• IT-Karriere:
  • Services:

Analogabschaltung: Kapazität an bundesweiter DAB+-Multiplex geht an Freenet

Die ersten terrestrischen Übertragungskapazitäten des bundesweiten Digitalradio-Multiplex sind vergeben. Unklar bleibt, was die Freenet-Tochter Media Broadcast damit macht. Sicher ist dagegen die kommende Analogabschaltung.

Artikel veröffentlicht am ,
Senderwahl
Senderwahl (Bild: Media Broadcast)

Die ersten ausgeschriebenen terrestrischen Übertragungskapazitäten des bundesweiten Digitalradio-Multiplex sind vergeben. Das gab die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) bekannt. Der Freenet-Tochter Media Broadcast wurden 22 Capacity Units zugeweisen. Schlagerparadies erhielt 42 Capacity Units. Möglich ist die digitale Verbreitung einer privaten Plattform, eines Hörfunkprogramms oder eines dem Rundfunk vergleichbaren Telemediums.

Stellenmarkt
  1. Technica Engineering GmbH, München
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg

Die anderen Bewerber hätten ihren Antrag zurückgezogen oder die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt, erklärte die ZAK. Das Analogradio soll abgeschaltet und durch DAB+ ersetzt werden. Während das Deutschlandradio die UKW-Abschaltung im Jahr 2025 für richtig hält, wollte die ARD sich bisher noch nicht festlegen.

Der Bundesmux umfasst das komplette Programmbouquet im Kanal 5C von verschiedenen Anbietern. Freenet macht noch keine Angaben dazu, was mit den Units passieren soll. Thomas Wächter, Leiter Digital Broadcast Technology bei Media Broadcast, sagte dem Onlinemagazin Teltarif.de während der Branchenmesse Anga Com, dass die Units an zwei Hörfunkprogramme untervermietet werden könnten.

ZAK-Vorsitzender Siegfried Schneider erklärte: "Ein den ersten DAB+-Multiplex und die in den einzelnen Ländern bestehenden Multiplexe ergänzendes, weiteres bundesweites Hörfunkangebot erweitert nicht nur die Angebotsvielfalt im digitalen Hörfunk, es kann auch einen Beitrag zur künftigen Entwicklung des digital-terrestrischen Hörfunkmarkts leisten."

Sollte die Ministerpräsidentenkonferenz im Oktober 2016 die Zuordnung von Übertragungskapazitäten an die Landesmedienanstalten einstimmig beschließen, komme es zu einer medienrechtlichen Ausschreibung. In der ersten Jahreshälfte 2017 könnte dann die Zuweisung durch die ZAK oder die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) für eine bundesweite Verbreitung eines Hörfunkpakets über DAB+ folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,49€
  2. 7,99€
  3. 2,50€

Endwickler 23. Jun 2016

Wo genau ist der von dir titulierte Beschiss und DSL-Freenet wurde von 1&1 gekauft, was...

TC 22. Jun 2016

Ja, wenn die Karre noch nen normalen DIN Schacht ohne proprietäre Blenden hat

Endwickler 22. Jun 2016

Ja, das störte mich auch etwas und falls es noch jemanden interessiert: http://www...


Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /