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AMD Ryzen 9 9900X: Der 7800X3D bleibt die beste Wahl für Spieler

Ein Youtuber hat eine Woche vor dem Verkaufsstart eine Zen-5-CPU mit zwölf Kernen erhalten. Langsam ist der Chip nicht, für Spieler aber ineffizient.
/ Martin Böckmann
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Die neuen Zen-5-Prozessoren sind nicht unbedingt die beste Wahl für Computerspiele. (Bild: AMD)
Die neuen Zen-5-Prozessoren sind nicht unbedingt die beste Wahl für Computerspiele. Bild: AMD

Der italienische Technik-Tester und Youtuber Saddytech hat schon eine Woche früher seine neue Ryzen-9000-CPU erhalten und direkt ein paar Spiele-Tests durchgeführt(öffnet im neuen Fenster). Dabei macht der Prozessor insgesamt einen guten Eindruck, kann aber wenig gegen den bisherigen Spiele-König, den AMD Ryzen 7 7800X3D ausrichten.

In zehn unterschiedlichen Spielen, einer Mischung aus grafiklastigen AAA-Titeln, Fps-Shootern und Strategiespielen wurde der AMD Ryzen 9 9900X in drei Auflösungen miteinander verglichen. Bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) war der Abstand erwartungsgemäß am größten, hier liegt der Ryzen 7800X3D durchschnittlich acht Prozent vor der neueren Zen-5-CPU.

Mit sechs Kernen pro CCD (Core Complex Die) ist eine 12-Kerne-CPU für Computerspiele nicht immer die beste Wahl. Den fehlenden 3D-V-Cache kann der neue Ryzen 9 9900X(öffnet im neuen Fenster) aber offenbar meistens gut kompensieren, die meisten Testergebnisse zeigen nur geringe Unterschiede zwischen den beiden Chips.

Überraschend hohe Leistungsaufnahme

Die in ersten Leaks gezeigte hohe Energieeffizienz hilft dem Ryzen 9 in den Spiele-Tests ebenfalls nicht viel. Zwar bleibt der Prozessor tatsächlich unter 120 Watt, in Counter Strike 2 werden aber 107 Watt angezeigt, während der Ryzen 7 7800X3D im gleichen Titel nur 53 Watt benötigt. Die Bildrate ist dabei fast identisch, der Ryzen 9 9900 braucht dafür aber eine hohe Taktfrequenz, da ihm der 3D-V-Cache fehlt.

Anwendungsbenchmarks sowie größere Tests mit Vergleichen gegen Raphael-Prozessoren (Ryzen 7000) ohne extra Cache werden zum Verkaufsstart einen besseren Vergleich ermöglichen. Besonders Multi-Thread-Anwendungen dürften eine Paradedisziplin für AMDs neue 12- und 16-Kern-Prozessoren sein.


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