Eine Optimierungsfunktion passt die Qualität der NC an die Tragesituation an: Mit Hilfe von verschiedenen Tönen misst der Kopfhörer die Form des Ohres aus und soll basierend auf den damit ermittelten Daten die Qualität der Geräuschunterdrückung verbessern. Der Sony-Kopfhörer passt zudem automatisch die NC an die Außensituation an: Im Flugzeug soll sie stärker Lärm unterbinden als in einem Büro. Eine solche Funktion lässt sich beim Sennheiser ebenfalls aktivieren.

Ambience-Modus für das Gespräch mit den Kollegen

Im Ambience-Sound-Modus wird der Frequenzbereich, in dem sich normalerweise menschliche Stimmen bewegen, aus der NC ausgeklammert; entsprechend sind Stimmen dann besser zu verstehen, tiefe Frequenzen bleiben außen vor. So wie ohne Kopfhörer klingen Stimmen nicht, sie sind aber besser zu verstehen als im normalen NC-Modus.

Die Bedienung des Sony-Kopfhörers erfolgt durch physische Buttons und einen Sensorbereich an der linken Ohrmuschel. Hier gibt es neben einem Einschalter einen Knopf, um die Geräuschunterdrückung anzuschalten und einen weiteren Button, um den Ambience Sound mit verbesserter Stimmenwahrnehmung zu aktivieren. Die Lederoberfläche der linken Ohrmuschel ist ein großes Touch-Feld, über das die Musiksteuerung erfolgt. Ein Wisch nach vorne springt zum nächsten Titel, ein Wisch nach hinten zum vorigen. Wischen wir nach oben, erhöhen wir die Lautstärke, ein Wisch nach unten verringert sie - das funktioniert mangels Bluetooth-Verbindung nicht, wenn wir den Kopfhörer mit dem Kabel verwenden.

Klangqualität überzeugt

Die Klangqualität des MDR-1000X ist sehr gut. Bässe sind gut wahrnehmbar, wirken für unseren Geschmack aber nicht zu unangenehm oder aufdringlich. Die hohen Frequenzen sind klar getrennt und nicht zu durchdringend. Auch bei teils sehr unterschiedlichen Musikstilen haben wir nicht den Wunsch nach einem Equalizer gehabt. Insgesamt hat der Kopfhörer ein sehr ausgewogen wirkendes Klangbild.

Positiv ist, dass sich dieses Klangbild bei abgeschalteter Geräuschunterdrückung nicht nennenswert verändert. Ist der Akku des Kopfhörers leer, können wir so weiter Musik hören. Die Laufzeit soll Sony zufolge 20 Stunden betragen, ein Wert, den wir bestätigen können. Der MDR-1000X braucht ungefähr vier Stunden zum Aufladen, währenddessen er nur über das Klinkenkabel nutzbar ist. Beim Einschalten wird der Akkuladestand angesagt; wenn der Akku fast leer ist, blinkt ein kleines Lämpchen am Kopfhörer.

Wind mag der Kopfhörer nicht

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Verhalten im Wind, wenn wir den Kopfhörer mit Lärmunterdrückung verwenden: Die Außenmikrofone, die die Umgebungsgeräusche aufnehmen, um sie anschließend herauszufiltern, sind sehr windempfindlich. Bereits bei leichten Windgeschwindigkeiten gibt es ein Rauschen im Kopfhörer. Bei starkem Wind hören wir im Grunde nur noch den Wind.

Nervig ist auch die automatische Abschaltung der Noise-Cancelling-Funktion: Das Gerät schaltet sich nach fünf Minuten automatisch aus, wenn keine Verbindung mit einem Gerät besteht. Das soll den Stromverbrauch verringern, stört jedoch, wenn man den Kopfhörer beispielsweise im Flugzeug nur zur Geräuschunterdrückung benutzen will. Erst nach dem dritten Einschalten bleibt das Gerät dauerhaft eingeschaltet.

Eine App für Smartphones hat der MDR-1000X nicht. Zum Lieferumfang gehört eine stabile Transportbox, in der der Kopfhörer zusammengefaltet aufbewahrt werden kann. Neben einem Klinkenkabel wird auch ein Doppel-Klinken-Adapter für In-Flight-Entertainment-Systeme in Flugzeugen mitgeliefert.

Zwischenfazit: gutes ANC, aber einige Nachteile

Der Sony MDR-1000X gehört zu den besten der Testgeräte. Das liegt vor allem an der sehr guten Geräuschunterdrückung, der ausreichend langen Akkulaufzeit und dem angenehmen Sitz des Kopfhörers.

Schwächen hat er aber auch: Dass sich der Kopfhörer dreimal ausschaltet, bevor man ihn ohne Musik als schlichten Lärmschutz nutzen kann, finden wir noch verschmerzbar. Die starke Windempfindlichkeit hat uns im Alltag aber tatsächlich gestört - besonders im Herbst, der in Berlin etwas windig sein kann.

Mit 400 Euro gehört der MDR-1000X zu den teuren Kopfhörern in unserem Test. Die Geräuschunterdrückung und der sehr gute Klang sind diesen Preis wert, wenngleich er für uns stark an der Grenze von zu teuer liegt.

Teufel Mute

Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. Das nächstteurere Modell ist das von Plantronics, das fast das Doppelte kostet. Diesen Preisunterschied merken wir an einigen Eigenschaften des Kopfhörers.


So ist zunächst der Klang bei eingeschalteter Geräuschreduzierung weniger gut in den Frequenzen getrennt als bei den anderen Kopfhörern in unserem Test. Da auch die Bässe etwas stärker betont sind, wirkt der Mute insgesamt etwas topfig und weniger klar als die anderen Modelle. Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling wollen wir ihn nicht verwenden: Dann ist der Klang sehr dünn, die Bässe sind kaum wahrnehmbar - ein Problem, das viele NC-Kopfhörer früherer Generationen haben.

Tiefe Frequenzen werden ein wenig herausgefiltert

Im Flugzeugtest wird das Motorengeräusch in den tiefen Frequenzen vermindert, aber nicht so stark unterdrückt wie etwa beim Sony- oder Sennheiser-Kopfhörer. Nebengeräusche im Büro filtert der NC problemlos heraus. Stimmen sind auch bei eingeschalteter Geräuschunterdrückung klar und deutlich zu erkennen - ein Vorteil, wenn wir angesprochen werden, ein Nachteil, wenn wir unsere Ruhe wollen.

An Bedienungselementen gibt es nur einen Knopf. Einmaliges Drücken schaltet die Geräuschreduzierung ein, ein weiterer kurzer Druck schaltet sie aus - mitsamt dem Audiosignal. Das ist praktisch, wenn man eben jemandem zuhören möchte und schnell die Geräuschquelle ausschalten muss. Um Audiosignale ohne NC hören zu können, müssen wir den Kopfhörer mit einem langen Druck auf den Knopf komplett abschalten.

Nerviges Kabel

Der Mute funktioniert nur über Kabel, Bluetooth gibt es nicht. Teufel liefert allerdings nur ein normales Klinkenkabel mit und keines mit Mikrofon; da der Kopfhörer kein eingebautes Mikrofon hat, kann er nicht als Headset verwendet werden.

Mit dem Kabel gibt es ein Problem: Drehen wir daran, wird die Audio-Übertragung unterbrochen, bis wir es wieder zurückdrehen. Das liegt nicht am Kabel selbst, sondern an der Buchse und funktioniert mit anderen Kabeln genauso. In Internetbewertungen wird dieser Fehler häufig genannt, er tritt nicht nur bei unserem Testgerät auf. Glücklicherweise lassen sich die Aussetzer beim Zurückdrehen des Kabels wieder beseitigen, dennoch sollte ein derartiges Problem bei einem Kopfhörer für 130 Euro nicht auftreten.

