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Teufel Mute

Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. Das nächstteurere Modell ist das von Plantronics, das fast das Doppelte kostet. Diesen Preisunterschied merken wir an einigen Eigenschaften des Kopfhörers.

  • Im Akustikstudio von Sennheiser Communications in Dänemark werden neue Funktionen für ANC-Kopfhörer entwickelt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die frühen ANC-Kopfhörer brauchten für die Elektronik noch externe Geräte. (Foto: Sennheiser)
  • Inzwischen wird die Steuerung direkt im Kopfhörer untergebracht, wie die Platine des Sennheiser MB 660 zeigt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Bose QC 35 überzeugt mit einer sehr guten Akustik. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung macht das Fliegen deutlich angenehmer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit den Bedienungstasten lassen sich Anrufe entgegennehmen und die Wiedergabe von Musik steuern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich zu einem Berührungsfeld ist die Bedienung mit Hilfe der kleinen Tasten jedoch etwas fummelig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sony MDR-100X überzeugt im Test mit angenehmem, druckfreiem Sitz und einer hervorragenden Lärmunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klangqualität des MDR-1000X ist sehr gut. Bässe sind gut wahrnehmbar, aber nicht zu unangenehm oder aufdringlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Ambience-Sound-Modus wird der Frequenzbereich, in dem sich normalerweise menschliche Stimmen bewegen, aus der ANC ausgeklammert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der MDR-1000X braucht ungefähr vier Stunden zum Aufladen, währenddessen er nur über das Kabel nutzbar ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sennheiser MB 660 ist baugleich mit dem PXC 550, hat aber mehr Softwarefunktionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als bei den anderen Testmodellen laufen die Ohrmuscheln beim Sennheiser MB 660 unten spitz zu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Sennheiser MB 660 ist hochwertig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei Tasten lassen sich beim  Sennheiser MB 660 die Geräuschunterdrückung einschalten und der Sound verändern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Plantronics Backbeat Pro 2 ist mit 250 Euro eines der günstigeren ANC-Modelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Plantronics Backbeat Pro 2 lässt jedoch zu wünschen übrig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 kann mit den eingebauten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche sogar verstärken. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 ist über die Schalter an der Ohrmuschel leicht zu bedienen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC hat im Test nicht überzeugt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Audio-Technica ATH-MSR7NC ist schwach, der Preis aber recht hoch. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC lässt sich nur über Kabel nutzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC kann für den Transport nicht zusammengeklappt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling ist beim Teufel Mute der Klang sehr dünn, die Bässe sind kaum wahrnehmbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute hat keinen eingebauten Akku, sondern funktioniert mit einer herkömmlichen AA-Batterie oder einem AA-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute schneidet in unserem Testfeld am besten beim Windtest ab. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von den sechs getesteten Kopfhörern verfügten nur die drei teuersten über eine zufriedenstellende Geräuschunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Testsieger sind der Sony MDR-1000X und der Sennheiser MB 660. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Komponenten für die Geräuschunterdrückung lassen sich wie beim Bose QC 35 komplett in der Ohrmuschel unterbringen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stärke der aktiven Geräuschreduzierung durch Antischall liegt im niederfrequenten Bereich. (Grafik: Golem.de)
Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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So ist zunächst der Klang bei eingeschalteter Geräuschreduzierung weniger gut in den Frequenzen getrennt als bei den anderen Kopfhörern in unserem Test. Da auch die Bässe etwas stärker betont sind, wirkt der Mute insgesamt etwas topfig und weniger klar als die anderen Modelle. Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling wollen wir ihn nicht verwenden: Dann ist der Klang sehr dünn, die Bässe sind kaum wahrnehmbar - ein Problem, das viele NC-Kopfhörer früherer Generationen haben.

Tiefe Frequenzen werden ein wenig herausgefiltert

Im Flugzeugtest wird das Motorengeräusch in den tiefen Frequenzen vermindert, aber nicht so stark unterdrückt wie etwa beim Sony- oder Sennheiser-Kopfhörer. Nebengeräusche im Büro filtert der NC problemlos heraus. Stimmen sind auch bei eingeschalteter Geräuschunterdrückung klar und deutlich zu erkennen - ein Vorteil, wenn wir angesprochen werden, ein Nachteil, wenn wir unsere Ruhe wollen.

