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Analoges Radio: Rundfunkkommission will keinen UKW-Abschalttermin mehr

Die KEF will offenbar nicht mehr auf einen Termin für ein Ende des Simulcast von DAB+ und UKW drängen. Die ARD will sich hier bisher nicht festlegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Senderwahl
Senderwahl (Bild: Media Broadcast)

Die Rundfunkfinanzkommission drängt nicht mehr auf einen festen Termin für die Abschaltung des analogen Radios in Deutschland. Das berichtet das Onlinemagazin Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk unter Berufung auf Kreise aus der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF). Demnach wird wohl im 20. KEF-Bericht kein konkreter UKW-Abschalttermin mehr von den Öffentlich-Rechtlichen gefordert.

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Im vorangegangenen KEF-Bericht wollte die Kommission noch präzise Aussagen zum weiteren Simulcast von DAB+ und UKW. Nur bei einer terminlichen Festlegung für die Abschaltung auch nach 2016 könnten Finanzmittel zum weiteren Digitalradio-Betrieb bewilligt werden. Der 20. KEF-Bericht erscheint bis Ende April 2016.

Während das Deutschlandradio die UKW-Abschaltung im Jahr 2025 für richtig hält, will die ARD sich noch gar nicht festlegen.

Gemeinsames Vorgehen gefordert

Noch Ende April 2015 luden die Medienanstalten für den 15. Juli 2015 zu einem Pressegespräch über DAB+ in Europa ein. "Nicht zuletzt die Forderung der KEF nach einem Umstiegskonzept von UKW auf Digitalradio legt in Deutschland ein zeitnahes, konzertiertes Vorgehen von öffentlich-rechtlichen und privaten Veranstaltern, Regulierern, der Geräteindustrie, dem Handel und der Automobilwirtschaft nahe", hieß es.

Im Mediareport Prognos vom August 2014 hieß es, dass sich führende Privatradiovertreter wiederholt gegen die Festlegung eines konkreten Abschaltzeitpunkts ausgesprochen hätten. Weiterhin würden 6,5 Millionen Radios pro Jahr verkauft. Ein UKW-Abschalttermin für 2018, wie er für Deutschland gefordert wurde, sei unrealistisch. In der Schweiz stelle dagegen der geplante UKW-Abschalttermin 2024 aus heutiger Sicht kein Problem dar.

Digitalradios sind in Deutschland ab 25 Euro zu haben, sie sind als Multinormgeräte zusätzlich mit UKW ausgestattet. In Autos gehört DAB+ selten zur Serienausstattung. Weil die Sendernetze für DAB+ noch nicht vollständig ausgebaut sind, gebe es vor allem noch in ländlichen Gebieten und dort insbesondere innerhalb von Häusern Lücken bei der Versorgung mit Digitalradio, berichtete die Nachrichtenagentur dpa.



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Crogge 04. Jun 2015

Oder man bleibt bei UKW und hat all diese Probleme nicht :)

Crogge 04. Jun 2015

Das ist so NICHT richtig! Viele Autofahrer hätten große Probleme ein anderes Radio...

freebyte 02. Jun 2015

Tuner? Such mal nach LA1787M oder allgemein nach "Single-Chip Tuner Radio". Die für ein...

Crogge 02. Jun 2015

Sehe ich auch so, UKW muss weiter existieren. Das Problem ist das die meisten Deutsch...

magnolia 02. Jun 2015

und so für wenig Geld, im vergleich zu Elektroauto-Subventionen, viel erreichen. Könnte...


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