Keine Wartezeit durch Aufladen

Der Teufel Mute hat keinen eingebauten Akku, sondern funktioniert mit einer herkömmlichen AA-Batterie oder einem AA-Akku. Ist die Batterie leer, kann sie gegen eine neue ausgetauscht werden. Der Vorteil ist, dass zur Not schnell eine Ersatzbatterie zur Hand ist und ein längerer Aufladevorgang entfällt. Eine Batterie hält bei uns mindestens 15 Stunden lang durch.

Der Teufel Mute schneidet in unserem Testfeld am besten beim Windtest ab. Erst bei sehr starkem Wind hören wir Windgeräusche, die verglichen mit den anderen Kopfhörern aber sehr schwach sind. Bei dem Gerät von Sony oder Sennheiser bekommen wir bereits bei leichtem Wind deutlich stärkere Nebengeräusche.

Zwischenfazit: zwar günstig, aber mit Macken

So gut der Teufel im Windtest abschneidet, die restlichen Parameter können mit keinem der anderen Geräte unseres Testfeldes mithalten. Der Klang ist mit eingeschaltetem Noise Cancelling noch ok, wenngleich nicht so gut wie bei den anderen Kopfhörern; schalten wir die Geräuschunterdrückung aus, ist der Klang hingegen schwach.

Unverständlich ist für uns der Fehler mit der Klinkenbuchse am Kopfhörer. Auch bei einem mit 130 Euro verhältnismäßig günstigen Noise-Cancelling-Kopfhörer sollte das nicht passieren. Für einen günstigen Einstieg mag der Teufel Mute taugen, wer etwas mehr für einen geräuschreduzierenden Kopfhörer ausgibt, wird aber mehr Freude an dem Gerät haben.

Audio-Technica ATH-MSR7NC

Hinter dem etwas sperrigen Produktnamen ATH-MSR7NC verbirgt sich Audio-Technicas kabelgebundener Noise-Cancelling-Kopfhörer, der mit 270 Euro in der mittleren Preisklasse unseres Testfeldes liegt. Er hat kein eingebautes Bluetooth, lässt sich also ausschließlich mit einem Kabel nutzen.


Vom Klang her gefällt uns der Audio-Technica gut, lediglich die Höhen sind ein klein wenig zu sehr betont. Unangenehm klingt das aber noch nicht, der Klang bleibt insgesamt ausgewogen mit angenehm wahrnehmbaren Bässen. Die Frequenzen sind sauber getrennt, wenngleich nicht ganz so gut wie bei unseren Testgeräten von Sennheiser und Sony. Ohne Noise Cancelling verändert sich der Klang nur unwesentlich: Er ist ein kleines bisschen leiser und klingt dadurch minimal weniger voll. Die Frequenztrennung ist genauso gut, die Höhen sind aber auch hier etwas zu prominent.

Enttäuschend schwache Lärmunterdrückung

Die Qualität der Lärmunterdrückung ist hingegen eher enttäuschend für einen Kopfhörer in diesem Preissegment. Das Flugzeuggeräusch filtert der Audio-Technica noch schlechter als der Kopfhörer von Teufel heraus: Nur ganz tiefe Frequenzen werden beseitigt, bereits bei den tiefen Mitten scheitert der Kopfhörer. Im Büroalltag sind beispielsweise Anschläge einer Tastatur noch deutlich zu hören, Sony, Bose und Sennheiser vermindern das Klappern hier weitaus effektiver. Gegen leise Brummgeräusche hilft der Audio-Technica, insgesamt ist die NC-Leistung aber schwach.

Die Geräuschunterdrückung bietet zudem keinerlei Einstellungsmöglichkeiten - wir können sie lediglich ein- und ausschalten. Weitere Bedienungselemente bietet der Audio-Technica-Kopfhörer nicht. Da das Gerät sich nicht per Bluetooth verbinden lässt, gibt es auch keine Möglichkeit einer Musik- oder Lautstärkensteuerung am Kopfhörer. Immerhin liefert der Hersteller zwei Kabel mit, wovon eines ein Mikrofon mit Bedienungseinheit hat. Mit dem einzelnen Knopf können wir ein Telefonat annehmen oder auch ein Musikstück stoppen.

