AMD Freesync: Xbox One erhält variable Bildraten
Microsoft hat in seinem neuen Streamingformat Inside Xbox(öffnet im neuen Fenster) (ab Stunde 1:38) angekündigt, dass die drei Mitglieder der Xbox-One-Familie demnächst variable Bildraten unterstützen. Konkret kann die klassische Xbox One – also das Ende 2013 veröffentlichte Modell – das Bild im Format AMD Freesync ausgeben, während die Xbox One S und die Xbox One X auch Freesync 2 beherrschen, was in erster Linie auch mit High Dynamic Range (HDR) funktioniert.
Damit das geht, muss auch der Monitor über HDMI an die Konsole angeschlossen sein und vor allem mit Freesync 1 oder 2 klarkommen. Die Auswahl an entsprechenden Geräten ist recht groß, die Preise beginnen bei etwa 150 Euro. PC-Spieler kennen Freesync ebenso wie das Gegenstück G-Sync von Nvidia schon länger. Die Playstation 4 verwendet zwar wie die Xbox One auch Grafikprozessoren von AMD, unterstützt Freesync aber bislang nicht.

Freesync sorgt dafür, dass sich der Bildschirm an die Bildrate anpasst, die von der Konsole im jeweiligen Moment ausgegeben wird. Wenn der Spieler etwa in einem leeren Zimmer steht und die Xbox One locker 60 fps oder mehr schafft, erneuert der Monitor sein Bild entsprechend oft. Falls sich aber Ingame sehr viel tut und die Bildrate auf einen niedrigeren Wert fällt, passt sich das Display dynamisch entsprechend an.
Wenn das nicht geschieht und der Fernseher stur bei seinen 30, 60 oder mehr Hz bleibt, gibt es unschöne Störungen zu sehen – etwa das bekannte Stottern, oder eine Art zerrissenes Bild. Auch die meisten Spielentwickler mögen variable Bildraten, weil sie so im Normalfall die jeweils maximal mögliche Bildrate ausgeben können, ohne sich an künstliche Begrenzungen halten zu müssen.
Die Unterstützung für Freesync soll Mitte März 2018 im sogenannten Alpha Ring der geschlossenen Benutzergruppe Xbox Insider getestet werden. Wann die neue Firmware dann für alle Spieler erhältlich ist, steht noch nicht fest.
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