American Tower: Telefónica verkauft Funkmasten für 7,7 Milliarden Euro

Um die Verschuldung zu senken, verkauft Telefónica die Sendemasten in Europa und Lateinamerika an einen US-Konzern.

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Sendemast von Telefónica Deutschland
Sendemast von Telefónica Deutschland (Bild: Telefónica Deutschland)

Telefónica verkauft seinen Sendemastbereich Telxius Telecom für 7,7 Milliarden Euro an American Tower. Das gab der spanische Konzern am 13. Januar 2021 bekannt. Abgegeben werden die Anlagen in Europa (Spanien und Deutschland) und in Lateinamerika (Brasilien, Peru, Chile und Argentinien).

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American Tower übernimmt etwa 30.700 Tower-Standorte von der Telefónica-Tochter Telxius Telecom. Das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen KKR besitzt 40 Prozent der Anteile an Telxius, der spanische Milliardär Amancio Ortega hält über Investmentbereiche fast 10 Prozent.

Der Konzern muss seine Verschuldung von 37 Milliarden Euro abbauen. Telefónica erwartet einen Kapitalgewinn von rund 3,5 Milliarden Euro. Die Telefónica-Aktien stiegen nach der Bekanntgabe um 11 Prozent. Telefónica-Chef José María Álvarez-Pallete sagte, die künftigen Ziele seien, "die Zusammenführung von O2 und Virgin in Großbritannien, der Kauf von Oi Mobile in Brasilien und der Abbau von Schulden."

American Tower hat sich bisher hauptsächlich auf den Bau von Mobilfunktürmen in Afrika, Lateinamerika und Indien konzentriert und besaß keine Anteile in Deutschland. Im Jahr 2019 kaufte das Unternehmen für rund 1,85 Milliarden US-Dollar Eaton Towers für die Expansion in Afrika. American Tower und Telefónica haben in Brasilien bereits Partnerschaften in Glasfasernetzen.

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Telefónica Deutschland verkaufte bereits im Juni 2020 seine Mobilfunkstandorte an Telxius Telecom. 10.100 Standorte, fast alle auf Gebäudedächern, wurden zu einem Kaufpreis von 1,5 Milliarden Euro an die Infrastrukturgesellschaft übertragen, die mehrheitlich dem spanischen Mutterkonzern Telefónica gehört. Die aktive Funktechnik blieb im Eigentum von Telefónica Deutschland.

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