Komfortabler Sitz, mieses Verhalten im Wind

Die großen Ohrmuscheln des ATH-MSR7N sitzen gut auf dem Kopf und dichten gut ab. Auch bei Brillenträgern sitzen die Kopfhörer längere Zeit gut, der Bügel ist ausreichend gepolstert. Der Kopfhörer kann für den Transport nicht zusammengeklappt werden, weshalb er unterwegs weniger gut zu verstauen ist als die Geräte von Bose, Sennheiser und Sony.

Im Windtest schneidet der Audio-Technica-Kopfhörer sehr schlecht ab - in unserem Testfeld war das Gerät das windempfindlichste. Bereits leichte Windbewegungen reichen aus, um ein starkes Windgeräusch zu erzeugen.

Der Akku des Kopfhörers soll dem Hersteller zufolge eine Laufzeit von 30 Stunden ermöglichen, wir kommen in unserem Test auf ungefähr 25 Stunden. Der ATH-MSR7NC wird per USB-Kabel geladen und ist während des Ladevorgangs nutzbar. Zum Lieferumfang gehören ein Klinkenadapter fürs Flugzeug und ein Aufbewahrungsbeutel; eine feste Hülle gibt es nicht.

Zwischenfazit: zu wenig Funktionen fürs Geld

Vom Klang her schneidet der Audio-Technica gut in unserem Test ab - die Lärmunterdrückung ist allerdings enttäuschend, da viel zu schwach. Getrübt wird sie zudem noch von einer starken Anfälligkeit durch Windgeräusche.

Bei einem Preis von 270 Euro halten wir den Audio-Technica ATH-MSR7N für nicht empfehlenswert. Das liegt auch an dem Fehlen von Extrafunktionen. Der noch etwas preiswertere Kopfhörer von Plantronics bietet weitaus mehr.

Plantronics Backbeat Pro 2

Der Backbeat Pro 2 von Plantronic liegt mit 250 Euro in der gleichen Preisklasse wie Audio-Technicas ATH-MSR7N, gefällt uns aber insgesamt deutlich besser. Die Geräuschreduzierung arbeitet von der Stärke her auf dem Level des Teufel Mute: Dumpfe, tieffrequente Geräusche wie das Brummen eines Flugzeugs im Innenraum werden vermindert, allerdings nicht so stark wie beim Sony MDR-1000X und dem Sennheiser MB 660. Bürogeräusche werden gut gefiltert, allerdings ist auch hier das Klappern einer Tastatur noch gut zu hören. Stimmen sind noch gut verständlich, auch ohne aktivierten Open-Listening-Modus.


Dieser ermöglicht es, die Außengeräusche über die externen Mikrofone wahrzunehmen. Schaltet der Nutzer mit dem Schiebeschalter der linken Ohrmuschel in den Modus, wird automatisch die Musikwiedergabe gestoppt - praktisch also, wenn wir angesprochen werden. Die Lautstärke des Open-Listening-Modus ist mit dem Volume-Rad einstellbar, das ebenfalls an der linken Ohrmuschel angebracht ist.

Bedienung per Knöpfen und Schiebeschalter

Dort befinden sich auch Schaltflächen, um bei der Musikwiedergabe Songs vor- und zurückzuschalten. An der rechten Ohrmuschel ist ein großer Schalter eingebaut, mit dem eingehende Telefonanrufe beantwortet werden können. An der Unterseite der linken Ohrmuschel ist der Noise-Cancellation-Wahlschalter angebracht, über den wir die Geräuschreduzierung einschalten und auch in den Open-Listening-Modus schalten können.

Die Unterseite der rechten Ohrmuschel beherbergt den Einschalter, der auch die Bluetooth-Koppelung aktivieren kann. Das Koppeln geht in unseren Tests unkompliziert und schnell vonstatten. Generell kann der Backbeat Pro 2 auch per Kabel betrieben werden, die Buchse befindet sich ebenfalls an der rechten Ohrmuschel.

