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AMD: Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus

In den meisten Spielen und einigen Anwendungen können AMDs Threadripper-Prozessoren ihre Geschwindigkeit nicht voll nutzen - außer es wird per Neustart eine Speicherpriorisierung eingestellt. Künftig soll das per Software automatisch im Hintergrund passieren, die Leistung steigt.

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Blockdiagramm des Local-Mode der Threadripper-CPUs
Blockdiagramm des Local-Mode der Threadripper-CPUs (Bild: AMD)

Auf den Threadripper 2990WX mit 32 Kernen (Test) und den Threadripper 2950X mit 16 Cores (Test) folgen am 29. Oktober 2018 der Threadripper 2970WX (24C) und der Threadripper 2920X (12C). Obendrein möchte AMD einen sogenannten Dynamic Local Mode einführen - der entlockt den CPUs mehr Performance.

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Hintergrund ist, dass der Threadripper 2990WX und der Threadripper 2970WX aus vier Chips bestehen, aber nur zwei direkten Zugriff auf ein Dualchannel-Speicherinterface haben. Die beiden anderen sind Compute-Cores und müssen den Umweg über eine interne Fabric-Verbindung gehen. Das kostet Zeit und verringert die Geschwindigkeit, ist aber die Standardeinstellung der Threadripper, da diese primär für Berechnungen auf vielen Kernen ausgelegt sind. Gerade Spiele und einige Anwendungen nutzen aber weniger Threads und profitieren stark von Latenz-armen Speicherzugriffen.

Daher gibt es seit der ersten Threadripper-Generation einen Local-Mode, bei welchem jeder Chip als eigener NUMA-Knoten gesehen wird. Um den Prozessor aber aus dem voreingestellten Distributed-Mode alias UMA-Betrieb in den Local-Mode zu versetzen, ist bisher unter Windows das Ryzen-Master-Tool und ein Neustart des Systems notwendig. Ab Ende November 2018 möchte AMD eine Software ausliefern, welche als Windows-Service im Hintergrund läuft und die Threadripper-CPU dynamisch in den NUMA-Modus versetzt. Wer möchte, kann den Dynamic Local Mode im Nachgang per 'services.msc'-Befehl in der Diensteverwaltung deaktivieren oder im Ryzen Master abschalten.

Durch die Speicherpriorisierung soll der automatisch greifende NUMA-Betrieb vor allem in Spielen die Bildrate leicht erhöhen: AMDs eigene Messwerte sprechen von 10 bis 18 Prozent mehr, zudem gibt es mit Battlefield 1 und zusätzlichen 47 Prozent einen Ausreißer. Künftig soll der Dynamic Local Mode in den Chipsatz-Treiber integriert werden.

KerneBasistakt / BoostL3-CacheSpeicherTDPLaunch-Preis
Threadripper 2990WX32 + SMT3,0 GHz / 4,2 GHz64 MByteDDR4-2933 (SR)250 Watt1800 USD
Threadripper 2970WX24 + SMT3,0 GHz / 4,2 GHz64 MByteDDR4-2933 (SR)250 Watt1300 USD
Threadripper 2950X16 + SMT3,5 GHz / 4,4 GHz32 MByteDDR4-2933 (SR)180 Watt900 USD
Threadripper 2920X12 + SMT3,5 GHz / 4,3 GHz32 MByteDDR4-2933 (SR)180 Watt650 USD
Spezifikationen von AMDs Ryzen Threadripper 2000


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NaruHina 10. Okt 2018

Ich meinte selbstverständlich windows 10 64bit, ich kenne auch nahezu niemanden der noch...

Sarkastius 09. Okt 2018

Irgendwie widerspricht sich das mit den Beiträgen der neuen threadripper. Teilweise...

Sarkastius 09. Okt 2018

Irgend wann hast irgend jemand das über den ersten Quadcore auch gesagt

Mr Miyagi 07. Okt 2018

Interessant, danke für die Info!

ms (Golem.de) 07. Okt 2018

AMD ist doch eh verlinkt?


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