Audio-Technica ATH-MSR7NC

Hinter dem etwas sperrigen Produktnamen ATH-MSR7NC verbirgt sich Audio-Technicas kabelgebundener Noise-Cancelling-Kopfhörer, der mit 270 Euro in der mittleren Preisklasse unseres Testfeldes liegt. Er hat kein eingebautes Bluetooth, lässt sich also ausschließlich mit einem Kabel nutzen.

  • Im Akustikstudio von Sennheiser Communications in Dänemark werden neue Funktionen für ANC-Kopfhörer entwickelt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die frühen ANC-Kopfhörer brauchten für die Elektronik noch externe Geräte. (Foto: Sennheiser)
  • Inzwischen wird die Steuerung direkt im Kopfhörer untergebracht, wie die Platine des Sennheiser MB 660 zeigt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Bose QC 35 überzeugt mit einer sehr guten Akustik. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung macht das Fliegen deutlich angenehmer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit den Bedienungstasten lassen sich Anrufe entgegennehmen und die Wiedergabe von Musik steuern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich zu einem Berührungsfeld ist die Bedienung mit Hilfe der kleinen Tasten jedoch etwas fummelig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sony MDR-100X überzeugt im Test mit angenehmem, druckfreiem Sitz und einer hervorragenden Lärmunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klangqualität des MDR-1000X ist sehr gut. Bässe sind gut wahrnehmbar, aber nicht zu unangenehm oder aufdringlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Ambience-Sound-Modus wird der Frequenzbereich, in dem sich normalerweise menschliche Stimmen bewegen, aus der ANC ausgeklammert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der MDR-1000X braucht ungefähr vier Stunden zum Aufladen, währenddessen er nur über das Kabel nutzbar ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sennheiser MB 660 ist baugleich mit dem PXC 550, hat aber mehr Softwarefunktionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als bei den anderen Testmodellen laufen die Ohrmuscheln beim Sennheiser MB 660 unten spitz zu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Sennheiser MB 660 ist hochwertig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei Tasten lassen sich beim  Sennheiser MB 660 die Geräuschunterdrückung einschalten und der Sound verändern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Plantronics Backbeat Pro 2 ist mit 250 Euro eines der günstigeren ANC-Modelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Plantronics Backbeat Pro 2 lässt jedoch zu wünschen übrig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 kann mit den eingebauten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche sogar verstärken. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 ist über die Schalter an der Ohrmuschel leicht zu bedienen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC hat im Test nicht überzeugt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Audio-Technica ATH-MSR7NC ist schwach, der Preis aber recht hoch. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC lässt sich nur über Kabel nutzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC kann für den Transport nicht zusammengeklappt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling ist beim Teufel Mute der Klang sehr dünn, die Bässe sind kaum wahrnehmbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute hat keinen eingebauten Akku, sondern funktioniert mit einer herkömmlichen AA-Batterie oder einem AA-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute schneidet in unserem Testfeld am besten beim Windtest ab. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von den sechs getesteten Kopfhörern verfügten nur die drei teuersten über eine zufriedenstellende Geräuschunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Testsieger sind der Sony MDR-1000X und der Sennheiser MB 660. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Komponenten für die Geräuschunterdrückung lassen sich wie beim Bose QC 35 komplett in der Ohrmuschel unterbringen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stärke der aktiven Geräuschreduzierung durch Antischall liegt im niederfrequenten Bereich. (Grafik: Golem.de)
Der Audio-Technica ATH-MSR7NC hat im Test nicht überzeugt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Vom Klang her gefällt uns der Audio-Technica gut, lediglich die Höhen sind ein klein wenig zu sehr betont. Unangenehm klingt das aber noch nicht, der Klang bleibt insgesamt ausgewogen mit angenehm wahrnehmbaren Bässen. Die Frequenzen sind sauber getrennt, wenngleich nicht ganz so gut wie bei unseren Testgeräten von Sennheiser und Sony. Ohne Noise Cancelling verändert sich der Klang nur unwesentlich: Er ist ein kleines bisschen leiser und klingt dadurch minimal weniger voll. Die Frequenztrennung ist genauso gut, die Höhen sind aber auch hier etwas zu prominent.

