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AMD-CTO im Interview: "Wir sind mit Bulldozer sehr zufrieden"

Im Interview mit Golem.de hat AMDs Technikchef Mark Papermaster die Bulldozer-Architektur verteidigt. An dem Chipdesign war jüngst wieder heftige Kritik aufgekommen. Warum AMD kaum etwas zu den PS4- und Xbox-One-APUs sagen kann, erklärte Papermaster auch.

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AMDs Führungsduo für Produkte, Mark Papermaster und Lisa Su (v. l.)
AMDs Führungsduo für Produkte, Mark Papermaster und Lisa Su (v. l.) (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Während der Computex 2013 hatten Golem.de und PC Games Hardware Gelegenheit zu einem Gespräch mit AMDs Chief Technology Officer (CTO) Mark Papermaster. Wenige Tage zuvor hatte der Serverchef von AMD, Andrew Feldman, mit Kritik an der Bulldozer-Architektur Aufsehen erregt. Er bezeichnete das Design in seiner ersten Generation als "vollkommenen Fehlschlag".

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Ohne zunächst seinen Kollegen direkt zu erwähnen, verteidigte Papermaster die Architektur: "Wir sind mit Bulldozer sehr zufrieden", sagte der Manager. Auf Nachfragen zu Feldmans Angaben erklärte der CTO: "Ich stimme mit solchen Aussagen nicht überein". Zwar habe die Architektur am Anfang ihre Schwierigkeiten gehabt, das sei aber völlig normal, so Papermaster.

Inzwischen habe AMD "das Ökosystem" für Bulldozer geschaffen, erklärte der Manager. Die Compiler würden mehr Rücksicht auf die Eigenheiten der Architektur mit ihrem Shared Frontend nehmen und durch Verbesserungen in der Chipherstellung sei die Leistungsaufnahme gesunken, was auch höhere Takte erlaube.

Gut sehen kann man das an der inzwischen dritten Generation von Bulldozer für den Desktop, Codename Richland, wo das aktuelle Modell A10-6700 schneller als die 2012er APU A10-5800K ist, aber mit 65 statt 100 Watt TDP viel weniger Leistung aufnimmt. "Wir haben viele Flaschenhälse eliminiert", sagte Papermaster, und das soll auch mit den kommenden Architekturen Steamroller und Excavator so werden. Unter anderem soll Steamroller mit größeren Caches mehr Rechenleistung erreichen, einen vollständigen Paradigmenwechsel der Architektur schloss der CTO aus.

Während Papermaster recht offen über die Weiterentwicklung von Bulldozer sprach, ließ er sich auch auf hartnäckiges Bohren hin nicht mehr technische Daten zu den von AMD entworfenen APUs in der Playstation 4 und der Xbox One entlocken. "Das ist deren Produkt", sagte er in Bezug auf Sony und Microsoft. Wie viel die Konsolenhersteller über die Technik ihrer Geräte verrieten, sei deren Sache. Papermaster betonte aber: "Das sind zwei ziemlich unterschiedliche Chips." Manche Branchenbeobachter hatten das durch die Anzahl der bei beiden Konsolen vorhandenen acht Jaguar-Kerne bezweifelt, anhand mancher Daten lässt sich aber abschätzen, dass die PS4 deutlich mehr Grafikleistung bieten dürfte als die Xbox One.

Wie sich die Produktion der viele Jahre aktuellen Next-Gen-Konsolen auf PC-Spiele auswirken kann, wollte Papermaster aber zu Papier geben: "PC-Portierungen werden dann viel einfacher und können die Grafik von PCs viel besser ausnutzen", sagte AMDs CTO. Beide Chips der neuen Konsolen arbeiten mit einer weiterentwickelten GCN-Architektur für die Grafik, und so sollen sich Papermaster zufolge die größeren Leistungsreserven von PCs leichter nutzen lassen.



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nille02 06. Jun 2013

Die Treiber Funktionieren bei beiden gleich Schlecht/Gut. Nvidia, hat meiner Meinung...

nille02 06. Jun 2013

Auf dem PC wird es doch schon hingenommen.

Anonymer Nutzer 06. Jun 2013

Tja mittlerweile ist die APU Strategie auf gutem Kurs und im kommenden Jahr dürften die...


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