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Sechs Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Test
Sechs Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Plantronics Backbeat Pro 2

Der Backbeat Pro 2 von Plantronic liegt mit 250 Euro in der gleichen Preisklasse wie Audio-Technicas ATH-MSR7N, gefällt uns aber insgesamt deutlich besser. Die Geräuschreduzierung arbeitet von der Stärke her auf dem Level des Teufel Mute: Dumpfe, tieffrequente Geräusche wie das Brummen eines Flugzeugs im Innenraum werden vermindert, allerdings nicht so stark wie beim Sony MDR-1000X und dem Sennheiser MB 660. Bürogeräusche werden gut gefiltert, allerdings ist auch hier das Klappern einer Tastatur noch gut zu hören. Stimmen sind noch gut verständlich, auch ohne aktivierten Open-Listening-Modus.

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  • Im Akustikstudio von Sennheiser Communications in Dänemark werden neue Funktionen für ANC-Kopfhörer entwickelt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die frühen ANC-Kopfhörer brauchten für die Elektronik noch externe Geräte. (Foto: Sennheiser)
  • Inzwischen wird die Steuerung direkt im Kopfhörer untergebracht, wie die Platine des Sennheiser MB 660 zeigt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Bose QC 35 überzeugt mit einer sehr guten Akustik. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung macht das Fliegen deutlich angenehmer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit den Bedienungstasten lassen sich Anrufe entgegennehmen und die Wiedergabe von Musik steuern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich zu einem Berührungsfeld ist die Bedienung mit Hilfe der kleinen Tasten jedoch etwas fummelig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sony MDR-100X überzeugt im Test mit angenehmem, druckfreiem Sitz und einer hervorragenden Lärmunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klangqualität des MDR-1000X ist sehr gut. Bässe sind gut wahrnehmbar, aber nicht zu unangenehm oder aufdringlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Ambience-Sound-Modus wird der Frequenzbereich, in dem sich normalerweise menschliche Stimmen bewegen, aus der ANC ausgeklammert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der MDR-1000X braucht ungefähr vier Stunden zum Aufladen, währenddessen er nur über das Kabel nutzbar ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sennheiser MB 660 ist baugleich mit dem PXC 550, hat aber mehr Softwarefunktionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als bei den anderen Testmodellen laufen die Ohrmuscheln beim Sennheiser MB 660 unten spitz zu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Sennheiser MB 660 ist hochwertig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei Tasten lassen sich beim  Sennheiser MB 660 die Geräuschunterdrückung einschalten und der Sound verändern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Plantronics Backbeat Pro 2 ist mit 250 Euro eines der günstigeren ANC-Modelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Plantronics Backbeat Pro 2 lässt jedoch zu wünschen übrig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 kann mit den eingebauten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche sogar verstärken. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 ist über die Schalter an der Ohrmuschel leicht zu bedienen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC hat im Test nicht überzeugt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Audio-Technica ATH-MSR7NC ist schwach, der Preis aber recht hoch. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC lässt sich nur über Kabel nutzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC kann für den Transport nicht zusammengeklappt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling ist beim Teufel Mute der Klang sehr dünn, die Bässe sind kaum wahrnehmbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute hat keinen eingebauten Akku, sondern funktioniert mit einer herkömmlichen AA-Batterie oder einem AA-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute schneidet in unserem Testfeld am besten beim Windtest ab. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von den sechs getesteten Kopfhörern verfügten nur die drei teuersten über eine zufriedenstellende Geräuschunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Testsieger sind der Sony MDR-1000X und der Sennheiser MB 660. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Komponenten für die Geräuschunterdrückung lassen sich wie beim Bose QC 35 komplett in der Ohrmuschel unterbringen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stärke der aktiven Geräuschreduzierung durch Antischall liegt im niederfrequenten Bereich. (Grafik: Golem.de)
Plantronics Backbeat Pro 2 ist mit 250 Euro eines der günstigeren ANC-Modelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)


Dieser ermöglicht es, die Außengeräusche über die externen Mikrofone wahrzunehmen. Schaltet der Nutzer mit dem Schiebeschalter der linken Ohrmuschel in den Modus, wird automatisch die Musikwiedergabe gestoppt - praktisch also, wenn wir angesprochen werden. Die Lautstärke des Open-Listening-Modus ist mit dem Volume-Rad einstellbar, das ebenfalls an der linken Ohrmuschel angebracht ist.

