Abo
  • Services:
Anzeige
Netflix-Inhalte sind in der Fire-TV-Oberfläche enthalten.
Netflix-Inhalte sind in der Fire-TV-Oberfläche enthalten. (Bild: Screenshot Golem.de)

Das Ratespiel beginnt

Seit Anfang des Monats zeigen Fire-TV-Geräte keine Prime-Banderolen mehr an. Amazon hatte Golem.de auf Nachfrage zunächst wiederholt versichert, dass es sich dabei um einen Fehler handeln würde. Dann hat das Unternehmen eingeräumt, dass es eine bewusste Änderung gewesen ist und die Prime-Banderolen nicht mehr wiederkommen werden. Viele Besitzer von Fire-TV-Geräten zeigten sich darüber verärgert, weil dadurch das Zurechtfinden im Sortiment von Amazons Videodienst erheblich erschwert wird.

Anzeige
  • Einer der wenigen verbliebenen Amazon-Inhalte mit Prime-Banderole (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Film gibt es bei Netflix und Prime. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann wählen, über welchen Dienst er ihn sehen möchte. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser Film ist in Prime und Netflix enthalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst ein Klick auf die weiteren Optionen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt die Netflix-Verfügbarkeit.  (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fire-TV-Oberfläche zeigt keine Prime-Markierungen mehr an. (Screenshot: Golem.de)
  • Es ist nicht mehr erkennbar, welcher der Filme in Prime enthalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Film gibt es auch bei Netflix, der Fire-TV-Nutzer erfährt es allerdings nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Kein Hinweis darauf, dass dieser Film Geld kostet. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach Öffnen der Details erfährt der Nutzer, dass der Film kostenpflichtig ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser Film ist kostenpflichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Man erfährt es aber erst in den Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Markierung zeigt die Netflix-Verfügbarkeit an, wenn er nicht bei Prime zu haben ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer glaubt, dieser Film ist weder bei Netflix noch bei Prime enthalten, irrt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach einem Klick in die Details erscheint dieser Hinweis. (Screenshot: Golem.de)
  • Und siehe da: Den Film gibt es sowohl bei Prime als auch bei Netflix. (Screenshot: Golem.de)
  • Fortsetzen zeigt an, dass der Film in Prime enthalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Button-Beschriftung ist zur Abwechslung mal eindeutig. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier zum Vergleich die Fire-TV-Oberfläche vor der Entfernung der Prime-Banderole, alle Prime-Inhalte sind mit einem Blick erkennbar. (Screenshot: Golem.de)
Kein Hinweis darauf, dass dieser Film Geld kostet. (Screenshot: Golem.de)

Golem.de hatte in seinen Tests zum Fire TV immer wieder die gut strukturierte Oberfläche gelobt, die dabei half, den Überblick über das Sortiment zu behalten. Mit dafür verantwortlich war die Markierung aller Filme und Serien, die Bestandteil des Prime-Abos sind. Dadurch waren diese Inhalte schnell mit einem Blick erkennbar. Durch den Wegfall der Prime-Banderole ist dieser Vorzug verloren gegangen, es ist deutlich schwerer geworden, sich noch im Sortiment zu orientieren.

Prime-Markierungen werden vermisst

Es gibt auf der Fire-TV-Oberfläche spezielle Rubriken, in denen nur Prime-Inhalte gelistet sind, aber abseits davon ist der Aufwand erheblich gestiegen, Prime-Inhalte überhaupt zu erkennen. Vor allem im Aktuell-Bereich und in der Watchlist fehlen die Prime-Markierungen deutlich.

  • Einer der wenigen verbliebenen Amazon-Inhalte mit Prime-Banderole (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Film gibt es bei Netflix und Prime. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann wählen, über welchen Dienst er ihn sehen möchte. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser Film ist in Prime und Netflix enthalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst ein Klick auf die weiteren Optionen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt die Netflix-Verfügbarkeit.  (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fire-TV-Oberfläche zeigt keine Prime-Markierungen mehr an. (Screenshot: Golem.de)
  • Es ist nicht mehr erkennbar, welcher der Filme in Prime enthalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Film gibt es auch bei Netflix, der Fire-TV-Nutzer erfährt es allerdings nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Kein Hinweis darauf, dass dieser Film Geld kostet. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach Öffnen der Details erfährt der Nutzer, dass der Film kostenpflichtig ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser Film ist kostenpflichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Man erfährt es aber erst in den Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Markierung zeigt die Netflix-Verfügbarkeit an, wenn er nicht bei Prime zu haben ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer glaubt, dieser Film ist weder bei Netflix noch bei Prime enthalten, irrt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach einem Klick in die Details erscheint dieser Hinweis. (Screenshot: Golem.de)
  • Und siehe da: Den Film gibt es sowohl bei Prime als auch bei Netflix. (Screenshot: Golem.de)
  • Fortsetzen zeigt an, dass der Film in Prime enthalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Button-Beschriftung ist zur Abwechslung mal eindeutig. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier zum Vergleich die Fire-TV-Oberfläche vor der Entfernung der Prime-Banderole, alle Prime-Inhalte sind mit einem Blick erkennbar. (Screenshot: Golem.de)
Auch dieser Film ist kostenpflichtig. (Screenshot: Golem.de)

Aber auch bei den Verweisen auf ähnliche Inhalte in den Filmdetails fehlen die Prime-Markierungen sehr. Mit einem Blick konnte der Kunde die Prime-Inhalte erkennen, jetzt muss erst jeder Eintrag einzeln geöffnet werden, um zu erfahren, welche Inhalte zu Prime gehören.

