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Amber Lake Y & Whiskey Lake U: Intel kündigt fünfte Ultrabook-CPU-Generation mit 14 nm an

Das verflixte 10-nm-Verfahren: Weil Intel den Prozess nicht in den Griff bekommt, muss der Hersteller mit Amber Lake Y und Whiskey Lake U weitere 14-nm-Chips für Ultrabooks einschieben. Die unterstützen aber offenbar sparsamen LPDDR4X-Speicher für eine längere Akkulaufzeit.

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Intels Gregory Bryant stellt neue 8th-Gen-Chips vor.
Intels Gregory Bryant stellt neue 8th-Gen-Chips vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Amber Lake Y (2C @ 4,5W) und Whiskey Lake U (4C @ 15W): So lauten die Codenamen von Intels neuen Ultrabook-Chips, die im Herbst 2018 als 8th Gen Core i7/i5 verkauft werden. Der Hersteller nutzte die Keynote auf der Komponentenmesse Computex in Taipeh, um die Prozessoren anzukündigen, genauere technische Details verschweigt Intel aber, wie zuletzt üblich. Auch die Angabe zur Leistungssteigerung irritiert, da Intel die Whiskey Lake nicht mit den aktuellen Quadcores der 8th Gen (Kaby Lake Refresh) vergleicht, sondern mit den älteren Dualcores der 7th Gen (Kaby Lake).

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Die neuen Chips fertigt Intel weiterhin im 14-nm-Verfahren, das der Hersteller seit 2013 in seiner ursprünglichen und später verbesserten Form nutzt. Die CPU-Kerne, genauer deren Microarchitektur, basieren unseren Informationen zufolge erneut auf Skylake und sind damit identisch zu den Vorgängern. Allerdings scheint Intel den Speichercontroller überarbeitet zu haben, er unterstützt wohl LPDDR4X statt LPDDR3 zugunsten einer niedrigeren Leistungsaufnahme. Die Grafikeinheit von Amber Lake Y und Whiskey Lake U ist offenbar unverändert. Beide Prozessoren werden mit den neuen 14-nm-Chipsätzen kombiniert, die natives USB 3.1 Gen2 und ac-2x2-WLAN integrieren.

Hintergrund der mittlerweile fünften 14-nm-Generation von Intel ist die Schwierigkeit, eine ausreichende Menge an Chips mit 10-nm-Technik zu fertigen. Die Cannon Lake U/Y haben zwei CPU-Kerne und eine GT2-Grafik, bei den 15-Watt-Modellen wie dem Core i3-8121U ist die iGPU abgeschaltet. Die Ausbeute (yield) des 10-nm-Nodes ist so gering, dass Intel die Serienproduktion bisher nicht gestartet hat. Weil der Hersteller aber wie versprochen noch 2017 ein paar Chips ausgeliefert hat, wurden ungeachtet der Probleme entsprechende Boni an die Führungsebene gezahlt.

Die Verzögerung des 10-nm-Verfahrens bedingt weitere Änderungen an der Roadmap: Die Serverchips namens Cascade Lake mit 14 nm wurden auf 2019 verschoben, auf sie folgt mit Cooper Lake einer weitere 14-nm-Generation und erst dann Ice Lake mit 10+ nm. Für Desktop-Systeme erscheinen 2018 noch ein Coffee Lake mit acht Kernen für Sockel LGA 1151 v2 und die X-Ableger basierend auf Cascade Lake für Sockel LGA 2066, also die Nachfolger von unter anderem dem Core i9-7980XE (Test).



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Thomas 05. Jun 2018

Gerne! :) Darauf hoffe ich auch schon seit einigen Jahren! Ich drücke uns beiden dann...

ms (Golem.de) 05. Jun 2018

Die OEMs wollen neue Chips/Namen.

Quantium40 05. Jun 2018

Mit dem Lenovo IdeaPad 330-15ICN gibt es inzwischen schon ein erstes Produkt mit einem...


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