Bedienung per Knöpfen und Schiebeschalter

Dort befinden sich auch Schaltflächen, um bei der Musikwiedergabe Songs vor- und zurückzuschalten. An der rechten Ohrmuschel ist ein großer Schalter eingebaut, mit dem eingehende Telefonanrufe beantwortet werden können. An der Unterseite der linken Ohrmuschel ist der Noise-Cancellation-Wahlschalter angebracht, über den wir die Geräuschreduzierung einschalten und auch in den Open-Listening-Modus schalten können.

Die Unterseite der rechten Ohrmuschel beherbergt den Einschalter, der auch die Bluetooth-Koppelung aktivieren kann. Das Koppeln geht in unseren Tests unkompliziert und schnell vonstatten. Generell kann der Backbeat Pro 2 auch per Kabel betrieben werden, die Buchse befindet sich ebenfalls an der rechten Ohrmuschel.

Etwas betontere Bässe

Vom Klang her ist der Backbeat Pro 2 weniger neutral als etwa der MDR-1000X von Sony. Die Bässe sind etwas betonter als bei einem Kopfhörer mit neutralem Klang, allerdings nicht so stark, dass es unangenehm auffällt. Die einzelnen Frequenzen sind gut getrennt, trotz betonter Bässe auch im unteren Frequenzspektrum. Die Höhen sind angenehm und reißen nicht so aus wie beim Audio-Technica. Alles in allem ein angenehmes Frequenzbild, das sich gut für die meisten Musikrichtungen eignet.

Bei abgeschaltetem Noise Cancelling verändert sich das Klangbild nicht nennenswert. Im Wind macht der Plantronics-Kopfhörer keine Probleme, im Gegenteil: Leichte Windgeräusche verursachen kaum Störgeräusche, auch die Geräusche bei starkem Wind sind weniger stark als bei Sony oder Sennheiser.

Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit 24 Stunden an, wir kommen auf knapp über 20 Stunden. Vollständig aufgeladen ist der Kopfhörer in ungefähr drei Stunden. Die Akkulaufzeit sagt der Kopfhörer beim Anschalten an, allerdings nur in den Abstufungen "High", "Medium" und "Low". Die App Plantronics Hub für das Smartphone zeigt die verbleibende Laufzeit detailliert an. Die App bietet auch eine Suchfunktion, wenn das Headset verlegt wurde - dann wird ein lauter Ton über den Kopfhörer gespielt, der bei der Suche helfen soll. Equalizer-Einstellungen bietet die Anwendung nicht.

Zwischenfazit: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Backbeat Pro 2 ist unser Preis-Leistungs-Sieger: Für 250 Euro bietet er weit mehr als der 20 Euro teurere ATH-MSR7N von Audio-Technica, zudem ist die Geräuschreduzierung besser. So gut wie bei den Kopfhörern von Sony oder Sennheiser ist diese nicht, dafür kosten diese beiden Geräte auch 100 bis 150 Euro mehr.

Gut gefallen uns zudem die Windstabilität und der gute Klang auch bei deaktivierter Geräuschunterdrückung. Der Open-Listening-Modus ist praktisch und leicht erreichbar.

 Audio-Technica ATH-MSR7NCÜbersichtstabelle und Fazit 

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Haf 29. Dez 2016

Also bei amazon z.B. ist er verfügbar für 249 Euro, per Express bestellen, dann ist er...

uitty400 25. Dez 2016

Ich habe den Sony selbst getestet. Leider sind mir 2 Dinge extrem unangenehm aufgefallen...

uitty400 25. Dez 2016

Hast du den selbst mal gehört? Der Bose QC35 ist alles andere als basslastig!

dynAdZ 18. Dez 2016

Danke, darauf wollte ich auch hinweisen. Wenn die Ansage stört, kann diese in der App...

Berner Rösti 17. Dez 2016

Zum einen bekommst du auch Kapselgehörschutz mit integriertem Kopfhörer zu kaufen, zum...



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