AMD: Vega-Chips in 14+ nm und Navi-GPUs in 7 nm

Die Chips kommender Vega-Grafikkarten sollen wie bei den Radeon RX 500 in einem verbesserten 14-nm-Verfahren gefertigt werden; die Navi-Generation und das, was danach erscheint, (Next Gen), mit 7-nm-Technik. Die Roadmap gilt für 2017 bis 2020.

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Die aktualisierte AMD-Roadmap für Grafikchips
Die aktualisierte AMD-Roadmap für Grafikchips (Bild: AMD)

AMD hat auf dem Financial Analyst Day 2017 eine aktualisierte Roadmap für Grafikchips präsentiert. Sie umfasst den Zeitraum bis 2020 sowie drei Generationen und benennt neben den Architekturbezeichnungen auch das jeweilige Fertigungsverfahren für die verwendeten GPUs.

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Die derzeitigen Modelle sind Polaris 21/20/12 (Radeon RX 580/570 und Radeon RX 560/550) sowie Vega in Form der kürzlich angekündigten Radeon Vega Frontier Edition sowie die Radeon Pro Vega SSG. Während die Polaris-GPUs in einem als 14LPP+ (gereifte Version von Samsungs 14 nm FinFet Low Power Plus) bezeichneten Verfahren hergestellt werden, sollen für die Vega-GPU eine reguläre und eine Plus-Variante genutzt werden. 14 nm dürfte die Fertigung von Vega 10 betreffen, 14+ nm die weiterer Chips - vermutlich den kleineren Vega 11 und den größeren Vega 20, der schnelle FP64-Einheiten aufweisen soll.

  • Aktualisierte Roadmap für Grafikchips (Bild: AMD)
  • Auf Vega folgt Navi und die Next Gen (Bild: AMD)
  • AMD möchte vor allem in den Highend-Markt (Bild: AMD)
  • Dort sind sehr hohe Margen erzielbar (Bild: AMD)
Aktualisierte Roadmap für Grafikchips (Bild: AMD)

Mit der Navi-Generation, die offenbar erneut mindestens zwei GPUs umfasst, vollführt AMD die gleiche Vorgehensweise, hier aber mit 7 nm. Der Prozess wird von Globalfoundries angeboten. Grundsätzlich soll der 7-nm-Node schon 2018 verfügbar sein. Wie die übernächste Chipreihe heißt, hat AMD noch nicht verraten. Sie soll jedoch mit 7+ nm gefertigt werden. Dabei könnte es sich um den von IBM stammenden 7HP-Prozess mit einer isolierenden Sperrschicht aus Siliziumoxid (FD-SOI) oder um einen gereiften 7 nm handeln.

Ältere Roadmaps sprachen von einem Videospeicher der nächsten Generation bei der Navi-Generation, dieses Thema hat AMD aber nicht erneut aufgegriffen. Unklar ist daher, ob weiterhin HBM2 oder eventuell auch GDDR6 eingesetzt wird oder ob damit ein neuer Cache-Controller wie der von Vega gemeint ist.

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Interessant ist, dass Chefin Lisa Su sagte, dass AMD verstärkt im Premium-Segment vertreten sein will. Das betrifft nicht nur die Epyc-CPUs, sondern auch Vega-basierte Produkte für den Consumer- und den Profi-Markt. Der Umsatz und Gewinn pro verkaufter Karte ist hier viel höher.

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