Amiga, Atari, Mac: LLVM bekommt Support für Motorola 68000

Die auch als M68k bekannte CPU-Architektur ist weiter für das Retro-Computing beliebt und bekommt nun Unterstützung von LLVM.

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Das LLVM-Maskottchen ist ein Drache.
Das LLVM-Maskottchen ist ein Drache. (Bild: Pixabay)

Der Compiler-Baukasten von LLVM sowie der darin gepflegte C-Compiler Clang erhalten offiziell Unterstützung für die CPU-Architektur und Prozessorfamilie Motorola 68000. Den dazugehörigen Code für den Support haben die Beteiligten in den Hauptentwicklungszweig von LLVM eingepflegt.

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Unterstützt und hauptsächlich betreut werden die Arbeiten an dem Port auf die inzwischen rund 40 Jahre alte Prozessorarchitektur von einem kleinen Team von Freiwilligen. Wichtigstes Ziel der Arbeiten dabei ist es, die Retro-Computing-Szene mit den Arbeiten an dem Compiler zu unterstützen.

Immerhin wurden die Motorola 68000 zahlreich in Rechnern wie dem Amiga, Atari ST oder auch dem Apple Macintosh verbaut. Diese sind als Bastelrechner nach wie vor sehr beliebt, was den Port laut der Ankündigung im vergangenen Herbst motiviert hat.

Bisher wurde hauptsächlich die GNU Compiler Collection (GCC) als Compiler-Infrastruktur für die Motorola 68000 genutzt. Deren Betreuer wollten die Unterstützung für die alte CPU-Architektur zuvor bereits entfernen, da die Portierung nicht mehr aktiv gepflegt wurde. Doch auch hier intervenierte die Community und setzte die notwendigen Arbeiten an dem Port um, damit auch aktuelle GCC-Versionen Code für die Motorola 68000 kompilieren. Das wird etwa auch für den Debian-Port genutzt.

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Mit einer gemeinsamen Anstrengung ist dies nun nach mehreren gescheiteren Versuchen so ähnlich auch für LLVM noch geglückt. Aufbauend auf dem integrierten Code in LLVM entsteht eine Portierung des Rust-Compilers für M68k. Die Nutzung von Rust in einem Python-Paket führte zuletzt zu Problemen mit einigen anderen alten CPU-Architekturen.

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