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Logo von Radeon RX Vega
Logo von Radeon RX Vega (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

AMD Radeon RX Vega: FP16-Haar-Berechnung und Bethesda-Kooperation

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Logo von Radeon RX Vega (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die erste Karte basierend auf der Vega-Architektur heißt Radeon RX Vega. In San Francisco hat AMD eine Demo für die schnelle FP16-Berechnung alias Rapid Packed Math gezeigt und bekannt gegeben, Ingenieure für Bethesda-Spiele abzustellen, die Optimierungen für Radeon-Karten und Ryzen-CPUs vornehmen sollen. Dishonored 2 läuft auf den Prozessoren bereits exzellent.

AMD hat auf der Games Developer Conference 2017 im kalifornischen San Francisco bei einem Capsaicin & Cream genannten Event neue Informationen und Demos präsentiert: Basierend auf der im Januar 2017 vorgestellten Vega-Grafikarchitektur soll eine Karte erscheinen, die als Radeon RX Vega und nicht mehr als Fury vermarktet wird. Das ist als Seitenhieb auf Nvidias Titan X zu verstehen, denn Vega ist ein großer Stern und der Titan ein Mond des Saturn - zwar der größte, aber winzig verglichen mit Vega.

Da die überarbeiteten Shader-Einheiten der Radeon RX Vega, die New Compute Units (NCU), pro Takt doppelt so viele FP16- wie FP32-Berechnungen durchführen können, spricht der Hersteller von Rapid Packed Math (RPM). Die halbe Genauigkeit ist ausreichend, um sie für die Darstellung von Haarsträhnen via TressFX einzusetzen. Dank RPM sind laut AMD etwas mehr als doppelt so viele bei gleicher Anzahl von Bildern pro Sekunde möglich, was realistischer wirkt. Alternativ wäre mehr Leistung bei identischer Qualität denkbar. Weil Vega auch in der Playstation 4 Pro steckt, ist anzunehmen, dass FP16 für einige künftige PS4-Pro- und Cross-Platform-Spiele verwendet wird.

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PC-exklusiv hingegen bleibt vorerst der High Bandwidth Cache Controller (HBCC), der den High Bandwidth Memory (HBM2) auf der Radeon RX Vega ansteuert. Für die Demo verwendete AMD bewusst eine Karte mit nur 2 GByte Videospeicher, um den Einfluss des HBCC durch die notwendige Auslagerung von Daten in wahrscheinlich den RAM besser aufzeigen zu können. In Deus Ex Mankind Divided soll die durchschnittliche Bildrate um 50 Prozent steigen und die minimale sich verdoppeln. Die Radeon RX Vega dürfte jedoch mit 8 und 16 GByte erscheinen, je nachdem für welche Variante sich AMD entscheidet oder auf welche HBM2-Speichermenge sie Zugriff haben.

  • Vega unterstützt zwei FP16-Berechnungen pro Takt
  • Rapid Packed Math ermöglicht gut doppelt so viele Strähnen bei gleichen Fps (Bild: AMD)
  • Deus Ex Mankind Divided soll stark vom High Bandwidth Cache Controller profitieren (Bild: AMD)
  • Der HBCC ist Teil der Radeon RX Vega (Bild: AMD)
Rapid Packed Math ermöglicht gut doppelt so viele Strähnen bei gleichen Fps (Bild: AMD)

Am Ende der Präsentation kündigte AMD eine enge Kooperation mit dem Spiele-Publisher Bethesda an: Kommende Spiele sollen für Radeon-Grafikkarten und Ryzen-Prozessoren optimiert werden, weshalb Ingenieure von AMD bei Bethesda vor Ort helfen werden. Da schon Doom die Vulkan-Schnittstelle unterstützt, könnte dies auch für kommende Titel gelten. Die Multicore-Optimierung von Dishonored 2 ist derweil schon so gut, dass ein Ryzen 7 1800X (8C/16T) sich verglichen mit einem Core i7-7700K (4C/8T) exzellent positioniert, was aber auch für den Core i7-6900K (8C/16T) gilt.


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kaputt 27. Apr 2017

quatsch

Shrimpy 01. Mär 2017

Deswegen sehen wir schon Vega10 Prototypen. Aber weit und breit kein Vega11 der der...



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