AMD Ryzen AI: KI-PCs mit AMD-Prozessoren und Nvidia-GPU kommen
Nicht nur Computer mit Snapdragon-CPU von Qualcomm sollen Microsofts neue Copilot+-Features unterstützen. Auch AMD und Nvidia kooperieren mit den Unternehmen Acer und MSI und bringen passende Notebooks mit KI-Unterstützung heraus. Die basieren nicht auf der ARM-Architektur, sondern laufen mit klassischen x86-CPUs und dedizierten Grafikeinheiten ( via The Verge(öffnet im neuen Fenster) ).
Kern des Konzepts wird AMDs Strix-CPU sein. Die Prozessoren sind insofern besonders, als sie mit einer separaten Neural Processing Unit (NPU) ausgestattet sind. Die soll die meisten KI-Anwendungen auf dem Gerät berechnen können. Zwar sind auch herkömmliche CPUs und GPUs dazu in der Lage. Eine NPU soll allerdings vor allem energieeffizienter arbeiten und so die Akkulaufzeit eines KI-Laptops nicht allzu sehr beeinträchtigen.
Die Strix-CPUs von AMD mit einer 50-TOPs-NPU ausgestattet. Die leistet also etwas mehr als die NPU in Qualcomms Snapdragon X Elite. Zusätzlich sollen die kommenden Notebooks von Acer und MSI Nvidias RTX 4070 Laptop arbeiten. Der Grafikkartenhersteller kündigte ein passendes RTX AI Toolkit und das Nvidia AI Interface Manager SDK an(öffnet im neuen Fenster) . Mit deren Hilfe sollen Unternehmen KI-Anwendungen für Nvidia-GPUs entwickeln können.
Copilot+ steuert Windows
Unter dem Namen Copilot+ fasst Microsoft diverse KI-Features zusammen, die auf den Geräten laufen sollen. Dazu gehört etwa Recall, bei dem der gesamte Bildschirminhalt aufgezeichnet und einzelne Elemente analysiert werden können. Mittels Cocreator werden hingegen Bilder auf Basis von Textprompts erstellt. Live Captions übersetzen Gesprochenes und können für diverse Sprachen angewendet werden. Generell sollen verschiedene Funktionen in Windows mittels KI-Assistent gesteuert werden – so zumindest die Theorie.
Copilot-PCs mit AMD-CPU und Nvidia-GPU werden allerdings erst später wirklich erhältlich sein. Parallel dazu werden neue Qualcomm-Geräte mit ARM-CPU und NPU veröffentlicht. In ersten Benchmarks konnte sich der Snapdragon X Elite mit Apples M3 messen. Wie sich der Chip in der Praxis schlägt, muss sich allerdings erst zeigen.
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