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Mit Epyc wird es wohl schwerer

Bei den Epyc-Embedded-CPUs sind wir skeptischer. AMD konnte nur einen Hersteller mit entsprechender Hardware aus dem Digital-Signage-Bereich zeigen. Sicher, für Embedded-SKUs spricht der Verzicht auf einen Sockel. BGA verspricht auch beim Epyc 3000 bessere thermische Eigenschaften und kompaktere Geräte. Viel Platz wird zudem auf dem Mainboard gespart. Die gigantischen Epyc-7000-Module brauchen nun einmal rund doppelt bis viermal so viel Platz, aufgrund der vier Dies und der damit verbundenen vielen DDR4-Kanäle.

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Auf der anderen Seite sind die preislichen Vorteile aber kaum gegeben. Da bietet sich durchaus der Einsatz eines Epyc 7000 an und der Zugriff auf die bestehenden sockelbasierten Infrastrukturen, zumal hier nicht unbedingt Masse produziert wird. Und der Kühlbedarf der Embedded-Epycs ist auch nicht gering, sprich Platz ist selten das Problem. Dazu kommt, dass der Epyc 3000 nicht wie der Ryzen V1000 eine Ergänzung nach oben ist. Wer vorher die R-Serie nutzte, der braucht selten den extremen Sprung auf die sehr leistungsfähige Epyc-3000-Serie.

Ähnliche Designs mit Epyc 3000 und 7000

Es bleibt also abzuwarten, ob AMD zum Embedded-Epyc noch Designgewinne vorweisen kann oder die Hersteller nicht einfach die 7000er-Serie einsetzen werden. Selbst Aylor gab im Gespräch zu, dass sich die beiden Serien bei den Lösungen überlappen. Laut AMD sollen vor allem Firmen mit "Appliance-Design-Denken" auf den Epyc 3000 setzen, während die Unternehmen, die alles virtualisieren, eher den 7000er verwenden. Das wären damit sehr ähnliche Produkte und nur der Denkansatz entscheidet, ob nun ein 3000er oder ein 7000er zum Einsatz kommt.

Beide Angebote sollen AMD in jedem Fall allein durch die Ausweitung zu Wachstum verhelfen. Es geht also durchaus darum, neue Kunden zu gewinnen und nicht nur bestehende zu überzeugen. In London war das vor allem bei den Ryzen-Produkten zu beobachten. Für die Embedded-Epycs braucht es offenbar noch etwas mehr Zeit.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von AMD an dem Embedded-Pre-Briefing in London teilgenommen. Die Reisekosten wurden von AMD übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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 AMDs Embedded-Pläne: Ein bisschen Wunschdenken, ein bisschen Wirklichkeit
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sören987 16. Mär 2018

Ein tolles Produkt! Bei uns im Unternehmen wird es mit "klassischen" Industrie Computer...

itse 23. Feb 2018

Jo, da wird der leichte Alu-Kühler einfach auf die CPU geklegt, so wenige bewegliche...

nille02 23. Feb 2018

Der Unterschied ist aber der, wenn ich einen Artikel zu Apple habe, wurde das Thema...

elgooG 23. Feb 2018

Der Embedded-Markt ist völlig festgefahren und es wäre echt nett, wenn sich da endlich...


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