AMI und Phoenix: Größte BIOS-Hersteller unterstützen Linux-Firmware-Projekt

Nach dem Firmware-Hersteller AMI unterstützt nun auch der Konkurrent Phoenix den Linux Vendor Firmware Service (LVFS). Linux-Nutzer könnten damit schon bald für eine Vielzahl von Geräten einfache Firmware-Updates bekommen.

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Dank Lenovo und Phoenix bekommen Thinkpads UEFI-Updates auch unter Linux.
Dank Lenovo und Phoenix bekommen Thinkpads UEFI-Updates auch unter Linux. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Seit wenigen Wochen unterstützt American Megatrends Inc. (AMI) den Linux Vendor Firmware Service (LVFS) und nun folgt auch der Hauptkonkurrent und zweitgrößte Firmware-Zulieferer Phoenix, wie der Red-Hat-Angestellte Richard Hughes in seinem Blog schreibt. Hughes hat den LVFS samt der Linux-Werkzeuge wie Fwupd ersonnen, um auch Linux-Nutzern einen ähnlich leichten Zugang zu Firmware-Updates zu ermöglichen wie Windows-Nutzern.

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Phoenix ist unter anderem der Zulieferer für Lenovo und damit hauptverantwortlich zuständig für die Firmware von Thinkpads, die sich insbesondere bei vielen Linux-Nutzern weiter einer großen Beliebtheit erfreuen. Die Zusammenarbeit mit Lenovo hatte Hughes bereits vor einigen Monaten angekündigt. Laut Hughes hat Phoenix gemeinsam mit Lenovo und einigen weiteren Zulieferern schon einige Zeit daran gearbeitet, die Technik zu unterstützen, einige verbliebene Fehler zu beheben und reibungslos mit dem LVFS zusammenzuarbeiten.

AMI beliefere unter anderem "Asus, Clevo, Intel, AMD und viele weitere", so Hughes. Nach Angaben des Entwicklers wird durch den Zulieferer die Dokumentation so angepasst, dass die Hardware-Hersteller die für den LVFS nötigen Firmware-Dateien selbst bauen und verteilen können. Das erfordert aber nach wie vor die Bereitschaft des Hardware-Herstellers.

Für Hughes war die Arbeit mit den Zulieferern statt wie bisher mit den Hardware-Herstellern eher ungewohnt, wie er schreibt. Seiner Meinung nach verstehen die beiden größten Firmware-Hersteller nun aber das LVFS-Projekt und bieten standardkonforme Updates an. Davon sollten vor allem auch kleinere Hersteller profitieren wie etwa das auf Linux-Rechner spezialisierte deutsche Unternehmen Tuxedo.

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