Abo
  • Services:
Anzeige
AMD will OpenCL und Vulkan auch mit offenen Treibern unterstützen.
AMD will OpenCL und Vulkan auch mit offenen Treibern unterstützen. (Bild: AMD)

AMDGPU: AMD plant freie Linux-Treiber für Vulkan und OpenCL

AMD will OpenCL und Vulkan auch mit offenen Treibern unterstützen.
AMD will OpenCL und Vulkan auch mit offenen Treibern unterstützen. (Bild: AMD)

Die Zusammenführung seiner Linux-Treiber will AMD nutzen, um fast alle wichtigen Komponenten mittelfristig als Open Source bereitzustellen. Dazu gehören die Unterstützung für OpenCL, Vulkan oder auch die Fire-Pro-Addons.

Anzeige

Auf der diesjährigen X.org-Entwicklerkonferenz haben die AMD-Entwickler Alex Deucher und Jammy Zhou die bisherigen Arbeiten an dem neuen Linux-Treiber AMDGPU zusammengefasst sowie die künftigen Pläne dafür erläutert (PDF). Demnach sollen künftig fast alle Teile des Treiberstapels als freie Software bereitstehen.

So sollen neben den bereits in Mesa verfügbaren OpenGL-Bestandteilen auch jene für die Unterstützung von OpenCL und den designierten OpenGL-Nachfolger Vulkan frei zur Verfügung stehen. Die Treiberteile für OpenCL und Vulkan sollen zunächst aber doch als proprietärer Code erscheinen. Die Offenlegung könne erst nach einer Übergangsphase erfolgen.

Nur wenig proprietärer Code bleibt

Darüber hinaus plane AMD, langfristig mit seiner OpenGL-Implementierung für Pro-Kunden nur noch eine einzige proprietäre Komponente zu pflegen. So solle etwa auch AMDs Fire-Pro-Addon offengelegt werden. Den Entwicklern zufolge solle der für das Addon notwendige Code zudem auch nur dann überhaupt als eigenständiges Projekt entstehen, falls dies "absolut notwendig" werde. Falls es aber dazu komme, werden die Quellen wohl nicht in ein Upstream-Projekt eingepflegt.

Ebenso werden einige spezifische Bestandteile des Catalyst-Treibers zwar nicht direkt in die offenen Treiber übernommen, einige Funktionen wie Powerplay würden jedoch portiert beziehungsweise wohl reimplementiert. Die Begründung dafür, warum auch weiterhin vor allem kurzfristig noch viel proprietärer Code gepflegt werde, ist einfach nachzuvollziehen. So benötigten Kunden momentan Funktionen, welche die freien Treiber noch nicht liefern könnten, die proprietären andererseits aber doch - wie etwa OpenGL 4.5.


eye home zur Startseite
Crass Spektakel 10. Okt 2015

ist eine weile her aber wollte noch sagen dass der Trick sehr wohl mit den propietären...

sg (Golem.de) 21. Sep 2015

Im Artikel war es dann ja auch richtig. Wir haben das jetzt korrigiert.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Berlin
  2. STAHLGRUBER GmbH, Poing bei München
  3. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, München
  4. Basler AG, Ahrensburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. 56,08€ (Vergleichspreis ab ca. 65€)
  3. 18,01€+ 3€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. wie kommt ihr darauf, dass QI bei anderen...

    Lutze5111 | 20:09

  2. Re: Lumia 950 hat schon 1709...

    Jesterfox | 20:09

  3. Re: Aber PGP ist schuld ...

    snape_case | 19:58

  4. Unzureichende Ladungssicherung!

    Vögelchen | 19:56

  5. Re: 197 MBit/s über vodafone.de Speedtest - 30...

    RedRose | 19:45


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel