Abo
  • Services:

AMD Catalyst 14.6 im Test: Zweiter Frühling für alte Monitore durch Eyefinity

AMD wertet mit einem neuen Betatreiber die Nutzung von mehreren Displays beim Spielen auf. Das neue Eyefinity kann auch Monitore verschiedener Größe und Auflösung mit nur geringen Verzerrungen ansteuern. Zudem läuft Mantle nun auch auf Notebooks.

Artikel veröffentlicht am ,
27- und 24-Zoll-Monitore lassen sich nun in Kombination ausreizen.
27- und 24-Zoll-Monitore lassen sich nun in Kombination ausreizen. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Surround-Displays, also die Nutzung von mehreren Monitoren für eine durchgehende Darstellung beim Spielen, sind auf den ersten Blick eine tolle Idee: Bis zu einer Größe von 24 Zoll sind Flachbildschirme schon seit längerem recht günstig geworden, lediglich genügend Platz auf dem Schreibtisch und eine schnelle Grafikkarte werden noch benötigt.

Inhalt:
  1. AMD Catalyst 14.6 im Test: Zweiter Frühling für alte Monitore durch Eyefinity
  2. Das neue Eyefinity in der Praxis
  3. Ein Fall für schnelle Grafikkarten

Dann fangen aber die praktischen Überlegungen an. Lieber hätte man ein großes Display in der Mitte für die tägliche Arbeit, zum Beispiel einen 27-Zoller mit 2.560 x 1.440 Pixeln oder gleich einen 4K-Monitor. Daneben könnten auch die älteren Monitore platziert werden, die nur beim Spielen genutzt werden. Da bei solchen Anordnungen aber meist die Schirmflächen sowie die Auflösungen verschieden groß sind, hat das unschöne Nebeneffekte.

Bisher konnte AMDs Eyefinity, das es bereits seit 2009 und seit der Radeon-HD-5000-Serie gibt, alle Displays - und zwar bis zu sechs davon - nur in derselben Auflösung betreiben. Beim Beispiel mit einem 2560er-Monitor in der Mitte und zwei Full-HD-Displays daneben wurde der mittlere Bildschirm nicht ausgereizt, er lief nur in 1080p. Zudem sind die Scaler in Monitoren nicht immer ideal; in jedem Fall sieht Full-HD auf einem 2560-Display deutlich unschärfer aus als die native Auflösung. Das war beim Anordnen einer Eyefinity-Gruppe vor allem bei Desktop-Anwendungen ärgerlich.

  • Max. Details, Radeon HD 7970 GHz Edition, Core i7-4770K, 16 GB DDR3-1600
  • Max. Details, Radeon HD 7970 GHz Edition, Core i7-4770K, 16 GB DDR3-1600
  • Watch Dogs wird schneller. (Folien: AMD)
  • Die neuen Oprionen im Überblick.(Folien: AMD)
  • Bei gleiche Höhe ist die Wahl einfach. (Folien: AMD)
  • Verschiedene Displays lassen sich sinnvoll nutzen. (Folien: AMD)
  • Die Ausrichtung kann gewählt werden. (Folien: AMD)
  • Die beiden unteren Optionen sind neu und sorgen für sinnvolle Nutzung von verschiedenen Displays. (Folien: AMD)
  • Bei verschiedenen Pixeldichten klappt die Rahmenverbergung nur bedingt. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Tomb Raider auf einem 2560er-Display in der Mitte und zwei 1080p-Monitoren an den Seiten. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Assistent hilt bei der Ausrichtung. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Auch in Spielen kann die Eyefinity-Auflösung direkt gewählt werden. (Screenshot: Nico Ernst/Golem.de)
  • Bei Crysis 3 mit 6.400 x 1.440 Pixeln sitzt das HUD an der richtigen Stelle... (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • ... die Konsole ist aber stark verzerrt. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Auch im neuen Wolfenstein stimmt das HUD. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Die beiden unteren Optionen sind neu und sorgen für sinnvolle Nutzung von verschiedenen Displays. (Folien: AMD)

AMD hat das nun gelöst, indem jedes Display in der Auflösung seines Panels genutzt werden kann. Im genannten Beispiel läuft der mittlere Monitor mit 2.560 x 1.440 Pixeln und die beiden an der Seite mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Möglich macht das die neue Betaversion des Grafiktreibers Catalyst 14.6. Da die seitlichen Monitore eine kleinere Auflösung haben, muss entweder dort oder auf dem mittleren Display Inhalt weggelassen werden, wenn die Übergänge der Inhalte an den Kanten nicht verzerrt dargestellt werden sollen.

