• IT-Karriere:
  • Services:

ANC-Kopfhörer: Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser

Bose hat ein Firmware-Update und eine neue Version der zugehörigen App für die ANC-Kopfhörer Noise Cancelling Headphones 700 veröffentlicht. Damit lässt sich die lästige Abschaltautomatik deaktivieren und der ANC-Kopfhörer kann parallel mit Boses smarten Lautsprechern verwendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Bose wertet den Noise Cancelling Headphones 700 auf.
Bose wertet den Noise Cancelling Headphones 700 auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mehr Komfort für Boses ANC-Kopfhörer Noise Cancelling Headphones 700 - mit einem Firmware- und einem App-Update erweitert der Hersteller die Einsatzmöglichkeiten des Kopfhörers und beseitigt eine lästige Unart. In unserem Test zum Noise Cancelling Headphones 700 kritisierten wir die Bewegungserkennung im Kopfhörer, die bisher nicht abschaltbar war. Das war einer der Hauptkritikpunkte am Bose-Kopfhörer, der ansonsten sehr gutes Active Noise Cancelling (ANC) bietet, einen vorzüglichen Hear-Through-Betrieb liefert und auch bei Telefonaten Störgeräusche verringert.

Stellenmarkt
  1. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  2. LOTTO Hessen GmbH, Wiesbaden

Mittels Bewegungssensor im Kopfhörer erkennt das Produkt, wenn es nicht bewegt wird. Bisher war es so, dass sich der Kopfhörer immer nach zehn Minuten abschaltete, wenn keine Bewegung registriert wurde. Das passiert auch, wenn Musik darauf abgespielt wird. Wer mit dem Kopfhörer mal entspannt Musik hört und dabei ganz ruhig liegt, muss damit rechnen, dass sich der Kopfhörer ausschaltet.

Besonders lästig kann es im Flugzeug sein, wenn man den Kopfhörer nutzt, um die Geräuschkulisse zu reduzieren und sich auszuruhen. Bisher konnten Nutzer plötzlich wegen des Krachs aufschrecken, wenn sich der Kopfhörer und damit die Geräuschreduzierung ausschalten. Unpraktisch ist es aber auch, wenn der Kopfhörer für Telefonate verwendet wird und mal länger als zehn Minuten etwa auf dem Tisch abgelegt wird. Geht dann ein Anruf ein, lässt sich dieser nicht über den Kopfhörer annehmen.

Bewegungssensor lässt sich konfigurieren

Dieses Verhalten hat Bose ganz grundsätzlich überarbeitet. Einerseits kann die Bewegungserkennung ganz abgeschaltet werden und andererseits wurde die Abschaltzeit von zehn Minuten auf eine Stunde verlängert. Beim Tragen des Kopfhörers ist es deutlich unwahrscheinlicher, dass es eine ganze Stunde lang keinerlei Bewegung gibt, sodass sich der Kopfhörer nur dann abschaltet, wenn er wirklich ungenutzt herumliegt.

Damit ist es nun auch möglich, den Kopfhörer längere Zeit herumliegen zu lassen und dennoch für Telefonate zu nutzen. Die neue Option ist in der Bose-Music-App in den Kopfhörer-Einstellungen im Bereich "Ein/Aus für automatisches Abschalten" zu finden. Dort kann die Bewegungserkennung deaktiviert werden, die Abschaltzeit ist nicht änderbar, aber die 10-Minuten-Zeit wird nicht mehr verwendet.

Kopfhörer lassen sich mit smarten Lautsprechern verbinden

Mit dem Update der Bose-Music-App kann der Noise Cancelling Headphones 700 in einer Musikgruppe mit anderen smarten Lautsprechern von Bose verwendet werden. Bose selbst nennt als unterstützte Geräte nur die Soundbar 500 und die Soundbar 700. Golem.de konnte die Musikgruppierung auch mit dem Home Speaker 500 durchführen. Bei Nutzung als Musikgruppe gibt es sowohl am Lautsprecher als auch am Kopfhörer eine Musikausgabe. Dafür werden die Kopfhörer über Bluetooth mit dem Bose-Lautsprecher verbunden, die Kopfhörer sollten also in Bluetooth-Reichweite verwendet werden.

Eigentlich ist die Gruppenfunktion für die Multiroom-Nutzung von Bose-Lautsprechern vorgesehen und dann gibt es für die beteiligten Lautsprecher nur das örtliche WLAN als räumliche Beschränkung. Die Multiroom-Funktion beim Kopfhörer kann praktisch sein, wenn eine Person unter dem Kopfhörer eine andere Lautstärke haben möchte als auf dem Lautsprecher eingestellt.

Bose hat bisher nur die Bose-Music-App für iOS aktualisiert. Es ist aber davon auszugehen, dass das Update der Bose-Music-App für Android in Kürze nachgereicht wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

DrFeinbiber 26. Nov 2019

Weiß jemand, ob das beim Sony auch geht? Ich habe nur explizit die Möglichkeit mit der...

Desertdelphin 25. Nov 2019

Kann meine Momentum Overear (2.0) empfehlen. 200¤, mehrere Bluetooth Zuspieler...

dantist 25. Nov 2019

This. Und meine fünf Jahre alten Plantronics Backbeat Pro zeigen noch keine große...

Ely 25. Nov 2019

Ich habe auch noch den ersten QC35. Mit einer uralten Firmware. Diese aktualisierte ich...

Urbautz 25. Nov 2019

Jabra Elite 85h


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Cyberpunk 2077 angespielt: Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms
Cyberpunk 2077 angespielt
Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms

Mit dem Auto von der Wüste bis in die große Stadt: Golem.de hat den Anfang von Cyberpunk 2077 angespielt.
Von Peter Steinlechner

  1. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 nutzt Raytracing und DLSS 2.0
  2. Cyberpunk 2077 Die Talentbäume von Night City
  3. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 rutscht in Richtung Next-Gen-Startfenster

Unix: Ein Betriebssystem in 8 KByte
Unix
Ein Betriebssystem in 8 KByte

Zwei junge Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang ein Betriebssystem und die Sprache C. Zum 50. Jubiläum von Unix werfen wir einen Blick zurück auf die Anfangstage.
Von Martin Wolf


    IT-Fachkräftemangel: Es müssen nicht immer Informatiker sein
    IT-Fachkräftemangel
    Es müssen nicht immer Informatiker sein

    Die Corona-Pandemie scheint der Digitalisierung tatsächlich einen Schub zu geben. Aber woher sollen die dafür nötigen ITler kommen?
    Ein Interview von Peter Ilg

    1. Headhunter "Wegen der Krise verlassen mehr IT-Profis ihre Komfortzone"
    2. IT-Ausbildungsberufe Endlich "supermodern"
    3. Remote Recruiting Personal finden aus der Ferne

      •  /