Etwas betontere Bässe

Vom Klang her ist der Backbeat Pro 2 weniger neutral als etwa der MDR-1000X von Sony. Die Bässe sind etwas betonter als bei einem Kopfhörer mit neutralem Klang, allerdings nicht so stark, dass es unangenehm auffällt. Die einzelnen Frequenzen sind gut getrennt, trotz betonter Bässe auch im unteren Frequenzspektrum. Die Höhen sind angenehm und reißen nicht so aus wie beim Audio-Technica. Alles in allem ein angenehmes Frequenzbild, das sich gut für die meisten Musikrichtungen eignet.

Bei abgeschaltetem Noise Cancelling verändert sich das Klangbild nicht nennenswert. Im Wind macht der Plantronics-Kopfhörer keine Probleme, im Gegenteil: Leichte Windgeräusche verursachen kaum Störgeräusche, auch die Geräusche bei starkem Wind sind weniger stark als bei Sony oder Sennheiser.

Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit 24 Stunden an, wir kommen auf knapp über 20 Stunden. Vollständig aufgeladen ist der Kopfhörer in ungefähr drei Stunden. Die Akkulaufzeit sagt der Kopfhörer beim Anschalten an, allerdings nur in den Abstufungen "High", "Medium" und "Low". Die App Plantronics Hub für das Smartphone zeigt die verbleibende Laufzeit detailliert an. Die App bietet auch eine Suchfunktion, wenn das Headset verlegt wurde - dann wird ein lauter Ton über den Kopfhörer gespielt, der bei der Suche helfen soll. Equalizer-Einstellungen bietet die Anwendung nicht.

Zwischenfazit: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Backbeat Pro 2 ist unser Preis-Leistungs-Sieger: Für 250 Euro bietet er weit mehr als der 20 Euro teurere ATH-MSR7N von Audio-Technica, zudem ist die Geräuschreduzierung besser. So gut wie bei den Kopfhörern von Sony oder Sennheiser ist diese nicht, dafür kosten diese beiden Geräte auch 100 bis 150 Euro mehr.

Gut gefallen uns zudem die Windstabilität und der gute Klang auch bei deaktivierter Geräuschunterdrückung. Der Open-Listening-Modus ist praktisch und leicht erreichbar.

Übersichtstabelle und Fazit

Die von uns getesteten Headsets mit Geräuschunterdrückung sind im Büroeinsatz vor allem denjenigen zu empfehlen, die viel telefonieren oder Musik hören, also die Headsets noch für andere Zwecke nutzen als zur Lärmunterdrückung. Denn die Lärmunterdrückung allein wiegt das merkwürdige Gefühl nicht auf, den ganzen Tag unter einer Käseglocke zu sitzen. Der Nutzer bleibt zudem nicht völlig ungestört, er hört Telefonklingeln oder sprechende Kollegen weiterhin, wenn auch leiser. Und das auch dann, wenn die Umgebungsgeräusche gar nicht laut sind, denn die Headsets regeln die Geräuschunterdrückung mit sinkendem Geräuschpegel herunter, so dass immer etwas durch die Kopfhörer zu hören ist.

Für das Telefonieren im Freien taugen die Geräte jedoch wenig. Da die Mikrofone in der Ohrmuschel sitzen, sind sie recht anfällig für störende Windgeräusche. Das gilt selbst für die teuren Modelle.

Für Reisen, etwa den Einsatz im Flugzeug, sind die Headsets dagegen sehr angenehm - das typische Brummen des Flugzeugs etwa wird bei den teuren Modellen fast komplett ausgefiltert, was sehr angenehm ist. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Modelle vor allem klanglich und bei der Qualität der Geräuschunterdrückung. Einen eindeutigen Testsieger können wir nicht ausmachen - zwei der von uns getesteten Geräte teilen sich die Spitzenposition gerade in den zwei genannten Bereichen: der MB 660 von Sennheiser und Sonys MDR-1000X.

