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AMD A12-9800 im Test: Bristol Ridge kann alles besser, aber ...

Wer einen Mini-PC bauen möchte, sollte sich Bristol Ridge für Sockel AM4 anschauen: Die integrierte Radeon-GPU ist dank DDR4-Speicher ziemlich flott, die CPU-Geschwindigkeit nur mäßig. Bei Platz im Gehäuse gibt es anderswo für den gleichen Preis mehr.

Ein Test von veröffentlicht am
AMDs A12-9800
AMDs A12-9800 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Noch sind AMDs Ryzen-Prozessoren nicht verfügbar, sehr wohl aber andere Chips für die neue AM4-Plattform: Die sogenannten Bristol Ridge vereinen mehrere CPU-Kerne mit einer integrierten Grafikeinheit und nutzen DDR4-Speicher. Die Chips wurden im September 2016 veröffentlicht, allerdings ignoriert AMD bisher den Selbstbaumarkt und liefert die neuen Kombiprozessoren einzig an Hersteller von Komplettsystemen.

Inhalt:
  1. AMD A12-9800 im Test: Bristol Ridge kann alles besser, aber ...
  2. Asus A320M-C angeschaut
  3. DDR4 trifft schnellere iGPU
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Allerdings verkauft CSL-Computer ein Bundle aus dem Topmodell, dem A12-9800, und einem passenden Mainboard, dem Asus A320M-C. Wir haben uns ein solches Paket schicken lassen, um zu testen, wie sich Bristol Ridge schlägt und um einen ersten Eindruck der AM4-Plattform zu erhalten. Ein solches System eignet sich gut für einen Mini-PC, der häufig für Spiele verwendet werden soll. Die integrierte Grafikeinheit ist eine der schnellsten am Markt und decodiert viele Video-Inhalte. Allerdings gibt es zumindest derzeit noch Einschränkungen bei 4K-UHD mit High Dynamic Range (HDR).

  • Asus A320M-C mit AMD-Boxed-Kühler (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine nutzt kein USB 3.1 Gen2. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der M.2-Slot ist mit zwei statt den möglichen vier PCIe-Gen3-Lanes angebunden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bristol Ridge unterstützt DDR4-2400 im Dualchannel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 4x Sata reicht für die meisten Nutzer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier wäre definitiv noch Platz für einen USB-3.1-Gen2-Controller von Asmedia. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der PEG-Slot nutzt 16 Gen3-Lanes, der A12-9800 liefert aber nur 8 Bahnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der A12-9800 auf dem Asus A320M-C (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • AMDs A12-9800 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, Asus A320M-C, Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi; 2 x 8 GByte DDR4-2400/DDR3-2133, Win10 x64, Radeon Software 17.1.1
Asus A320M-C mit AMD-Boxed-Kühler (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Der A12-9800 ist der flotteste Bristol Ridge, er wird in die 65-Watt-Klasse einsortiert. Die schnellsten Kaveri sind mit 95 Watt spezifiziert. Die technische Basis beider Familien ist ähnlich, bei den neuen Chips aber leicht verbessert: Während Kaveri noch die Steamroller-CPU-Architektur nutzt, ist es bei Bristol Ridge die modernere Excavator-Technik samt Optimierungen, die Carrizo fehlen. Wie gehabt setzt AMD auf zwei Module, also vier Integer-Kerne.

Mehr iGPU-Takt und DDR4-Speicher

Bei der integrierten Grafikeinheit handelt es sich weiterhin um acht Compute Units, also 512 Rechenkerne mit GCN-v3-Architektur. Da AMD jedoch zusammen mit Globalfoundries ein verbessertes 28-nm-Bulk-Verfahren entwickelt hat, takten die iGPUs von Bristol Ridge höher als die von Kaveri (95 Watt): Der A12-9800 schafft einen Boost von bis zu 1.108 MHz statt bis zu 866 MHz. Der schnellste 65-Watt-Kaveri für Sockel FM2+ erreicht 757 MHz.

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Neu beim Sockel AM4 ist, dass er als erste Desktop-Fassung von AMD den aktuellen DDR4-Standard unterstützt. Die Plattform nutzt Dualchannel, also zwei 64-Bit-Kanäle. Ausgestattet mit DDR4-2400 liegt die Datentransferrate bei 38,4 GByte pro Sekunde statt bei 34,1 GByte pro Sekunde (mit DDR3-2133). Mit DDR4 gehen neue Mainboards einher, konkret besagtes A320M-C von Asus.

Asus A320M-C angeschaut 
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