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Verkauf an Funai: Philips will keine Unterhaltungselektronik mehr herstellen

Philips steigt aus dem Geschäft mit Unterhaltungselektronik, Telefonen und Zubehörprodukten unter anderem für Smartphones aus. Übernommen wird dieser Geschäftsbereich vom japanischen Philips-Partner Funai.
/ Christian Klaß
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Philips-Chef Frans van Houten strukturiert das Unternehmen weiter um. (Bild: Philips/CC BY-NC-ND 2.0)
Philips-Chef Frans van Houten strukturiert das Unternehmen weiter um. Bild: Philips/CC BY-NC-ND 2.0

Philips(öffnet im neuen Fenster) verkauft seinen Geschäftsbereich Lifestyle Entertainment für 150 Millionen Euro an das japanische Unternehmen Funai Electric(öffnet im neuen Fenster) . Philips-Chef Frans van Houten erklärt dies mit einer stärkeren Fokussierung auf die umsatzstärkeren Bereiche Gesundheit und Wohlbefinden. Die umfassen Lampen, Haushaltsgeräte, Körperpflege, Babyprodukte und professionelle medizinische Geräte.

Funai übernimmt damit das komplette Audio-, Video-, Multimedia- und Zubehörgeschäft von Philips. Das beinhaltet unter anderem Autoradios, Kopfhörer, Lautsprecher, DECT-Telefone, mobile Audio- und Videoplayer und Heimkinoprodukte wie Blu-ray-Player. Ausgenommen sind lediglich Philips' Fernbedienungsaktivitäten, da die primär auf Business-to-Business ausgerichtet wären.

Die Marke Philips soll dennoch nicht aus großen Teilen der Elektronikwelt verschwinden. Funai darf im Rahmen eines ebenfalls vereinbarten Lizenzvertrages für vorerst fünfeinhalb Jahre entsprechende Produkte unter der Marke Philips vertreiben, der Vertrag beinhaltet eine Verlängerungsoption in Fünf-Jahres-Schritten.

Die Übernahme der Bereiche Audio, Multimedia und Zubehör soll im zweiten Halbjahr 2013 erfolgen. 2017 folgt dann das Videogeschäft, bedingt durch bestehende Lizenzvereinbarungen.


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