Dabei haben beide Geräte kleine Vor- und Nachteile: Beim Sennheiser lässt sich die Lautstärke auch regeln, wenn der Kopfhörer per Kabel mit dem Smartphone verbunden ist. Der MDR-1000X von Sony hingegen benötigt dafür zwingend eine Bluetooth-Verbindung. Dafür bietet Sony ein Optimierungsprogramm für das Noise Cancelling und einen guten Ambience-Modus, der dank der Stimmenfunktion noch vielseitiger ist. Zudem finden wir den Tragekomfort bei Sonys Kopfhörer besser. Vielflieger und Vielreisende, die den Kopfhörer zur reinen Geräuschunterdrückung nutzen wollen, werden von der automatischen Abschaltfunktion des Sony aber schnell genervt sein und greifen wohl besser zum Sennheiser.

Bose auf dem zweiten Platz, Audio-Technica überzeugt nicht

Den beiden Testsiegern folgt der Bose QC 35, der keine Zusatzfunktionen bei der Geräuschunterdrückung bietet. Diese lässt sich zudem nicht ausschalten. Nervig ist zudem, dass der Kopfhörer alle gespeicherten Verbindungen ansagt, wenn nach dem Anschalten keine gefunden wird. Dafür ist sowohl die Qualität der Lärmunterdrückung als auch die des Klangs sehr gut.

Eindeutiger Verlierer unseres Tests ist Audio-Technicas ATH-MSR7N. Vom Klang her ist der Kopfhörer zwar gut, bei einem Preis von 270 Euro bietet das Gerät allerdings eine viel zu schwache Geräuschunterdrückung - die schwächste im Testfeld. Diese hat zudem keinerlei Extrafunktionen und nicht einmal eine automatische Abschaltung, was in dieser Preisklasse durchaus erwartet werden kann.

Backbeat Pro 2 bietet gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Plantronics ist dafür ein gutes Beispiel: Der Backbeat Pro 2 kostet mit 250 Euro noch etwas weniger als der ATH-MSR7N und bietet dafür einen guten Klang, ein besseres Noise Cancelling und zahlreiche Bedienungsmöglichkeiten am Kopfhörer selbst. Zusätzlich produziert er wenig Nebengeräusche im Wind und stoppt die Wiedergabe, wenn der Kopfhörer abgenommen wird. Insgesamt kommt der Backbeat Pro 2 nicht an die beiden Testsieger heran, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist allerdings gut.

Der Teufel Mute ist nur aufgrund des Preises nicht der Testverlierer. Zwar ist das Noise Cancelling etwas besser als bei Audio-Technicas ATH-MSR7N, die Probleme mit dem Kabel und die merklich schlechtere Audioqualität bei ausgeschalteter Geräuschunterdrückung sind aber starke Minuspunkte. Der Kopfhörer kostet allerdings auch nur 130 Euro, was ihn mit Abstand zum günstigsten der von uns getesteten Geräte macht.

ANC-Kopfhörer im Test
Modell Sennheiser MB 660/PXC 550 Sony MDR 1000X Bose QC 35 Teufel Mute Audio Technica ATH-MSR7NC Plantronics Backbeat Pro 2
Preis ab 369 € 399 € ab 329 € 130 € 270 € 250 €
Gewicht 225 g 275 g 234 g 240 g 305 g 289 g
Bluetooth ja ja ja nein nein ja
Akkulaufzeit laut Hersteller bis 30 Std. bis 30 Std. 20 ohne, 40 mit Kabel bis 40 Std. 30 Std. bis 24 Std.
Ladedauer 3 Std. bis 3 Std. 2,25 Std. externes Laden 4 Std. bis 3 Std.
Sprachen 6 nur Englisch 11 keine Ansage keine Ansage 12
aktive Dämpfung 30 dB bis 30 dB keine Angabe keine Angabe 14 dB bei 50-500 Hz keine Angabe
Beim Laden nutzbar? ja nur mit Kabel nein ja ja
Bedienung Schalter und Berührungsfeld Schalter und Berührungsfeld Schalter Schalter Schalter Schalter
Multipoint ja ja ja nein nein ja
NFC ja ja ja nein nein nein
Anleitung PDF(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster)
Spezifikationen PDF(öffnet im neuen Fenster) Webseite(öffnet im neuen Fenster) Webseite(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster) Webseite(öffnet im neuen Fenster) PDF(öffnet im neuen Fenster)

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