Punkt 8: AMD- und ARM-Prozessoren

Der Framework Laptop wird mit einer Auswahl an Intel-Tiger-Lake-SoCs ausgeliefert. Diese CPUs sind für die meisten Arbeitsaufgaben auch komplett ausreichend. Allerdings hätten Enthusiasten gern Alternativen, darunter Teile der Golem.de-Community, die sich vor allem eine AMD-Variante des Framework Laptops wünschen.

Stellenmarkt
  1. Leiterin / Leiter der Abteilung "Digitale Services und Innovation" des BKA (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  2. Aufbau des Forschungs- und Technologiezentrums der Universität Passau zur Digitalen Sicherheit
    Universität Passau, Passau
Detailsuche

Möglich wäre das: AMDs Mobilplattform Cezanne ist in einigen Punkten sogar performanter als Intels Tiger Lake. Gleiches gilt für die kommende Generation Ryzen 6000 alias Rembrandt. Die kann aber etwa noch nicht mit PCIe 4.0 punkten. Das ist für das Konzept des modularen Laptops sinnvoll.

Generell könnten wir uns alternativ eine Platine mit ARM-64-Chip vorstellen, die speziell Entwicklerteams für ARM-Software interessieren könnte. Microsoft wird künftig mit Windows 11 und Windows-on-ARM weiter vorstoßen und die Kompatibilität für ARM-Chips verbessern. Bis sie auf dem Niveau des Apple M1 ankommen - ebenfalls ein ARM-SoC - wird allerdings noch einige Zeit vergehen.

Es würde in Frameworks Konzept der freien Wahl passen, wenn künftig alternative SoCs neben Intel-Chips angeboten werden. Eventuell sehen wir das in den kommenden Monaten und Jahren.

Punkt 9: Freie Firmware für freie Laptops

Golem Karrierewelt
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    18.-20.07.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Zu einem modularen Laptop mit offener Hardware gehört auch eine freie Firmware beziehungsweise ein freies Bios. Tatsächlich hat das Framework-Team erst kürzlich die Open-Source-Firmware für den Embedded Controller (EC) des Framework Laptops veröffentlicht.

  • Blick ins Innere (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per App lassen sich Tutorials abrufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Framework-Team verewigt sich auf der Portabdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • QR-Codes helfen beim Zusammenbau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Magnetische Halterungen sind Clips überlegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Webcam mit physischer Verdeckung ist dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastaturschale ist sehr leicht abnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie ist nur mit einem Flachbandkabel gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WLAN-Modul an der rechten Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nennen wir Anschlussvielfalt! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module passen in dafür vorgesehene Slots. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie führen direkt zu einer USB-C-Buchse am Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Insgesamt vier Einschübe für Anschlüsse - zwei an jeder Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Netzteil wird extra verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dünne Displayränder (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlussbuchsen sind im Prinzip USB-C-Adapter.
  • Anschlussmodule in großer Vielfalt - hier: HDMI (links), Micro-SD und USB-A (rechts). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der passende Schraubendreher liegt bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät lässt sich schnell auseinanderbauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module sind ebenfalls aufschraubbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das kleine Mainboard mit integrierten USB-C-Buchsen und Intel-SoC. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach der Windows-Installation müssen Treiber geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ziel sei es, zukünftig auch andere proprietäre Firmware zu ersetzen, an der jedoch derzeit noch festgehalten werde, heißt es in einem Blogeintrag. Wir würden uns für die Zukunft eine komplett freie Firmware auf Coreboot-Basis wünschen, damit der Rechner wirklich ohne proprietäre Software gestartet werden kann.

Golem BASIC PLUS mit Geforce RTX 3050 und Core i5-12400F

Punkt 10: Eine Extraportion Sicherheit

Wir würden unseren Framework Laptop gerne mit einem abgesicherten und authentifizierten Boot-Prozess in eine Festung verwandeln. Die dazu benötigten Komponenten wie die freie Firmware Coreboot, der Payload Heads und der Sicherheitsschlüssel Nitrokey sind allesamt Open Source und entsprechend frei verfügbar. Ein ebenfalls benötigter TPM-Chip ist bereits im Framework Laptop enthalten.

