Analogabschaltung: Unitymedia ändert alle Sendeplätze und bringt neue Sender
Unitymedia hat durch die Analogabschaltung mehr Platz und ändert die Senderlisten. Das gab das Unternehmen am 13. August 2017 bekannt. 6,4 Millionen Kabel-TV-Haushalte sind betroffen, und die meisten müssen einen Sendersuchlauf durchführen. "Außerdem schalten wir neue Sender auf" , sagte Unternehmenssprecher Helge Buchheister Golem.de.
Christian Hindennach, Chief Commercial Officer bei Unitymedia, erklärte: "Durch die analoge TV-Abschaltung im Juni haben wir Platz freigesetzt. Statt entstandene Lücken kleinteilig aufzufüllen, verändern wir die Frequenzbelegung so, dass wir möglichst viel Platz für neue HD-Sender und noch schnelleres Internet nutzen können."
Rund 95 Prozent aller Programme erhalten bei der Sender-Neuordnung bei Unitymedia eine neue Sendernummer (LCN). Die Umstellung erfolgt in drei Wellen: am 29. August in Nordrhein-Westfalen, am 5. September in Hessen und am 12. September in Baden-Württemberg.
Mit den Sendernummern ändert der Anbieter auch die Belegung im Frequenzspektrum seines Kabels. So wandern digitale TV-Programme auf niedrigere Frequenzbereiche, wo zuvor analoge Fernsehprogramme waren.
Unitymedia: Mehr HD-Programme
Mit der Neubelegung erweitert Unitymedia auch sein TV-Senderangebot. So werden der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und der Bayerische Rundfunk (BR) künftig im gesamten Verbreitungsgebiet in HD zu empfangen sein. Zudem speist der Anbieter mit Health.tv, Welt der Wunder TV und God.tv in SD sowie QVC Beauty & Style in HD vier neue Privatsender ein.
Nur Unitymedia-Receiver und Fernsehgeräte mit DVB-C-Tuner erkennen die neue Kanalbelegung meist automatisch. Bei den meisten anderen Geräten ist ein Sendersuchlauf erforderlich. Individuelle Favoritenlisten müssten in jedem Fall neu angelegt werden.
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