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Amoled: Samsung will biegsames 5,5-Zoll-Display auf der CES zeigen

Noch immer gibt es keine Produkte damit, aber die Technik macht Fortschritte: Wie Samsung US-Medien sagte, will das Unternehmen auf der CES 2013 zwei biegsame Displays zeigen, eines für Smartphones und eines für Fernseher.
/ Nico Ernst
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Früherer Prototyp mit 4,5 Zoll (Bild: Samsung Display)
Früherer Prototyp mit 4,5 Zoll Bild: Samsung Display

Der Name "Galaxy Note 3" fällt nicht im Bericht von Cnet(öffnet im neuen Fenster) – doch die Assoziation ist sofort da. Samsung sagte dem Medium, dass es auf der CES 2013 Anfang Januar ein biegsames 5,5-Zoll-Display zeigen wolle. Das Gerät soll eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln besitzen und ausdrücklich für Smartphones vorgesehen sein.

Auch ein 55 Zoll großes Display will Samsung ausstellen, es ist für Fernseher gedacht. Ob es sich dabei dann um einen konkav gebogenen Bildschirm handelt, wie er mit anderer Technik unter anderem von Nec schon öfter vorgeschlagen wurde, sagte Samsung nicht.

Biegsame Displays gelten vor allem für mobile Geräte als eine der spannendsten Zukunftstechniken. Dabei geht es nicht nur darum, die digitalen Begleiter eines Tages zusammenrollen zu können, wie das bei Designstudien immer wieder gezeigt wird. Vor allem sollen Smartphones durch die flexiblen Displays robuster werden und beispielsweise das Gewicht des Benutzers aushalten, wenn er sie in der Gesäßtasche vergessen hat, bevor er Platz nimmt.

Auch neue Bedienungsmöglichkeiten ergeben sich durch Biegebildschirme, wie Nokia bereits zeigte : Das Zoomen des Displayinhalts wird bei einem Prototyp durch Biegen des gesamten Gerätes gesteuert.

Neben Nokia und auch LG gehört Samsung zu den eifrigsten Entwicklern der Technik, das Unternehmen hatte bereits Ende 2010 ein 4,5-Zoll-Display mit 800 x 480 Pixeln gezeigt. Dabei handelte es sich um einen Amoled-Bildschirm. Auch an anderen Techniken wie dem Electrowetting für E-Book-Diplays arbeitet der koreanische Konzern, dafür hatte Samsung Anfang 2011 das Unternehmen Liquavista gekauft .


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