Würde die entsprechende Funktion implementiert, könnten wir mit einem zuvor initialisierten Nitrokey den Rechner beim Starten auf Veränderungen überprüfen. Blinkt der Sicherheitsschlüssel grün, ist alles in Ordnung. Blinkt er hingegen rot, wurde die Firmware oder die unverschlüsselte Bootpartition des Linux-Systems in unserer Abwesenheit verändert, beispielsweise wenn der Rechner unbeaufsichtigt im Hotelzimmer lag (Evil-Maid-Angriff).

Mit Purism bietet ein Linux-Geräte-Hersteller die Funktion bereits eingeschränkt für seinen Desktop-PC und in vollem Umfang für seine neuen Librem Laptops an. Diesen fehlen jedoch neben einem deutschen Tastaturlayout auch die modularen Funktionen des Framework Laptops und damit auch die extrem gute Reparierbarkeit.

  • Blick ins Innere (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per App lassen sich Tutorials abrufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Framework-Team verewigt sich auf der Portabdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • QR-Codes helfen beim Zusammenbau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Magnetische Halterungen sind Clips überlegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Webcam mit physischer Verdeckung ist dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastaturschale ist sehr leicht abnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie ist nur mit einem Flachbandkabel gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WLAN-Modul an der rechten Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nennen wir Anschlussvielfalt! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module passen in dafür vorgesehene Slots. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie führen direkt zu einer USB-C-Buchse am Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Insgesamt vier Einschübe für Anschlüsse - zwei an jeder Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Netzteil wird extra verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dünne Displayränder (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlussbuchsen sind im Prinzip USB-C-Adapter.
  • Anschlussmodule in großer Vielfalt - hier: HDMI (links), Micro-SD und USB-A (rechts). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der passende Schraubendreher liegt bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät lässt sich schnell auseinanderbauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module sind ebenfalls aufschraubbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das kleine Mainboard mit integrierten USB-C-Buchsen und Intel-SoC. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach der Windows-Installation müssen Treiber geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ansonsten gibt es die Funktion nur für ältere Rechner wie das Thinkpad T430 von Lenovo, auf das man sich die Software selbst flashen kann. Alternativ bietet Nitrokey unter dem Namen Nitropad bereits geflashte Gebrauchtgeräte an.

Weiter so, Framework!

Grundsätzlich sind wir zuversichtlich, dass der Framework Laptop und sein allgemeines Konzept noch einige Jahre lang bestehen bleiben. Mit zusätzlichem Investment-Kapital kann sich das Team auch neue Ideen einfallen lassen.

Wer weiß: Eventuell werden einige unserer Wünsche noch erfüllt. Bis dahin sind wir mit dem Standard-Modell des Framework Laptops weiterhin sehr zufrieden. Weiter so, Framework!

IMHO ist der Kommentar von Golem.de [IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Punkt 4: Mehr Anschlussmodule für den Framework Laptop
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Dakkaron 10. Feb 2022

Ich hab ein Fairphone 4. Hab es ein mal Spaßeshalber auseinander genommen und war ein...

xPandamon 09. Feb 2022

Dafür gibt es USB-Hubs

JE 05. Feb 2022

Woher hast du das mit der LAN Buchse? Ich kann auf frame.work nichts finden, das auf...

JE 05. Feb 2022

Genauso breit? Könnte man dann mit einem schräg eingesetzten Leser trotzdem mit dem Platz...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Microsoft: Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland
    Microsoft
    Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland

    Build 2022 Der Microsoft Store soll noch attraktiver werden. So können Kunden ihre Apps künftig ohne lange Wartezeiten direkt veröffentlichen.

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /