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Techniker unter Druck

Gut 10.000 Stühle müssen ins Stadion geräumt, Sitze auf der Tribüne abmontiert, der Rasen ausgerollt, ein Videowürfel über dem Spielfeld installiert werden. Weil das Maracanã keine Frachtaufzüge hat, müssen TV-Anlagen und Lebensmittel über Rampen ins Stadion gefahren werden. Unter der Tribüne, im Erdgeschoss vorbei an der Mixed Zone für Medieninterviews, wartet Thiago Damasco, Chef für die Logistik im Stadion.

Excel-Liste auf dem Laptop

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Hinter einem Aufstellzaun aus dünnem Metall stapeln sich Siegerpodien, Absperrpfosten, Elektroroller, Regale und reichlich Verpacktes, das für die Abschlusszeremonie gedacht ist. "Da hinten sind all die Stühle", nickt Damasco dem Stadionmanager zu. In seine Excel-Liste auf dem Laptop hat er das eingetragen. Teil eines Informationssystems, auf das alle Zugriff haben, um sich auf dem Laufenden zu halten, sind die Bestände aber nicht.

  • Stadionmanager Luiz Brum (Bild: Felix Lill)
  • Blick in das Stadion Maracanã (Bild: Felix Lill)
  • Luiz Brum führt durch sein Stadion. (Bild: Felix Lill)
  • Kommandozentrale im Maracanã (Bild: Felix Lill)
  • Kommandozentrale im Maracanã (Bild: Felix Lill)
  • Durch diesen Zugang wird das Maracanã beliefert. (Bild: Felix Lill)
  • Logistik-Chef Thiago Damasco (Bild: Felix Lill)
  • Mitarbeiter im Maracanã-Stadion (Bild: Felix Lill)
  • Mitarbeiter im Maracanã-Stadion (Bild: Felix Lill)
Durch diesen Zugang wird das Maracanã beliefert. (Bild: Felix Lill)

Das Maracanã ist nicht wie der Hamburger Hafen, wo Logistik und Planung automatisiert sind, Softwareprogramme die Abwicklung stemmen. In Brasiliens Tempel arbeiten an fast allen Ecken Menschen. "Das Menschliche ist unsere Stärke. So macht die Arbeit Spaß", findet Brum, schlägt seinem Mitarbeiter in die Magengrube und lacht.

Schwachstelle Menschlichkeit

Aber all die Menschlichkeit könnte auch zur Schwachstelle werden. Das Sicherheitspersonal ist dafür berüchtigt, nach den Veranstaltungen die Bierbestände zu plündern. "Das ist ja nicht das Schlimmste", sagt Brum, unterdrückt ein Grinsen. Die Leute müssten nur den ganzen Zeitraum hellwach bleiben und strikt ihre Arbeit verfolgen.

Um das zu beobachten, sitzt der Stadionmanager im Control Tower, wo die Bilder aller 300 Kameras zusammenlaufen. Jeder Mitarbeiter ist dann per Walkie-Talkie erreichbar und kann ermahnt werden. So weit geht die Technik immerhin. Das gab es beim Maracanazo 1950 noch nicht.

 Eventplanung à la Maracanã
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Metallkiller 25. Aug 2016

Und hintenrum erfährt man dass das Wasser toxisch ist, Busse mit Reportern überfallen...

Eheran 18. Aug 2016

Wissen wir nicht, solange der Autor sich nicht dazu äußert. Aber angenommen es wäre so...


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