ANC-Kopfhörer: Apples Airpods Max kostet 600 Euro

Die ersten ANC-Kopfhörer von Apple sind über 200 Euro teurer als die Konkurrenz von Sony und Bose.

Artikel veröffentlicht am ,
Airpods Max mit ANC-Technik
Airpods Max mit ANC-Technik (Bild: Apple)

Apple hat seinen lange erwarteten ANC-Kopfhörer vorgestellt. Er nennt sich Airpods Max, im Vorfeld war wiederholt als Bezeichnung Airpods Studio im Gespräch. Aber auch die nun bekanntgewordene Namensgebung von Apple dürfte für Verwirrung sorgen. Denn die Airpods haben bisher immer kleine Bluetooth-Hörstöpsel bezeichnet und keineswegs klassische Kopfhörer, die auf den Kopf gesetzt werden und damit viel größer sind.

Stellenmarkt
  1. Backend Entwickler (m/w/d)
    monari GmbH, Gronau
  2. IT System Administrator (m/w/d) Netzwerk
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen
Detailsuche

Die Airpods Max sollen insgesamt acht Mikrofone verwenden, um ein möglichst gutes Active Noise Cancellation (ANC) zu erzielen. Mittels ANC-Technik werden störende Geräusche reduziert. Auch die Airpods Pro sind mit ANC ausgestattet, bei der Leistung aber nicht so gut wie etwa die Bluetooth-Hörstöpsel von Bose oder Huawei. In Tests muss sich zeigen, ob Apple die gute ANC-Leistung der Sony WH-1000XM4 schlagen kann, die derzeit in dieser Disziplin führend sind.

Apple macht keine Angaben dazu, ob die Airpods Max eine Technik enthalten, um dafür zu sorgen, dass Windgeräusche nicht als lautes Pfeifen in die Kopfhörer geleitet werden. Die Airpods Pro haben mit Windgeräuschen keine Probleme, sodass es das auch bei diesen Kopfhörern geben könnte.

Airpods Max haben einen Transparenzmodus

Wie auch bei vielen anderen ANC-Produkten der Konkurrenz haben die Airpods Max einen Transparenzmodus. Damit soll sich die Umgebung wahrnehmen lassen. Einen solchen Transparenzbetrieb gibt es auch bei den Airpods Pro und dieser klingt angenehm natürlich. Apple machte keine Angaben dazu, wie der Transparenzbetrieb aktiviert wird und ob es dafür etwa solche Komfortfunktionen wie beim Sony WH-1000XM4 gibt. Der Sony-Kopfhörer kann den Transparenzmodus quasi auf Zuruf aktivieren.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    07.-10.11.2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    08./09.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Airpods Max sollen einen tollen Klang bieten, dafür sorgen 40-mm-Treiber, die von Apple selbst entwickelt wurden. In den Kopfhörern läuft Apples H1-Chip. Die eingebauten Mikrofone sollen dafür sorgen, dass etwa Telefonate klar und gut verständlich übertragen werden.

  • Airpods Max (Bild: Apple)
  • Airpods Max (Bild: Apple)
  • Airpods Max (Bild: Apple)
  • Airpods Max (Bild: Apple)
  • Airpods Max (Bild: Apple)
  • Airpods Max im Smart Case (Bild: Apple)
  • Airpods Max (Bild: Apple)
Airpods Max (Bild: Apple)

Der Bügel der Kopfhörer ist aus einem Netzgewebe und soll so für eine gute Luftzirkulation sorgen. Die Kopfbügel sind aus Edelstahl und die Ohrmuscheln sollen so befestigt sein, dass nicht zu viel Druck ausgeübt wird. Zur Bedienung der Kopfhörer wird auf ein Drehrad gesetzt, mit dem sich die Lautstärke regulieren lässt. Außerdem wird darüber die Musiksteuerung geregelt und bei Bedarf soll sich Siri darüber aufrufen lassen.

Airpods Max ohne Anschluss für ein Audiokabel und ohne Android-Unterstützung

Die Airpods Max unterstützen Bluetooth 5.0. Sie haben offenbar keinen 3,5-mm-Klinkenanschluss, so dass kein Kabelbetrieb angeboten wird. Wie auch bei allen bisherigen Airpods-Modellen gibt es für den neuen Apple-Kopfhörer keinen Support für andere Plattformen. Der Kopfhörer kann nur mit Apple-Geräten konfiguriert und aktualisiert werden.

Apple gibt an, dass die Kopfhörer eine Trageerkennung besitzen: Sobald die Kopfhörer abgesetzt werden, hält die Musik an und sie wird fortgesetzt, sobald die Kopfhörer wieder getragen werden. Diese Funktion gibt es auch bei den Airpods, aber nur im Zusammenspiel mit Apple-Geräten. Ob dies auch beim Airpods Max so sein wird, ist noch nicht bekannt.

Apple AirPods Pro (2. Generation)

Anders als die Konkurrenz legt Apple keine Transporttasche bei. Stattdessen wird nur ein sogenanntes Smart Case mitgeliefert, in dem der Kopfhörer aber nicht vor Beschädigungen geschützt wird. Apple gibt an, dass die Airpods Max eine Akkulaufzeit von maximal 20 Stunden erreichen. Für ANC-Kopfhörer ist das ein sehr schwacher Wert, die Konkurrenz bietet hier Akkulaufzeiten von 30 Stunden oder mehr. Der Apple-Kopfhörer hat im Unterschied zu Konkurrenzgeräten keinen Ausschalter. Wenn der Kopfhörer also ungenutzt herumliegt, geht das zu Lasten der Akkuleistung. Die 20 Stunden Akkulaufzeit werden also nur unter optimalen Bedingungen.

Apple will die Airpods Max am 15. Dezember 2020 auf den Markt bringen. Derzeit können sie für 600 Euro vorbestellt werden. Es gibt sie in den Farben Grau, Silber, Blau, Grün und Pink. Zum Vergleich: Sony verlangt für die WH-1000XM4 knapp 400 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bennob87 10. Dez 2020

Tu ich auch, was 18V Geräte angeht habe ich vom Rasenmäher bis zur Flachdübelfräse etc...

jo-1 09. Dez 2020

Man kann die SONYs nicht mit mehreren Apple Geräten gleichzeitig pairen - alleine das...

pre3 09. Dez 2020

...zum Totlachen komisch:-) Wie für Ernie und Bert gemacht. Da gibt es lustige Folgen mit...

hifimacianer 09. Dez 2020

Im Flugzeug laufen sehr oft Filme, die zum Teil noch im Kino sind, oder die es in den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  2. Google: Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger
    Google
    Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger

    Googles Pixel-7-Smartphones kommen mit neuem Tensor-Chip, ansonsten ist die Hardware vertraut. Neuigkeiten gibt es bei der Software.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /