AMD Catalyst: Voll getesteter Grafiktreiber für Windows 8.1 mit Radeons

Auf AMDs Downloadseiten(öffnet im neuen Fenster) steht der Grafiktreiber Catalyst 13.9 zum Herunterladen bereit. Er ist für alle Radeon-GPUs ab der Serie 5000 geeignet, auch die in APUs integrierten Einheiten werden unterstützt. AMD empfiehlt Nutzern von Windows 8.1., das für die Allgemeinheit erst am 18. Oktober 2013 erscheint, auf diesen Treiber umzusteigen, da er Microsofts WHQL-Prüfung bestanden hat.
Die Release Notes zeigen(öffnet im neuen Fenster) folglich vor allem die Behebung von Fehlern, die unter Windows 8.1 auftreten. So soll das Betriebssystem nicht mehr abstürzen, wenn der Bildschirm sich abschaltet und die GPU dabei in den Schlafmodus wechselt. Apps, die in der neuen Kacheloberfläche laufen, werden vom Einsatz von mehreren GPUs nicht mehr ausgebremst. Wie stets treten solche schweren Fehler nur sehr selten und unter bestimmten Bedingungen auf; welche Hard- und Softwarekombination von den beiden genannten Bugs betroffen ist, gibt AMD aber nicht an.
Wer mehrere GPUs unter Windows 7, 8 oder 8.1 mittels AMDs Crossfire verwendet, wird trotz der Bugfixes vielleicht den neuen Betatreiber Catalyst 13.10(öffnet im neuen Fenster) bevorzugen. In diesem sind, anders als bei der finalen Version 13.9, Verbesserungen gegen Mikroruckler enthalten. Durch eine Funktion namens "Frame Pacing" gleicht AMD die Zeiten an, die zwischen der Ausgabe von zwei Bildern vergehen.
In einem Kurztest von Golem.de mit zwei Radeon HD 7970 ergab das einen deutlich flüssigeren Bildaufbau mit Crysis 3. Wer den Effekt in Ruhe beobachten will, sollte den Graphics Test 3 des 3DMark 11 mit seinen langsamen Kameraschwenks ausprobieren – die Unterschiede bei ein- oder ausgeschaltetem Frame Pacing sind frappierend. Umstellen lässt sich die Funktion im Menü "Spiele" des Catalyst Control Centers.