An Bedienungselementen gibt es nur einen Knopf. Einmaliges Drücken schaltet die Geräuschreduzierung ein, ein weiterer kurzer Druck schaltet sie aus - mitsamt dem Audiosignal. Das ist praktisch, wenn man eben jemandem zuhören möchte und schnell die Geräuschquelle ausschalten muss. Um Audiosignale ohne NC hören zu können, müssen wir den Kopfhörer mit einem langen Druck auf den Knopf komplett abschalten.

Nerviges Kabel

Der Mute funktioniert nur über Kabel, Bluetooth gibt es nicht. Teufel liefert allerdings nur ein normales Klinkenkabel mit und keines mit Mikrofon; da der Kopfhörer kein eingebautes Mikrofon hat, kann er nicht als Headset verwendet werden.

Mit dem Kabel gibt es ein Problem: Drehen wir daran, wird die Audio-Übertragung unterbrochen, bis wir es wieder zurückdrehen. Das liegt nicht am Kabel selbst, sondern an der Buchse und funktioniert mit anderen Kabeln genauso. In Internetbewertungen wird dieser Fehler häufig genannt, er tritt nicht nur bei unserem Testgerät auf. Glücklicherweise lassen sich die Aussetzer beim Zurückdrehen des Kabels wieder beseitigen, dennoch sollte ein derartiges Problem bei einem Kopfhörer für 130 Euro nicht auftreten.

Keine Wartezeit durch Aufladen

Der Teufel Mute hat keinen eingebauten Akku, sondern funktioniert mit einer herkömmlichen AA-Batterie oder einem AA-Akku. Ist die Batterie leer, kann sie gegen eine neue ausgetauscht werden. Der Vorteil ist, dass zur Not schnell eine Ersatzbatterie zur Hand ist und ein längerer Aufladevorgang entfällt. Eine Batterie hält bei uns mindestens 15 Stunden lang durch.

Der Teufel Mute schneidet in unserem Testfeld am besten beim Windtest ab. Erst bei sehr starkem Wind hören wir Windgeräusche, die verglichen mit den anderen Kopfhörern aber sehr schwach sind. Bei dem Gerät von Sony oder Sennheiser bekommen wir bereits bei leichtem Wind deutlich stärkere Nebengeräusche.

Zwischenfazit: zwar günstig, aber mit Macken

So gut der Teufel im Windtest abschneidet, die restlichen Parameter können mit keinem der anderen Geräte unseres Testfeldes mithalten. Der Klang ist mit eingeschaltetem Noise Cancelling noch ok, wenngleich nicht so gut wie bei den anderen Kopfhörern; schalten wir die Geräuschunterdrückung aus, ist der Klang hingegen schwach.

Unverständlich ist für uns der Fehler mit der Klinkenbuchse am Kopfhörer. Auch bei einem mit 130 Euro verhältnismäßig günstigen Noise-Cancelling-Kopfhörer sollte das nicht passieren. Für einen günstigen Einstieg mag der Teufel Mute taugen, wer etwas mehr für einen geräuschreduzierenden Kopfhörer ausgibt, wird aber mehr Freude an dem Gerät haben.

 Sony MDR-1000XAudio-Technica ATH-MSR7NC 
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Haf 29. Dez 2016

Also bei amazon z.B. ist er verfügbar für 249 Euro, per Express bestellen, dann ist er...

uitty400 25. Dez 2016

Ich habe den Sony selbst getestet. Leider sind mir 2 Dinge extrem unangenehm aufgefallen...

uitty400 25. Dez 2016

Hast du den selbst mal gehört? Der Bose QC35 ist alles andere als basslastig!

dynAdZ 18. Dez 2016

Danke, darauf wollte ich auch hinweisen. Wenn die Ansage stört, kann diese in der App...

Berner Rösti 17. Dez 2016

Zum einen bekommst du auch Kapselgehörschutz mit integriertem Kopfhörer zu kaufen, zum...


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