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Ampere Emag 8180: ARM-CPU mit 32 Kernen zum Preis eines 16-Kern-Threadrippers

32 Kerne bei einer recht kleinen Leistungsaufnahme: Der ARM-Prozessor Emag soll sich laut Hersteller Ampere besonders für Multitasking eignen - etwa Virtualisierung. Der recht niedrige Preis dafür ist ein weiteres Argument. Allerdings ist der Chip nicht für alle Serveranwendungen gut geeignet.

Artikel veröffentlicht am ,
Emag hat 16 oder 32 Kerne.
Emag hat 16 oder 32 Kerne. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Der US-amerikanische Chipanbieter Ampere Computing verkauft seine Anfang des Jahres vorgestellte Emag-Plattform an erste Kunden. Dabei handelt es sich um einen auf der bereits älteren ARMv8-A-Architektur basierenden Prozessor. Bis zu 32 Kerne passen auf einen Die, sie sollen für Serveranwendungen genutzt werden. Alternativ gibt es eine Version mit 16 Kernen. Ein Verkaufsargument ist der recht geringe Preis von 850 respektive 550 Euro. In dieser Preisregion verkauft AMD seine Threadripper-Modelle.

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Jeder der ARM-Kerne ist für eine Taktfrequenz von 3,3 GHz im Turbomodus ausgelegt. Die Emag-CPU unterstützt bis zu acht DDR4-Speichercontroller und 42 PCI-Express-Lanes. Zum Vergleich: AMDs Threadripper-Plattform nutzt 64 Lanes. Der Chip ist also für Flash-Storage-Systeme eher weniger geeignet. Allerdings sollen die vielen Kerne für Multithreading genutzt werden, etwa in Bereichen wie der Virtualisierung.

Energieeffizienz und 7-nm-Pläne

Eine vergleichsweise geringe angegebene thermische Verlustleistung (TDP) von 125 Watt kann dabei die Stromrechnung niedrig halten. Gefertigt wird der Emag-Chip im 16-Nanometer-Verfahren nicht von Ampere selbst, sondern vom Taiwaner Fertigungspartner TSMC. Ampere kündigt an, künftige Prozessoren auch im 7-nm-Verfahren bauen zu lassen. Dass der Vertragspartner dazu in der Lage ist, zeigt Huaweis KI-Assistenzchip Kirin 980, der ebenfalls bei TSMC entsteht.

Ein erster Partner für die Emag-Plattform ist Lenovo. Das chinesische Unternehmen will passend zum Prozessor entsprechende Mainboards und komplette Serversysteme anbieten, die Kunden erwerben können. Zu Preisvorstellungen äußerte sich das Unternehmen aber nicht. Ein unter keiner Marke stehendes System wird von Ampere selbst verkauft. Kunden sollten bei Interesse aber den Preis erfragen.

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FreiGeistler 20. Sep 2018

Och, der übliche Desktop-Anwender mit X Anwendungen offen, merkt das schon. Und mit zwei...

xmaniac 19. Sep 2018

Arm kann auch nicht zaubern. Hauptsächlich sind die CPUs gut im nichts tun und dabei...

xmaniac 19. Sep 2018

Ohne M kostet er deutlich weniger, mit M kann er doppelt soviel Ram. Der 8180(M) ist aber...


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