AMP: Google-Initiative will mobile Webseiten schneller laden

Googles Antwort auf Instant Articles von Facebook: Mit einer Open-Source-Initiative will Google das Laden von Webseiten beschleunigen. Große Verlage weltweit unterstützen das Projekt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Mit AMP sollen Nachrichtenseiten schneller laden.
Mit AMP sollen Nachrichtenseiten schneller laden. (Bild: Google)

Nach Facebook will auch Google Medienfirmen eine Plattform für Inhalte auf mobilen Geräten bieten. Der Internet-Konzern hat ein Projekt vorgestellt, mit dem Webseiten schneller geladen werden sollen, indem der Code der Seiten reduziert wird. Unter den Technologiepartnern sind zum Start Twitter, der Foto-Dienst Pinterest und das Karriere-Netzwerk Linkedin. Als Verlagspartner unterstützen unter anderem der Guardian, Zeit Online und die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Accelerated Mobile Pages Project (AMP).

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker (m/w/d) IT Support
    Bank of America/Military Banking Overseas Division, Mainz-Kastel
  2. Service Manager Windows Serversysteme (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Dresden, Ingolstadt, Leinfelden-Echterdingen
Detailsuche

Die Inhalte der Webseiten sollen weiterhin bei den Medien-Anbietern gespeichert sein, aber über AMP HTML über Googles Server flüssiger angezeigt werden. Bei Werbung sollen verschiedene Formate, Anzeigen-Netzwerke und Technologien unterstützt werden, schreibt Google. Auch Abo-Modelle und Bezahlschranken sollen eingebunden werden können. Die Kontrolle über die Werbung und sämtliche Einnahmen bleibt somit bei den Verlagen - anders als bei Facebooks Instant Articles.

Dort erhalten die Verlage 70 Prozent der Erlöse, wenn die Werbung aus dem Facebook-Netzwerk kommt. Nur wenn die Verlage einen Werbepartner selbst besorgt haben, können sie auch die Erlöse komplett behalten.

Facebook hat Instant Articles im Frühjahr gestartet, auch deutsche Medien nehmen daran teil. Die Inhalte lagern dabei direkt bei Facebook und müssen nicht wie bisher über einen Link von der Medien-Website geladen werden. Das soll die Ladezeiten auf mobilen Geräten verringern. Entwickelt wurde Instant Articles von Facebook.

Golem Akademie
  1. Dive-in-Workshop: Kubernetes
    16.-17. November 2021, online
  2. Linux-Shellprogrammierung
    2.-5. November 2021, online
  3. Linux-Systeme absichern und härten
    8.-10. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Bei Google hingegen soll AMP gemeinsam entwickelt werden. Darum ist die Technik dahinter Open Source. Der Code steht auf Github bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ext3h 08. Okt 2015

1 Sekunde bei wiederholten Besuchen wenn alle externen Inhalte und Bilder bereits im...

Th3Br1x 08. Okt 2015

Doch Doch Doch. ich meine, das, was bei und in den Medien berichtet wird, ist doch eh...

Maximilian154 08. Okt 2015

Wenn die Werbung direkt von der besuchten Seite geladen wird und auch noch statisch ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /