Praxis, Fazit und Ausblick

Für Freesync ist der Catalyst 15.3.1 Beta notwendig, den AMD zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels nur der Presse zur Verfügung gestellt hat. Ist der Catalyst installiert, erscheint ein kleiner Hinweis, dass ein Freesync-kompatibles System erkannt wurde. Im Catalyst Control Center noch den Haken bei den Display-Optionen setzen und die Einrichtung ist beendet.

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Um uns zu überzeugen, ob Freesync funktioniert, haben wir die Windmühlendemo von AMD gestartet. Die zeigt ohne vertikale Synchronisation starkes Tearing und mit Vsync ein deutliches Stottern. Mit aktiviertem Freesync verschwindet beides und die Darstellung wirkt extrem flüssig.

  • Überblick zu Freesync (Bild: AMD)
  • Ohne Vsync oder Freesync tritt Tearing auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Anders als G-Sync gibt Freesync die Bildrate nach oben hin frei. (Bild: AMD)
  • Mit Vsync stottert die Bildausgabe, zudem steigt die Eingabelatenz. (Bild: AMD)
  • Freesync gibt passt die Hz-Frequenz an die Framerate an. (Bild: AMD)
  • Bisher angekündigte Freesync-Monitore (Bild: AMD)
  • Acer XG270HU (Bild: AMD)
  • Benq XL2730Z (Bild: AMD)
  • LG 34UM67 (Bild: AMD)
  • LG 29UM67 (Bild: AMD)
  • Liste zu Freesyncs kompatiblen Grafikkarten, die HD 7790 fehlt in der Aufzählung. (Bild: AMD)
  • Freesync gegen Vsync (Bild: AMD)
  • Freesync ermöglicht Bildraten über das Hz-Limit hinaus, dann zeigt der Monitor aber Tearing. (Bild: AMD)
  • Freesync wird im CCC aktiviert. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein kleiner Hinweis zeigt, dass Freesync unterstützt wird. (Screenshot: Golem.de)
Freesync gibt passt die Hz-Frequenz an die Framerate an. (Bild: AMD)

Was uns in allen drei Modi aber stört, ist das Ghosting: Das Bild - im Falle der Demo die Flügel der Windmühle - zieht Schlieren, wo keine sein sollten. AMD bestätigte unsere Vermutung, dass dies ein Problem des Panels sei, konnte aber keine Lösung anbieten. Aktuell raten wir daher vom Acer XG270HU ab.

Freesync ist eine Wohltat für Augen und Maus

Von den technischen Unzulänglichkeiten des Bildschirms abgesehen, ist der Unterschied zwischen Vsync und Freesync gigantisch: Der Autor dieser Zeilen spielt zumeist ohne vertikale Synchronisation, da er Tearing als das geringere Übel ansieht. Denn selbst bei 144 Hz macht sich bei eingeschaltetem Vsync die höhere Eingabelatenz extrem bemerkbar, Titel wie The Elder Scrolls Skyrim steuern sich, als würden wir die Maus durch einen Topf Honig ziehen.

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Strategiespiele wie Grey Goo, die keine sehr schnellen Eingaben erfordern, zeigen, zumindest was den Input-Lag anbelangt, weniger drastische Unterschiede. Da 144 fps mit eingeschalteter Virtual Super Resolution (3.200 x 1.800 Pixel) nur selten erreicht werden, stottert Grey Goo mit aktiviertem Vsync auf der Radeon R9 290X extrem und ohne nervt das Tearing. Mit Freesync ist das Spielgefühl ein völlig anderes, weil absolut flüssiges - toll!

Wenn die Bildrate unter 40 fps fällt und der Monitor von Freesync auf Vsync umschaltet, fällt das sofort auf. Wir hoffen daher auf Displays mit einer minimalen Wiederholfrequenz von 30 Hz, so wie es Nvidia mit G-Sync ebenfalls anbietet. Gerade bei kommenden Freesync-Bildschirmen mit einer UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln sind konstant über 40 fps auch mit High-End-Radeon-Karten nicht selbstverständlich.

