American Airlines: Boeing 737 Max soll ab Januar 2020 wieder fliegen

Die Fluggesellschaft American Airlines setzt derzeit täglich 115 Flüge aus, die mit der problematischen Boeing 737 Max abgewickelt werden sollten. Ab Januar 2020 will das Unternehmen sie aber wieder fliegen lassen - mit aktualisierter Software und besseren Pilotenschulungen.

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Die Boeing 737 Max ist zwei Mal abgestürzt.
Die Boeing 737 Max ist zwei Mal abgestürzt. (Bild: Steve Lynes/CC-BY 2.0)

Die US-amerikanische Fluglinie American Airlines will ihre Boeing 737 Max ab dem 16. Januar 2020 wieder abheben lassen. Das Unternehmen wird die Flugzeuge langsam in den täglichen Flugbetrieb aufnehmen. Das soll noch bis zum Februar 2020 dauern, heißt es in einer Pressemitteilung auf der Konzernwebseite. Sie beantwortet auch einige Fragen der Passagiere. Flüge vom 6. bis 15. Januar 2020 werden nicht eingestellt. Stattdessen fliegen Kunden mit einer Boeing 737-800. Etwa 115 Flüge sollen bis dahin täglich umgebucht oder abgesagt werden.

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American Airlines scheint sich mittlerweile sicher zu sein, dass das Softwareproblem der 737 Max behoben ist. "Wir sind zuversichtlich, dass die baldigen Software-Updates der 737 Max, zusammen mit Trainingselementen, die Boeing in Koordination mit unseren Partnern entwickelt, zu einer Rezertifizierung des Flugzeuges noch in diesem Jahr führen", sagte das Unternehmen in einer vorangegangenen Stellungnahme.

Zwei Abstürze durch fehlerhaftes MCAS

Im Oktober 2018 und März 2019 gab es zwei Abstürze der Maschine, die der fehlerhaften Software MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) zugeschrieben wurden. Das Programm sollte veränderte Flugeigenschaften der Maschine kompensieren. Beschädigte Sensoren haben es allerdings verwirrt und zum Herunterziehen der Nase bewegt. Dazu kam, dass Piloten für diese Situationen nicht ausreichend geschult wurden. Das führte zu zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten.

Seitdem haben Fluggesellschaften ihre 737-Max-Flotte auf dem Boden gelassen. Der Hersteller Boeing arbeitet an einer aktualisierten Softwareversion und hat eine erste Version bereits im Mai 2019 fertiggestellt.

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