Das Referenztablet Discovery 2

AMD legt Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem hier getesteten Gerät nicht um ein Vorserienexemplar eines Tablets handelt, das so auch auf den Markt kommt. Wenn sich ein Hersteller für diesen Formfaktor entscheiden sollte, kann es in Ausstattung und Design deutliche Änderungen geben.

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Schon in der vorliegenden Form ist das Discovery 2 genannte Gerät - das AMD schon auf dem MWC zeigte - aber ein recht interessantes Windows-Tablet. Mit 899 Gramm und 12-Zoll-Display ist es zwar kein Mobilitätswunder, mit 9,85 Millimetern Dicke und großem Rahmen aber zum Beispiel beim auf der Couch im Internet surfen noch einigermaßen handlich. Das IPS-Display zeigt 1.920 x 1.080 Pixel, satte und nicht übertriebene Farben.

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  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
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  • Diese beiden Tablets, eins per Akku, eins per Netz, wurden vermessen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Per Dockport ist auch ein Gamecontroller möglich. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Tablet im Controller-Dock. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Dockport sitzt in der Buchse des Mini-Displayports. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • AMDs Referenztablet Discovery 2 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Discovery 2 von hinten, unten rechts ein NFC-Sensorfeld (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Micro-SD und Micro-USB 3.0. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
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  • Die Sata-SSD von Sandisk ist für ein Tablet sehr schnell. (Screenshots: Golem.de)
  • Die 200 MByte/s dieses USB-3-Sticks werden nicht ganz erreicht. (Screenshots: Golem.de)
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  • Im Akkubetrieb schwankt der CPU-Takt (lila Kurve) stark, ...
  • ... während er mit Netzteil länger auf höherem Niveau bleibt.
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
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AMDs Referenztablet Discovery 2 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)

In zwei Punkten unterscheidet sich das Discovery 2 von den meisten günstigen Windows-Tablets: Zum einen hatte AMD Windows 8.1 in der 64-Bit-Version installiert, und zum anderen ist statt der bei Intel üblichen lahmen eMMC-SSDs ein Sata-Laufwerk verbaut. Dabei handelt es sich um die i110 von Sandisk mit 64 GByte, die im AMD-Tablet Leseraten von über 400 MByte pro Sekunde erreicht und wesentlich dazu beiträgt, dass sich das Gerät viel flotter als Atom-Tablets anfühlt.

Intel hat bei seinen aktuellen Atom-SoCs die Sata-Schnittstelle trotz Kritik an den Vorgängern weiterhin eingespart. Die hohen Benchmarkwerte bei den Anwendungstests, insbesondere PCMark 8, führen wir wesentlich auf die schnelle SSD zurück. Das verbaute RAM lag mit 2 GByte nicht über der Speichermenge, die auch in den meisten Atom-Tablets verbaut ist.

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  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
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  • Diese beiden Tablets, eins per Akku, eins per Netz, wurden vermessen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Per Dockport ist auch ein Gamecontroller möglich. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Tablet im Controller-Dock. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
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  • AMDs Referenztablet Discovery 2 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Discovery 2 von hinten, unten rechts ein NFC-Sensorfeld (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Micro-SD und Micro-USB 3.0. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
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Keine Angaben machte AMD zum verbauten Akku. Er dürfte aber äußerst großzügig dimensioniert sein, denn nach vier Stunden mit eingeschaltetem Display bei mittlerer Helligkeit bei ständigen Benchmarks und einigen Ruhepausen von höchstens einer Viertelstunde war der Stromspeicher noch zu 48 Prozent gefüllt. Das ist bei häufiger Belastung von CPU und GPU für ein Windows-Gerät unter einem Kilo ein sehr guter Wert.

AMD ließ Golem.de bei der Wahl der Benchmarks und der sonstigen Testprogramme freie Hand. Vorinstalliert waren lediglich 3DMark und PCMark 8, andere Programme wie die beiden Cinebench-Versionen und 3DMark 11 installierten wir selbst. Für die 64-Bit-Tests gibt es, da auf den bisher erhältlichen Atom-Tablets nur ein 32-Bit-Windows installiert ist, keine Vergleichswerte.

Für den gesamten Test verwendeten wir über mehrere Stunden zwei Exemplare des Discovery 2, eines mit angestecktem Netzteil und eines im Akkubetrieb. Keines stürzte dabei ab, was aber auch daran liegen mag, dass wir die Geräte vor den lange laufenden Tests wie dem PCMark neu gestartet haben.

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Messwerte mit Spielen müssen wir vorerst schuldig bleiben, weil sich der von AMD vorinstallierte Steam-Account nicht aktivieren ließ und für einen Download von eigenen Spielen die Zeit zu knapp war. Auf einem anderen Exemplar als den von Golem.de begutachteten Geräten lief aber Dirt Showdown mit minimalen Details und 1.280 x 720 Pixeln laut Fraps mit 20 bis 30 fps. Für ein grafisch eingeschränktes DirectX-11-Spiel zwischendurch sollten die Mullins-Tablets also durchaus genügend Leistung mitbringen.

Zum Vergleich zogen wir die Tablets Toshiba Encore mit Intels Z3740 und Lenovos Thinkpad 8 mit dem Atom Z3770 heran. Ersteres SoC ist ein Mittelklasse-Atom, wie er in vielen Geräten zu finden ist, und der Z3770 ist neben dem Z3795 einer der schnellsten von Intels ausdrücklich für günstige Tablets vorgesehenen Prozessoren.

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Seitan-Sushi-Fan 09. Mai 2014

Alles mit Linux-Unterbau, das vertrieben wird, ist per Definition eine Distribution...

Irrer Jihad... 05. Mai 2014

Ganz cool... mein FX8320 ist noch ganz lebendig... AMD macht einfach die überfällige...

David64Bit 02. Mai 2014

Dazu sollte man auch erwähnen, dass die Mediamarkt-Prospekte von kleinen AMD's nur so...

peterkleibert 30. Apr 2014

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir aneinander vorbeireden. Das Open Document Format...



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