Abo
  • Services:

Ambilight extrem: Fernseher spielt außerhalb des Bildschirms weiter

Forscher des MIT Media Labs zeigen auf Leinwänden rund um den Fernseher automatisch errechnetes Bildmaterial aus dem laufenden Film. Der Film schließt so den Zuschauer über sein peripheres Gesichtsfeld förmlich ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Software berechnet das Fernsehbild für das periphere Gesichtsfeld weiter.
Software berechnet das Fernsehbild für das periphere Gesichtsfeld weiter. (Bild: MIT Media Lab)

Philips' Ambilight beleuchtet die Fernseherumgebung per LEDs mit Farben, die gerade auf dem Bildschirm zu sehen sind, damit das Sichtfeld etwas über den Bildschirmrand hinaus erweitert wird. Diesen Zweck verfolgt das MIT Media Lab mit dem System Infinity-By-Nine ebenfalls, geht dabei aber viel weiter.

Stellenmarkt
  1. ASYS Group - ASYS TECTON GmbH, Mönchweiler
  2. MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden

Infinity-By-Nine von Daniel Novy und V. Michael Bove Jr. analysiert das Fernsehbild und errechnet eine Erweiterung des Bildes links und rechts sowie überhalb des Fernsehers, die im peripheren Gesichtsfeld des Zuschauers auf Leinwänden zu sehen ist. Hier sind die Schärfe und die Detailtreue nur noch von untergeordneter Bedeutung. Dennoch sorgen diese zusätzlichen Effekte den Versuchen der Forscher nach für ein Eintauchen des Zuschauers in das Filmgeschehen. Er fühlt sich förmlich mitten im Film.

Das Bildmaterial für das periphere Gesichtsfeld fehlt im Film und muss erst generiert werden. Die Forscher haben dazu eine Software entwickelt, die das laufende Bild analysiert und die Farben, Objekte und deren Bewegungsrichtung berechnet, die auf den drei Leinwänden dargestellt werden müssen, um den Effekt zu erzielen. Sie nutzen zur Videoanalyse nach eigenen Angaben Open-Source-Software, mit der Frame für Frame untersucht wird. Szenenänderungen sollen aufgrund von Pixelpositionen und ihren Bewegungsrichtungen sowie Helligkeitsänderungen erkannt werden.

Projektoren an den Decken erzeugen die errechneten Bilder auf den Nebenleinwänden, die zur Kamerabewegung synchronisiert dargestellt werden müssen, damit der Effekt funktioniert. Die notwendige Rechenleistung erzielen nach Angaben der Forscher herkömmliche PCs mit GPU-Unterstützung.

Platzprobleme in der Wohnung

Für normale Wohnzimmer scheint Infinity-By-Nine jedoch kaum geeignet zu sein, da die Leinwände fast bis auf Höhe des Zuschauers reichen müssen. Ein separater Heimkinoraum ohne störende Möbel erscheint aufgrund des Platzbedarfs sinnvoller.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

kevla 26. Jun 2012

aha, und das hat mit dem thema genau was zu tun? erstens sind die...

dreamtide11 26. Jun 2012

Wahrscheinlich nicht, aber die Threads hier haben nur ne Halbwertszeit von 1 Stunde...

irata 25. Jun 2012

Das war ja auch schon 1968 bei "The Sword of Damocles" der Fall, dem ersten VR-HMD...

doctorseus 25. Jun 2012

OpenCV wahrscheinlich.

xmaniac 25. Jun 2012

tschuldige MIT, aber was ist bloss aus euch geworden! Das ist ja nur peinlich den...


Folgen Sie uns
       


Rage 2 angespielt

Rage 2 ist anders als das erste Rage. Wir durften den Titel bereits anspielen und erklären, was sich verändert hat.

Rage 2 angespielt Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
  2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

    •  /