Abo
  • IT-Karriere:

Verfügbarkeit und Fazit

Der Fire TV Stick 4K ist regulär für 60 Euro verfügbar. Im Rahmen der Cyber-Monday-Woche verkauft Amazon noch bis zum 25. November 2018 den 4K-Stick für 40 Euro - also zum Listenpreis des normalen Fire TV Stick, den es ebenfalls bis zum 25. November vergünstigt für 25 Euro gibt. Der normale Fire TV Stick wird von Amazon leider mit der alten Fire-TV-Fernbedienung ausgeliefert. Wer die neue Fire-TV-Fernbedienung einzeln dazu kaufen möchte, zahlt dafür 30 Euro - ein vergleichsweise hoher Preis nur für die Fernbedienung. Diese kann nur mit dem aktuellen Fire TV Stick ohne 4K-Unterstützung und dem zweiten Fire TV mit 4K-Unterstützung verwendet werden. Mit anderen Fire-TV-Geräten funktioniert die Fernbedienung mit ihren Sonderfunktionen nicht.

Fazit

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. ad agents GmbH, Herrenberg

Der neue Fire TV Stick 4K ist derzeit einer der besten Fire-TV-Geräte. Er reagiert immer schnell, so dass es Freude macht, sich durch die Inhalte zu bewegen. Der Stick liefert 4K-Auflösung samt Dolby Vision, HDR10 sowie HDR10+ und deckt hier ungewöhnlich viele HDR-Standards ab. Wer bereits einen 4K-Fernseher besitzt, wird aber in der Regel alle wichtigen Streaming-Apps darauf haben, so dass die Anschaffung des Sticks nicht unbedingt notwendig ist.

Bleibt als Kaufgrund die Amazon-Prime-Oberfläche, die seit einigen Jahren aber immer unübersichtlicher geworden ist, und die Alexa-Fähigkeit. Wer sein Streaming-Erlebnis mit einem Alexa-Lautsprecher mit der Stimme bedienen möchte, muss derzeit zu einem Amazon-Streaming-Gerät greifen - und dann ist der Fire TV Stick 4K eine sehr gute Wahl. Allerdings sollten dann nur Echo-Geräte eingesetzt werden, denn Alexa-Lautsprecher von Drittherstellern reagieren zu langsam auf Sprachbefehle.

Bliebe als Kaufgrund die Fire-TV-Oberfläche, in der eine sinnvolle optische Unterscheidung zwischen Film- und Serien-Covern entfallen ist und der Wegfall aller Prime-Markierungen die Orientierung erheblich erschwert. In Suchergebnissen und der Watchlist werden Prime-Inhalte mit Bezahlinhalten munter gemischt, ohne dass diese irgendwie gekennzeichnet sind.

Auch wenn der Stick 4K-fähig ist, kann er auch für Anwender interessant sein, die noch kein passendes Wiedergabegerät besitzen. Denn es gibt mit der neuen Fernbedienung einen großen Komfortgewinn. Wir können damit auch einen Audio-Receiver sowie den Fernseher steuern und es ist viel angenehmer, nicht immer zwei Fernbedienungen nutzen zu müssen. Dabei ist die Implementierung der Steuerung von TV und Audio-Receiver vorbildlich gelungen.

  • Amazons Fire TV Stick 4K mit verbesserter Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung vom Fire TV Stick 4K hat Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV Stick 4K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV Stick 4K mit verbesserter Fernbedienung, USB-Ladekabel und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der alte Fire TV 4K, rechts der neue Fire TV Stick 4K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die bisherige Fire-TV-Fernbedienung, rechts das neue Modell vom Fire TV Stick 4K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung vom Fire TV Stick 4K hat Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Suchergebnissen ist nicht zu erkennen, welche Inhalte im Prime-Abo enthalten oder bei Netflix verfügbar sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer diesen Star-Wars-Film auf der Amazon-Plattform bei aktivem Prime-Abo schauen will, muss derzeit dafür bezahlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diesen Star-Wars-Film gibt es derzeit bei Netflix. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So sieht die Detailseite eines Films aus, wenn dieser im Prime-Abo enthalten ist.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Watchlist ist nicht erkennbar, welcher Film im Prime-Abo dabei ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fire TV Stick 4K passt die Bildwiederholrate automatisch an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Startbildschirm der Fire-TV-Oberfläche bewirbt oben Amazon-Inhalte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fire TV Stick 4K bietet viele Einstellungen für die Wiedergabe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der neuen Gerätesteuerung wird die Fernbedienung konfiguriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zusatztasten auf der Fernbedienung können umfangreich konfiguriert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das Ausschaltverhalten des Fernsehers kann angepasst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Fire TV Stick 4K mit verbesserter Fernbedienung, USB-Ladekabel und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der neue Stick unterstützt die automatische Anpassung der Bildwiederholrate, so dass Kameraschwenks in Filmen und Serien ruckelfrei abgespielt werden. Leider sieht es derzeit so aus, dass die meisten früheren Fire-TV-Geräte diese Funktion nie per Update erhalten werden. Schade, dass Amazon hier die alten Modelle so stark vernachlässigt.

Wer darauf großen Wert legt und bereits ein Fire-TV-Gerät besitzt, wird sich überlegen, ob er sich den neuen Fire TV Stick 4K anschafft - immerhin mit mehr Komfort bei der Bedienung aufgrund der verbesserten Fernbedienung und einem noch recht günstigen Anschaffungspreis für die gebotene Leistung. Aber auch wer sich auf einem Nicht-4K-Gerät entweder mit einer trägen Smart-TV-Oberfläche herumplagt oder noch keinen Smart-TV besitzt, sollte lieber zum Fire TV Stick 4K statt zum normalen Fire TV Stick greifen - die 20 Euro Aufpreis lohnen sich für die verbesserte Fernbedienung allemal - gepaart mit der automatischen Anpassung der Bildwiederholrate, die dem normalen Fire TV Stick fehlt.

 Fire-TV-Oberfläche ist weiterhin unübersichtlich
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Top-Angebote
  1. GRATIS
  2. (aktuell u. a. AMD Ryzen 7 2700X für 189,90€, Asus ROG Crosshair VIII Formula Mainboard für 499...
  3. 45,79€

Matze 12. Feb 2019

Hallo, es gibt verschiedene Probleme. Ich vermute das bei Tonaussetzer oder Bild wackler...

Matze 12. Feb 2019

Hallo, es gibt verschiedene Probleme. Ich vermute das bei Tonaussetzer oder Bild wackler...

tstm 15. Jan 2019

Hier steht das es auch an 1A USB am TV ruckelt bei hohen Bitraten. https://akizetagamma...

fox82 07. Dez 2018

Nicht wirklich. Man kann ein paar Server mit "Ads" blocken, aber was über die anderen...

Krabbe 07. Dez 2018

Alle Angebote diesbezüglich sind leider abgelaufen :(.


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Mobile-Games-Auslese: Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
Mobile-Games-Auslese
Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone

Markus Fenix aus Gears of War kämpft in Gears Pop gegen fiese (Knuddel-)Aliens und der Typ in Tombshaft erinnert an Indiana Jones: In Mobile Games tummelt sich derzeit echte und falsche Prominenz.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  2. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  3. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    •  /