Ample: Akkutausch-Station für Elektroauto - diesmal soll es klappen

Das US-Startup Ample hat einen Akku-Tausch für Elektroautos entwickelt, bei dem nur Teile des Stromspeichers getauscht werden.

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Ample-Akkuwechsel
Ample-Akkuwechsel (Bild: Ample)

Um lange Ladevorgänge von Elektroautos zu umgehen, bietet das US-Startup Ample den Service an, leere Akkus gegen volle zu tauschen. Die ersten fünf Wechselstationen in der Bay Area in San Francisco seien im Betrieb und würden von Uber-Fahrzeugen genutzt, berichtete Ars Technica.

Ample tauscht aber nicht den gesamten Akku des Fahrzeugs auf einmal aus. Das dauert aufgrund der Größe zu lange und erfordert auch größere Anlagen zum Transport und Lagerung der Ersatzakkus. Stattdessen setzt Ample auf ein modulares System mit kleinen Akkus, die einzeln entnehmbar sind.

Ample will zunächst mit Flottenkunden zusammenarbeiten - vermutlich auch, um nicht modulare Akkus für zu viele Autotoypen anbieten zu müssen. Das Startup muss zusammen mit dem Hersteller die kleinen Module konzipieren und die Software zum Laden darauf abstimmen.

Das Konzept sieht vor, dass die Akkus im Besitz von Ample bleiben, und der Kunde sie nur mietet. Das soll das Risiko für den Kunden beseitigen, einen schlechteren als den eingetauschten Akku zu bekommen.

Vor einigen Jahren stellte Tesla bereits ein vergleichbares System vor. Das sollte den Akku an einem Model S automatisiert in weniger als zwei Minuten wechseln. Später gab Tesla jedoch dem Supercharger den Vorzug gegenüber dem Akkutausch.

Die Idee, einen leeren Akku gegen einen vollen auszutauschen, stammt vom ehemaligen SAP-Manager Shai Agassi. Sein Startup Better Place wollte eine Infrastruktur mit Akkuwechselstationen in Israel und Dänemark aufbauen. Das Projekt scheiterte jedoch. Nio bietet in China Dutzende von Akkuwechselstationen für seine Autos an.

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