Ampere-Grafikkarte: Geforce RTX 3050 mit billigerem Chip kommt

Mit dem GA107 hat Nvidia eine günstigere GPU parat, welche für die Geforce RTX 3050 verwendet wird - das resultiert in gleich zwei Vorteilen.

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Geforce RTX 3050 im Test - hier die Eagle von Gigabyte
Geforce RTX 3050 im Test - hier die Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Schon im Test der Geforce RTX 3050 haben wir darauf hingewiesen, dass Nvidia die Grafikkarte dafür vorbereitet hat, künftig auch mit einem billigerem Chip versehen zu werden. Wie Igor's Lab berichtet, befindet sich ein genau solches Modell derzeit in Vorbereitung bei Nvidias Partnern. Die Vorteile sind klar: Die GPU kostet weniger, auch soll die Board-Power geringer ausfallen.

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Derzeit verwendet Nvidia für die Geforce RTX 3050 den GA106 genannten Chip, er wird auch bei der Geforce RTX 3060 für Desktops und Laptops eingesetzt. Um ihn für die Geforce RTX 3050 tauglich zu machen, hat Nvidia neben der Shader-Anzahl und dem Speicherinterface noch die PCIe-Anbindung des GA106 beschnitten. Eigentlich weist der Chip einen x16-Link auf, die Geforce RTX 3050 aber nutzt eine x8-Ausführung.

Hintergrund ist der GA107, welcher bisher ausschließlich bei der Geforce RTX 3050 (Ti) für Notebooks verwendet wird: Der hat nativ nur einen x8-Link, weshalb Nvidia die Geforce RTX 3050 für diesen Chip vorbereitet hat. Der GA106 und der GA107 sind Pin-kompatibel, folgerichtig können beide GPUs mit vergleichsweise geringem Aufwand ausgetauscht werden; primär ist eine Anpassung der Firmware notwendig.

15 Watt sparsamer dank GA107

Üblicherweise sind größere und stark beschnittene Chips weniger effizient als kleine native, was auch beim GA106 und GA107 der Fall zu sein scheint: Die neue Geforce RTX 3050 mit der kompakteren GPU soll eine Board-Power von 115 Watt aufweisen, die bisherige Version der Karte hingegen ist für 130 Watt spezifiziert - bei nahezu identischer Performance versteht sich, da die sonstigen Daten nicht verändert werden.

  • Core i5-12400, 32GB, Win10 21H1, Geforce 511.23, Radeon 22.1.1, rBAR on (Bild: Golem.de)
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Vorerst wird Nvidia laut Igor's Lab jedoch nicht vollständig vom GA106 auf den GA107 umstellen, im Gegenteil: Primär soll weiterhin der GA106 eingesetzt werden, einzig bei Verfügbarkeitsengpässen wird auf GA107 gewechselt. Es bleibt abzuwarten, ob und wie entsprechende Karten im Handel gekennzeichnet werden.

Die Geforce RTX 3050 ist seit dem 27. Januar 2022 verfügbar, die UVP liegt bei 280 Euro. Der reale Marktpreis hingegen hat sich in den vergangenen Tagen bei etwas über 400 Euro eingependelt, einzelne Modelle sind derzeit gar für 390 Euro erhältlich.

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