Enttäuschend schwache Lärmunterdrückung

Die Qualität der Lärmunterdrückung ist hingegen eher enttäuschend für einen Kopfhörer in diesem Preissegment. Das Flugzeuggeräusch filtert der Audio-Technica noch schlechter als der Kopfhörer von Teufel heraus: Nur ganz tiefe Frequenzen werden beseitigt, bereits bei den tiefen Mitten scheitert der Kopfhörer. Im Büroalltag sind beispielsweise Anschläge einer Tastatur noch deutlich zu hören, Sony, Bose und Sennheiser vermindern das Klappern hier weitaus effektiver. Gegen leise Brummgeräusche hilft der Audio-Technica, insgesamt ist die NC-Leistung aber schwach.

Die Geräuschunterdrückung bietet zudem keinerlei Einstellungsmöglichkeiten - wir können sie lediglich ein- und ausschalten. Weitere Bedienungselemente bietet der Audio-Technica-Kopfhörer nicht. Da das Gerät sich nicht per Bluetooth verbinden lässt, gibt es auch keine Möglichkeit einer Musik- oder Lautstärkensteuerung am Kopfhörer. Immerhin liefert der Hersteller zwei Kabel mit, wovon eines ein Mikrofon mit Bedienungseinheit hat. Mit dem einzelnen Knopf können wir ein Telefonat annehmen oder auch ein Musikstück stoppen.

Komfortabler Sitz, mieses Verhalten im Wind

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Die großen Ohrmuscheln des ATH-MSR7N sitzen gut auf dem Kopf und dichten gut ab. Auch bei Brillenträgern sitzen die Kopfhörer längere Zeit gut, der Bügel ist ausreichend gepolstert. Der Kopfhörer kann für den Transport nicht zusammengeklappt werden, weshalb er unterwegs weniger gut zu verstauen ist als die Geräte von Bose, Sennheiser und Sony.

Im Windtest schneidet der Audio-Technica-Kopfhörer sehr schlecht ab - in unserem Testfeld war das Gerät das windempfindlichste. Bereits leichte Windbewegungen reichen aus, um ein starkes Windgeräusch zu erzeugen.

Der Akku des Kopfhörers soll dem Hersteller zufolge eine Laufzeit von 30 Stunden ermöglichen, wir kommen in unserem Test auf ungefähr 25 Stunden. Der ATH-MSR7NC wird per USB-Kabel geladen und ist während des Ladevorgangs nutzbar. Zum Lieferumfang gehören ein Klinkenadapter fürs Flugzeug und ein Aufbewahrungsbeutel; eine feste Hülle gibt es nicht.

Zwischenfazit: zu wenig Funktionen fürs Geld

Vom Klang her schneidet der Audio-Technica gut in unserem Test ab - die Lärmunterdrückung ist allerdings enttäuschend, da viel zu schwach. Getrübt wird sie zudem noch von einer starken Anfälligkeit durch Windgeräusche.

Bei einem Preis von 270 Euro halten wir den Audio-Technica ATH-MSR7N für nicht empfehlenswert. Das liegt auch an dem Fehlen von Extrafunktionen. Der noch etwas preiswertere Kopfhörer von Plantronics bietet weitaus mehr.

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 Teufel MutePlantronics Backbeat Pro 2 
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Haf 29. Dez 2016

Also bei amazon z.B. ist er verfügbar für 249 Euro, per Express bestellen, dann ist er...

uitty400 25. Dez 2016

Ich habe den Sony selbst getestet. Leider sind mir 2 Dinge extrem unangenehm aufgefallen...

uitty400 25. Dez 2016

Hast du den selbst mal gehört? Der Bose QC35 ist alles andere als basslastig!

dynAdZ 18. Dez 2016

Danke, darauf wollte ich auch hinweisen. Wenn die Ansage stört, kann diese in der App...



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