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Sechs Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Test
Sechs Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bose QC 35

Neben Sennheiser hat ANC-Pionier Bose ebenfalls gute Bluetooth-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung im Angebot. Der von uns getestete Quiet Comfort (QC) 35 überzeugt mit einem sehr guten Klang und einer ebenfalls spürbaren Lärmreduzierung im Flugzeug. Abstriche gibt es jedoch bei der Bedienung. So lässt sich der QC 35 nicht über ein Touchpad, sondern lediglich mit Hilfe von kleinen Schaltern an der Ohrmuschel steuern. Das ist in der Praxis ein ziemliches Gefummel. Zudem muss man sich genau merken, welche Taste wie oft hintereinander gedrückt werden muss, damit die gewünschte Funktion aktiviert wird.

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  • Im Akustikstudio von Sennheiser Communications in Dänemark werden neue Funktionen für ANC-Kopfhörer entwickelt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die frühen ANC-Kopfhörer brauchten für die Elektronik noch externe Geräte. (Foto: Sennheiser)
  • Inzwischen wird die Steuerung direkt im Kopfhörer untergebracht, wie die Platine des Sennheiser MB 660 zeigt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Bose QC 35 überzeugt mit einer sehr guten Akustik. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung macht das Fliegen deutlich angenehmer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit den Bedienungstasten lassen sich Anrufe entgegennehmen und die Wiedergabe von Musik steuern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich zu einem Berührungsfeld ist die Bedienung mit Hilfe der kleinen Tasten jedoch etwas fummelig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sony MDR-100X überzeugt im Test mit angenehmem, druckfreiem Sitz und einer hervorragenden Lärmunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klangqualität des MDR-1000X ist sehr gut. Bässe sind gut wahrnehmbar, aber nicht zu unangenehm oder aufdringlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Ambience-Sound-Modus wird der Frequenzbereich, in dem sich normalerweise menschliche Stimmen bewegen, aus der ANC ausgeklammert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der MDR-1000X braucht ungefähr vier Stunden zum Aufladen, währenddessen er nur über das Kabel nutzbar ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sennheiser MB 660 ist baugleich mit dem PXC 550, hat aber mehr Softwarefunktionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als bei den anderen Testmodellen laufen die Ohrmuscheln beim Sennheiser MB 660 unten spitz zu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Sennheiser MB 660 ist hochwertig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei Tasten lassen sich beim  Sennheiser MB 660 die Geräuschunterdrückung einschalten und der Sound verändern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Plantronics Backbeat Pro 2 ist mit 250 Euro eines der günstigeren ANC-Modelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Plantronics Backbeat Pro 2 lässt jedoch zu wünschen übrig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 kann mit den eingebauten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche sogar verstärken. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Plantronics Backbeat Pro 2 ist über die Schalter an der Ohrmuschel leicht zu bedienen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC hat im Test nicht überzeugt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Geräuschunterdrückung beim Audio-Technica ATH-MSR7NC ist schwach, der Preis aber recht hoch. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC lässt sich nur über Kabel nutzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Audio-Technica ATH-MSR7NC kann für den Transport nicht zusammengeklappt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute ist mit 130 Euro der günstigste Noise-Cancelling-Kopfhörer in unserem Testfeld. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling ist beim Teufel Mute der Klang sehr dünn, die Bässe sind kaum wahrnehmbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute hat keinen eingebauten Akku, sondern funktioniert mit einer herkömmlichen AA-Batterie oder einem AA-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Teufel Mute schneidet in unserem Testfeld am besten beim Windtest ab. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von den sechs getesteten Kopfhörern verfügten nur die drei teuersten über eine zufriedenstellende Geräuschunterdrückung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Testsieger sind der Sony MDR-1000X und der Sennheiser MB 660. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Komponenten für die Geräuschunterdrückung lassen sich wie beim Bose QC 35 komplett in der Ohrmuschel unterbringen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stärke der aktiven Geräuschreduzierung durch Antischall liegt im niederfrequenten Bereich. (Grafik: Golem.de)
Der Bose QC 35 überzeugt mit einer sehr guten Akustik. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)


Eine Möglichkeit, die Geräuschunterdrückung ab- oder einzustellen, gibt es beim QC 35 nicht. Wird das Gerät aufgeladen, kann es nicht genutzt werden. Bei Anschluss über den Klinkenstecker gibt es keine Möglichkeit, die Lautstärke einzustellen. Nervig ist zudem die akustische Ansage. Wird kein Bluetooth-Gerät gefunden, sagt die monotone Computerstimme mitunter minutenlang alle Geräte auf, die jemals mit dem Headset verbunden waren. Da hilft es nur, alle gespeicherten Verbindungen wieder komplett zu löschen.

Praktische Timer-Funktion

Die bereitgestellte App Bose Connect bietet nur wenige zusätzliche Funktionen. Hervorzuheben ist die Möglichkeit, die Zeitdauer für die automatische Abschaltung des Kopfhörers einzustellen. Eine solche Abschaltautomatik verhindert zwar, dass sich der Akku entlädt, wenn der Kopfhörer nach der Benutzung nicht ausgeschaltet wird. Andererseits nervt sie beispielsweise beim Sony MDR-1000X, wenn sich im Flugzeug der Kopfhörer ständig von selbst ausschaltet, wenn kein Gerät verbunden ist. In solchen Fällen ist es hilfreich, die Automatik verlängern oder deaktivieren zu können.

Darüber hinaus ermöglicht es die Bose-App, einfach zwischen zwei vernetzten Bluetooth-Geräten zu springen, beispielsweise, um von einem Anruf auf dem Smartphone zur Musikwiedergabe auf dem Rechner zu wechseln. Der Sennheiser unterbricht problemlos das Musikstück auf dem Rechner, um einen Anruf entgegenzunehmen. Nach dem Auflegen läuft die Musik dann wieder weiter. Besser gelöst ist bei Bose hingegen die Akkustandsanzeige. Diese wird beim Einschalten des Geräts automatisch genannt. Zudem zeigen farbige LEDs an der Hörmuschel den Ladezustand an. Beim Sennheiser lässt sich der Akkustand im Grunde nur über die App abrufen. Und das auch nur, wenn der Kopfhörer nicht aufgeladen wird.

Zwischenfazit: ein Kopfhörer für reisende Musikliebhaber

Der Bose QC 35 ist ein Kopfhörer für Audiophile, die auch auf Reisen gerne Musik hören wollen. Der derzeitige Preis von 329 Euro ist dafür nicht gerade gering. Für den Einsatz im Büro ist der QC 35 weniger zu empfehlen. Dafür ist die Bedienung nicht komfortabel genug.

 Sennheiser MB 660 und PXC 550Sony MDR-1000X 

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Haf 29. Dez 2016

Also bei amazon z.B. ist er verfügbar für 249 Euro, per Express bestellen, dann ist er...

uitty400 25. Dez 2016

Ich habe den Sony selbst getestet. Leider sind mir 2 Dinge extrem unangenehm aufgefallen...

uitty400 25. Dez 2016

Hast du den selbst mal gehört? Der Bose QC35 ist alles andere als basslastig!

dynAdZ 18. Dez 2016

Danke, darauf wollte ich auch hinweisen. Wenn die Ansage stört, kann diese in der App...

Berner Rösti 17. Dez 2016

Zum einen bekommst du auch Kapselgehörschutz mit integriertem Kopfhörer zu kaufen, zum...



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