  • Max. Details, Radeon HD 7970 GHz Edition, Core i7-4770K, 16 GB DDR3-1600
  • Max. Details, Radeon HD 7970 GHz Edition, Core i7-4770K, 16 GB DDR3-1600
  • Watch Dogs wird schneller. (Folien: AMD)
  • Die neuen Oprionen im Überblick.(Folien: AMD)
  • Bei gleiche Höhe ist die Wahl einfach. (Folien: AMD)
  • Verschiedene Displays lassen sich sinnvoll nutzen. (Folien: AMD)
  • Die Ausrichtung kann gewählt werden. (Folien: AMD)
  • Die beiden unteren Optionen sind neu und sorgen für sinnvolle Nutzung von verschiedenen Displays. (Folien: AMD)
  • Bei verschiedenen Pixeldichten klappt die Rahmenverbergung nur bedingt. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Tomb Raider auf einem 2560er-Display in der Mitte und zwei 1080p-Monitoren an den Seiten. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Assistent hilt bei der Ausrichtung. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Auch in Spielen kann die Eyefinity-Auflösung direkt gewählt werden. (Screenshot: Nico Ernst/Golem.de)
  • Bei Crysis 3 mit 6.400 x 1.440 Pixeln sitzt das HUD an der richtigen Stelle... (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • ... die Konsole ist aber stark verzerrt. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Auch im neuen Wolfenstein stimmt das HUD. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Tomb Raider auf einem 2560er-Display in der Mitte und zwei 1080p-Monitoren an den Seiten. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Landratsamt Reutlingen, Reutlingen bei Stuttgart
  2. Tecmata GmbH, Mannheim

Bei den beiden neuen Modi "Fit" und "Expand" wird entweder der mittlere Monitor mit voller Auflösung betrieben (Expand), dann fehlt den seitlichen Bildinhalt in der Höhe. Oder es wird mit Fit die Auflösung des mittleren Displays in der Höhe reduziert, dafür fehlt auf den daneben stehenden Monitoren nichts. Bei dieser Einstellung ergibt sich mit zwei Full-HD-Monitoren und einem 2560er-Display eine Auflösung von 6.400 x 1.080 Pixeln. Die bisher einzige Einstellung "Fill" gibt es immer noch, sie kann nun auch genutzt werden, um Displays mit derselben vertikalen Auflösung, aber unterschiedlichem Format zu nutzen. Mit einem 16:10-24-Zöller mit 1.920 x 1.200 Pixeln und zwei 4:3-Monitoren mit 1.600 x 1.200 Pixeln ergibt sich so eine durchgehende Fläche, die vollständig genutzt wird.

Das neue Eyefinity in der Praxis 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. ab 99,98€

KonstantinSmirnov 14. Nov 2014

Hi, Hast du das Problem mittlerweile gelöst ? Seit dem Windows 8.1 update funktioniert...

UsernameGenerator 05. Jun 2014

Endlich ist die Antwort da, leider wird lediglich gesagt, dass dies schon der Technik...

gadthrawn 28. Mai 2014

Da immer mehr Leute Laptops haben.. wie wäre es mit externen Lösungen und wie man die...

hw75 28. Mai 2014

Unter http://www.wsgf.org/mgl gibt es eine Liste. Man will dabei "Hor+" und kein HUD...

Eigenwelt 27. Mai 2014

Der Treiber steht nun unter http://support.amd.com/en-us/kb-articles/Pages/latest...


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

    •  /