AMD Radeon RX 7600 XT: 1080p-Pixelschubser für Ultra-Einstellungen
CES 2024 Außer bei Spielen soll sich die Grafikkarte auch besser für Produktivanwendungen eignen. Dafür wurde der Speicher verdoppelt und die Taktrate erhöht.
AMD hat am 8. Januar 2024 auf der CES die Radeon RX 7600 XT vorgestellt. In einigen Aspekten handelt es sich um eine alte Bekannte, denn es kommt erneut eine Navi-33-GPU im Vollausbau zum Einsatz. Die Limitierungen der kleineren Radeon RX 7600 soll das neue Modell aufheben und somit die Lücke zur RX 7700 XT (Test) schließen.
Die Taktrate soll von 2,25 GHz auf 2,47 GHZ steigen, auch die maximale Boost-Frequenz steigt um 100 MHz auf 2,76 GHz. Dafür benötigt die Grafikkarte mehr Strom, weshalb das Leistungsbudget von 165 auf 190 Watt angehoben wurde. Es handelt sich jeweils um die Total Board Power (TBP), die auch andere Komponenten beinhaltet.
Besonders interessant dürfte der auf 16 GByte gewachsene Grafikspeicher sein. Das soll in hohen Detaileinstellungen bei Spielen dafür sorgen, dass der Speicher nicht zum limitierenden Faktor wird. Für höhere Auflösungen empfiehlt AMD ansonsten FSR3, das mittlerweile in immer mehr Titeln verfügbar ist.
Etwas mehr Leistung, deutlich mehr Möglichkeiten
Der Speicher ist an einem 128-Bit-Speicherinterface angebunden, zusätzlich verfügt die GPU über 32 MByte Infinity Cache der zweiten Generation. Bildschirme werden per Displayport 1.4a oder 2.1 angeschlossen, HDMI wird ebenfalls in Version 2.1 unterstützt. AV1 kann in Hardware dekodiert und encodiert werden.
Die Leistung in Spielen soll je nach Titel rund 10 Prozent über der Radeon RX 7600 liegen, wobei besonders Forza Horizon 5 mit RT-Extreme-Voreinstellung vom zusätzlichen Speicher Gebrauch zu machen scheint. Weiteres werden unabhängige Benchmarks in den nächsten Wochen zeigen.
KI und Videoschnitt brauchen mehr Speicher
Neben der Spiele-Performance hebt AMD auch die bessere Eignung für Produktivanwendungen hervor. So soll die Radeon RX 7600 XT im Vergleich zur Radeon RX 7600 nicht nur schneller arbeiten, sondern erlaubt durch den größeren Videospeicher auch 6K- und 8K-Projekte in Adobe Premiere Pro und kann größere KI-Modelle wie Stable Diffusion XL oder Llama 13B ausführen.
Die Grafikkarte wird ausschließlich von AMD Partnern hergestellt, darunter Acer, Asrock, Asus, Gigabyte, Powercolor, Sapphire und XFX. Ab dem 24. Januar 2024 soll sie für 330 US-Dollar erhältlich sein, einen offiziellen Europreis nannte AMD noch nicht. Wir gehen zum Start von rund 350 Euro aus, die Radeon RX 7600 (UVP 270 US-Dollar) ist aktuell ab etwa 280 Euro lieferbar.
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Nicht auf die Bezeichnung achten. Ich zocke immer noch mit meiner 6600 XT (die pi mal...
Im Artikel steht ja was von +10% Leistung. Für +30% im Preis...
50% mehr Projekte als Premiere Anwender.
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