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Eventplanung à la Maracanã

Brum, der das WM-Finale von 1950 aus den Geschichtsbüchern kennt und sein Land aus dem Alltagsleben, wagt eine Erklärung. "Ich schätze mal, die Kontrolleure haben einfach mehr Leute reingelassen, weil sie wussten, wie wichtig das Spiel für die Menschen war. Alle wollten es sehen." Wie dann wiederum ausgerechnet bei 200.000 Schluss war, ist schwerer zu erklären. "Wahrscheinlich eine Art intuitives Sicherheitsmanagement."

  • Stadionmanager Luiz Brum (Bild: Felix Lill)
  • Blick in das Stadion Maracanã (Bild: Felix Lill)
  • Luiz Brum führt durch sein Stadion. (Bild: Felix Lill)
  • Kommandozentrale im Maracanã (Bild: Felix Lill)
  • Kommandozentrale im Maracanã (Bild: Felix Lill)
  • Durch diesen Zugang wird das Maracanã beliefert. (Bild: Felix Lill)
  • Logistik-Chef Thiago Damasco (Bild: Felix Lill)
  • Mitarbeiter im Maracanã-Stadion (Bild: Felix Lill)
  • Mitarbeiter im Maracanã-Stadion (Bild: Felix Lill)
Mitarbeiter im Maracanã-Stadion (Bild: Felix Lill)
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Für Brum und sein Team ist der Maracanazo vom Sommer 1950 daher nicht nur ein Mahnmal für nationale Enttäuschung, sondern auch ein Beispiel für Eventplanung. 300 Kameras überwachen mittlerweile die Eingänge und Katakomben des Stadions, Evakuations- und Zugangswege. Aber auch heute ist dies die Schwachstelle im Stadion. "Für die Abschlussfeier müssen wir dringend besser beim Einlass werden."

Fehler bei der Eröffnungsfeier

Bei der Eröffnungsfeier am 5. August liefen zu viele Besucher auf Abschnitte der Tribüne, zu denen ihre Tickets nicht den Zugang erlaubten. Teils wussten die Kontrolleure die Zeichen auf den Eintrittskarten nicht zu unterscheiden, in anderen Fällen passten sie an den Eingängen nicht auf. "Die Fehler geschahen zum Glück erst im Stadioninnern, insofern war das größte Problem, dass einige Zuschauer zuerst in die falsche Sitzreihe liefen." Mehr Zuschauer als verkaufte Tickets gab es diesmal nicht.

Aber was Besucher angeht, wird nicht nur der Zugang zum Stadion im Maracanã zur Herausforderung. Anders als moderne Eventarenen hat dieses eigens für Fußball konstruierte Stadion nur einen einzigen großen Eingang, der Fahrzeuge auf das Spielfeld lässt. So konnten bei der Eröffnungsfeier sämtliche sperrigen Gegenstände nur relativ langsam und nacheinander eingesetzt werden - entsprechend war die Dramaturgie der Zeremonie als eine Aneinanderreihung verschiedener Teile ausgelegt.

Bei der Abschlussfeier wird das Zugangsproblem aber nicht nur künstlerischer Natur sein. Da das olympische Fußballfinale der Männer nur 16 Stunden vor dem Beginn der Abschlussfeier endet, wird die Hundertschaft von Mitarbeitern unter argem Zeitdruck arbeiten.

 Maracanã im RampenlichtTechniker unter Druck 
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Metallkiller 25. Aug 2016

Und hintenrum erfährt man dass das Wasser toxisch ist, Busse mit Reportern überfallen...

Eheran 18. Aug 2016

Wissen wir nicht, solange der Autor sich nicht dazu äußert. Aber angenommen es wäre so...


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