  • Überblick zu Freesync (Bild: AMD)
  • Ohne Vsync oder Freesync tritt Tearing auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Anders als G-Sync gibt Freesync die Bildrate nach oben hin frei. (Bild: AMD)
  • Mit Vsync stottert die Bildausgabe, zudem steigt die Eingabelatenz. (Bild: AMD)
  • Freesync gibt passt die Hz-Frequenz an die Framerate an. (Bild: AMD)
  • Bisher angekündigte Freesync-Monitore (Bild: AMD)
  • Acer XG270HU (Bild: AMD)
  • Benq XL2730Z (Bild: AMD)
  • LG 34UM67 (Bild: AMD)
  • LG 29UM67 (Bild: AMD)
  • Liste zu Freesyncs kompatiblen Grafikkarten, die HD 7790 fehlt in der Aufzählung. (Bild: AMD)
  • Freesync gegen Vsync (Bild: AMD)
  • Freesync ermöglicht Bildraten über das Hz-Limit hinaus, dann zeigt der Monitor aber Tearing. (Bild: AMD)
  • Freesync wird im CCC aktiviert. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein kleiner Hinweis zeigt, dass Freesync unterstützt wird. (Screenshot: Golem.de)
Überblick zu Freesync (Bild: AMD)

Fazit und Ausblick

Grundlegend macht AMDs Freesync genannte Implementierung von Adaptive Sync das, was Nvidias proprietäres G-Sync schon vor über einem Jahr konnte: Es verhindert Tearing und Stottern, ohne die Eingabelatenz zu verringern. Verglichen mit eingeschalteter oder deaktivierter vertikaler Synchronisation bietet Freesync ein weitaus besseres Spielgefühl: Wer einige Stunden mit einem kompatiblen System verbracht hat, will nicht mehr zurück.

Erfreulicherweise überlässt es AMD anders als Nvidia dem Nutzer, was passieren soll, wenn die Bildrate die Wiederholfrequenz des Monitors übersteigt - entweder ist Vsync aus oder an wie bei G-Sync. Störend finden wir dafür die minimale Wiederholfrequenz, die bei den bisher verfügbaren Freesync-Monitoren bei 48 bis 40 Hz liegt. Darunter greift Vsync mit allen Nachteilen, weswegen wir uns wünschen, dass AMD wie Nvidia mit den Bildschirmherstellern daran arbeitet, künftig 30 Hz oder weniger als Untergrenze anzubieten.

Der uns für den Test vorliegende Acer XG270HU ist ein typisches Gaming-Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln Auflösung. Das verbaute TN-Panel schaltet zwar flott, ist aber wie für diese Technik üblich blickwinkelabhängig und zeigt zudem Ghosting. Wir sind daher gespannt, wie sich kommende Bildschirme schlagen. Samsungs UE850-Modelle mit PLS-Panel und UHD-Auflösung sehen zumindest auf dem Papier gut aus, liefern aber maximal 60 Hz.

Bleibt für die Zukunft nur zu hoffen, dass Nvidia künftig ebenfalls Adaptive Sync unterstützt und Monitore mit dynamischer Bildwiederholfrequenz Standard werden. Wir zumindest wollen nicht mehr ohne spielen.

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der_heinz 23. Mär 2015

Und mit welchem Panel? Bei einem nicht-TN wäre das wirklich mal ein Blick wert.

grmpf 23. Mär 2015

Naja... Zumindest die jetzt erhältlichen FreeSync Modelle sind aktuell $100-250...

TheMasterMaind 22. Mär 2015

Endlich mal einer der es kapiert! Ja, Tripple Buffering ist nicht gleich Tripple...

spyro2000 22. Mär 2015

Du kannst da wahrscheinlich gar nichts sehen. Die Kamera hatte eine feste Bildrate und...



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