• IT-Karriere:
  • Services:

Analog-Digital-Wandler: Darpa entwickelt Chip für störungsfreie Funkkommunikation

Eine neue Technik, die die Darpa vorgestellt hat, soll eine störungsfreie Kommunikation auf dem Schlachtfeld sichern. Wofür bisher teure Spezialhardware benötigt wurde, übernimmt künftig ein einziger Chip.

Artikel veröffentlicht am ,
Funkkommunikation im militärischen Einsatz: 60 Milliarden analoge Signale pro Sekunde
Funkkommunikation im militärischen Einsatz: 60 Milliarden analoge Signale pro Sekunde (Bild: Darpa)

Störungsfrei kommunizieren auf dem Schlachtfeld: Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) hat einen Chip entwickeln lassen, der dem US-Militär ermöglicht, eine Funkkommunikation aufrechtzuerhalten, die der Gegner nicht mit Störsendern beeinträchtigen kann.

Stellenmarkt
  1. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  2. Jetter AG, Ludwigsburg

Dabei handelt es um einen "außergewöhnlich schnellen Analog-Digital-Wandler" (Analog-to-Digital Converter, ADC), erklärt die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Er solle es ermöglichen, einen unterbrechungsfreien Betrieb der elektromagnetischen Kommunikation aufrechtzuerhalten.

Militärische Systeme arbeiten besser

Der ADC sei fast zehnmal schneller als vergleichbare aktuelle Chips, die heute kommerziell erhältlich seien. Wegen der hohen Geschwindigkeit könne der ADC Daten aus einem viel breiteren Frequenzspektrum analysieren. Dadurch könnten die Systeme des Militärs besser in überlasteten Frequenzbereichen arbeiten und schneller auf Bedrohungen reagieren.

Der ADC verarbeitet pro Sekunde 60 Milliarden analoge Signale - das entspricht einem Datenvolumen von 1 TByte. "Das ist schnell genug, um jedes Signal bei 30 GHz oder darunter direkt zu erfassen und zu analysieren", erklärt die Darpa. Das sei der Bereich, in dem sich der Großteil der benötigten Frequenzen befinde. Heutzutage werde für das Scannen dieser Frequenzen kostspielige Spezialhardware eingesetzt.

Leistungsaufnahme soll verringert werden

Der Chip ist allerdings noch nicht einsatzbereit. Ein Problem stellt die Leistungsaufnahme dar, die die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit erfordert. Der Chiphersteller Globalfoundries soll den ADC künftig in 14-Nanometer-Fertigungstechnik statt wie derzeit noch in 32-Nanometer-Fertigungstechnik bauen. Das soll die Leistungsaufnahme um die Hälfte verringern.

Mit Hilfe dieser Technik will das US-Militär in einem Krieg die elektromagnetische Kommunikation aufrechterhalten. Das soll einen Vorteil gegenüber China und Russland sichern, die beide über wirkungsvolle Mittel in elektronischer Kriegsführung verfügen, weshalb die USA sie als fast ebenbürtige Gegner auf dem Gebiet betrachten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 419,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

hjp 15. Jan 2016

Das wären ca. 16 Bytes oder 128 Bit pro Sample. Scheint mir eher unwahrscheinlich. 16...

schnedan 13. Jan 2016

Ist ein Ansatz *g*

dsleecher 13. Jan 2016

Ja, das stimmt allerdings. Antenne ist allerdings Hauptsächlich für die niedrigen...


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

    •  /