• IT-Karriere:
  • Services:

Amazons Patentanmeldung: Alexa-Aktivierungswort kann auch am Ende gesagt werden

Amazon will die Nutzung von Sprachassistenten natürlicher machen. Amazons digitaler Assistent Alexa würde dann auch reagieren, wenn das Aktivierungswort etwa am Ende eines Befehls gesagt wird. Ein entsprechender Patentantrag liegt vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon hat einiges mit den Alexa-Lautsprechern vor.
Amazon hat einiges mit den Alexa-Lautsprechern vor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon will ein neues Verfahren patentieren, mit dem die Nutzung eines digitalen Assistenten natürlicher wird. Einen entsprechenden Patentantrag mit der Nummer 20190156818 hat das US-Patentamt in dieser Woche veröffentlicht. Der Antrag beschreibt, wie sich ein Alexa-Lautsprecher mit der Stimme bedienen lässt, ohne dass das entsprechende Aktivierungswort am Anfang eines Befehls gesagt werden muss. Der Nutzer kann das Signalwort mitten in den Befehl ein- oder am Ende eines Befehls anfügen.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. über duerenhoff GmbH, Lahr

Bisher funktionieren alle smarten Lautsprecher mit digitalen Assistenten gleich: Sie belauschen ständig die Umgebung und aktivieren sich, sobald sie ein Aktivierungswort verstanden haben. Ab diesem Moment werden die gesprochenen Wörter an die Rechenzentren des jeweiligen Anbieters des digitalen Assistenten gesendet, wo der Befehl interpretiert wird. Der Nutzer muss also derzeit immer erst das Signalwort sagen, damit der smarte Lautsprecher entsprechend bedient werden kann.

Der Patentantrag von Amazon geht von einem anderen Szenario aus. Die smarten Lautsprecher würden gesprochene Befehle ständig lokal im Gerätespeicher ablegen. Wenn das Gerät dann das Signalwort erkennt, wird der zuvor gesprochene Befehl augenblicklich an die Amazon-Server gesendet, um den Befehl auszuführen. Dabei kann das Aktivierungswort mitten im Satz gesagt werden oder es kann am Ende des Befehls gesprochen werden.

Probleme bei ungewollter Aktivierung

Hierbei würde der smarte Lautsprecher auch längere Pausen identifizieren und muss in der Lage sein, den Anfang des Befehls nachträglich zu erkennen. Amazon geht davon aus, dass der Nutzer eine Pause macht, bevor er sich an einen smarten Lautsprecher wendet. Geschieht das nicht, könnte es bei der Befehlsverarbeitung passieren, dass auch andere Informationen zu Amazon gelangen, die nicht als Befehl gedacht gewesen sind.

Wenn sich ein smarter Lautsprecher ungewollt aktiviert - das passiert bei allen Systemen ab und an - wird ein Befehl sofort gesendet. Bisher kann der Nutzer den Vorgang abbrechen, wenn er ihn bemerkt.

Amazons digitaler Assistent wird standardmäßig mit dem Aktivierungwort Alexa in den Befehlsmodus versetzt. Auf Amazons Echo-Lautsprechern kann das Aktivierungswort wahlweise in Amazon, Echo oder Computer geändert werden. Bei Alexa-Geräten anderer Hersteller erlaubt Amazon ganz bewusst keine Änderung des Alexa-Aktivierungswortes. Amazon will, dass der Kunde sehr wohl weiß, dass er mit Alexa interagiert.

Google Assistant verzichtet bei Alarmen bereits auf Aktivierungswort

Derzeit ist nicht absehbar, ob der Patentantrag gewährt wird und offen ist auch, ob dies jemals in Alexa und entsprechende smarte Lautsprecher integriert wird.

In den USA können Nutzer eines Google-Assistant-Geräts bereits einen Alarm ausschalten, ohne vorher das entsprechende Aktivierungswort ansagen zu müssen. Ein simples "Stop!" genügt und der Alarm verstummt. Der entsprechende smarte Lautsprecher wechselt also automatisch in den Lauschmodus, sobald der Alarm ertönt. Wenn dabei gerade im Raum gesprochen wird, könnten diese Worte direkt an Googles Server übertragen werden. Google machte keine Angaben, wann diese Funktion auch in Deutschland angeboten wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. G903 Lightspeed für 109,99€, G513 für 109,99€ und G920 Driving Force für 187,99€)
  2. (u. a. Garmin Forerunner 45S Weiß für 139,95€ statt 166,33€ im Vergleich)
  3. (u. a. Apple iPhone 8 Plus 256 GB Grau oder Silber für je 549€ statt 660€ oder 679€ im...
  4. (u. a. mit TV- und Audio-Angeboten, z. B. Samsung UE82RU8009 für 1.699€)

KlugKacka 27. Mai 2019

So sollte es sein, aber ist es auch so? Die Geschichte, naja, eigentlich ist es nur vor...

Peter Brülls 27. Mai 2019

Aber dran denken es auszuschalten oder um Einwilligung bitten wenn Du Besuch hast. :-)

Peter Brülls 27. Mai 2019

Ja, der Gesetzgeber nennt das eine Aufzeichnung des gesprochenen Wortes&#8220...

Olliar 27. Mai 2019

Wer sagt das DU die Befehle gibst? Es gibt z.B. ein Video, in dem der Bastler seine Alexa...

Olliar 27. Mai 2019

Neue Anwendung eines uralten Prinzips? Ja, Ok. Aber: Wo ist denn da bitte die...


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

    •  /