Sobald ein Prime-Inhalt selektiert ist und bisher noch nicht abgespielt wurde, erscheint ein Button mit dem Aufruck "Jetzt anschauen mit Amazon Prime". Wurde ein Film oder eine Serie bereits einmal abgespielt, fehlt diese Angabe. An der gleichen Stelle gibt es dann nur den Knopf "Fortsetzen". Ob das Fortsetzen des Streifens mit Kosten verbunden ist, erfährt der Anwender nicht. Er muss erst mit einem Klick die Details aufrufen, um dann zu erkennen, ob der Inhalt im Prime-Abo enthalten ist.

Amazon gibt sich viel Mühe dabei, zu verschleiern, wenn ein Film kostenpflichtig ist. Ist ein solcher selektiert, gibt es keinen Hinweis darauf und es gibt auch keine Preisangabe. Erst wenn mit einem Klick die Details des Films oder der Serie aufgerufen werden, erscheint der Preis und der Kunde erfährt, dass das Ansehen des Inhalts Geld kostet.

In der Übersicht gibt es nur einen Knopf mit der vielsagenden Bezeichnung "Zur Watchlist hinzufügen" und möglicherweise noch einen Trailer-Knopf. Es fehlt aber jeder Hinweis darauf, dass für den Inhalt bezahlt werden muss. Befindet sich ein Film in der Watchlist, der nicht in Prime enthalten ist, steht in der Übersicht nur der Befehl "Von Watchlist entfernen" zur Verfügung - auch hier kein Hinweis darauf, dass der Inhalt kostenpflichtig ist.

Immer wieder fehlerhafte Angaben

Fire-TV-Nutzern wird also einiges an Kombinationsvermögen abverlangt, um zu erkennen, wenn ein Film oder eine Serie kostenpflichtig ist. Immer wenn der Button "In Prime enthalten" fehlt, muss sich der Kunde darauf einstellen, dass der Inhalt Geld kostet. Eine intuitive Unterscheidung zwischen kostenpflichtigen Inhalten und Filmen und Serien, die Bestandteil des Prime-Abos, ist damit nicht mehr möglich.

  • Einer der wenigen verbliebenen Amazon-Inhalte mit Prime-Banderole (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Film gibt es bei Netflix und Prime. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann wählen, über welchen Dienst er ihn sehen möchte. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser Film ist in Prime und Netflix enthalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst ein Klick auf die weiteren Optionen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt die Netflix-Verfügbarkeit.  (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fire-TV-Oberfläche zeigt keine Prime-Markierungen mehr an. (Screenshot: Golem.de)
  • Es ist nicht mehr erkennbar, welcher der Filme in Prime enthalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Film gibt es auch bei Netflix, der Fire-TV-Nutzer erfährt es allerdings nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Kein Hinweis darauf, dass dieser Film Geld kostet. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach Öffnen der Details erfährt der Nutzer, dass der Film kostenpflichtig ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser Film ist kostenpflichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Man erfährt es aber erst in den Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Markierung zeigt die Netflix-Verfügbarkeit an, wenn er nicht bei Prime zu haben ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer glaubt, dieser Film ist weder bei Netflix noch bei Prime enthalten, irrt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach einem Klick in die Details erscheint dieser Hinweis. (Screenshot: Golem.de)
  • Und siehe da: Den Film gibt es sowohl bei Prime als auch bei Netflix. (Screenshot: Golem.de)
  • Fortsetzen zeigt an, dass der Film in Prime enthalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Button-Beschriftung ist zur Abwechslung mal eindeutig. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier zum Vergleich die Fire-TV-Oberfläche vor der Entfernung der Prime-Banderole, alle Prime-Inhalte sind mit einem Blick erkennbar. (Screenshot: Golem.de)
Wer glaubt, dieser Film ist weder bei Netflix noch bei Prime enthalten, irrt. (Screenshot: Golem.de)

Aber das muss nicht immer stimmen. Beim Ausprobieren sind wir auf Filme in der Watchlist gestoßen, die sowohl in Prime als auch in Netflix enthalten sind. In der Watchlist gab es aber nur den Button "Von Watchlist entfernen", der Film hätte also eigentlich kostenpflichtig sein müssen. Will der Nutzer eines Fire-TV-Geräts sichergehen, dass ein Film kostenlos ist, sollte er immer erst die Details aufrufen.

Amazon hatte in den vergangenen Wochen viele Neuerungen auf dem Fire TV vorgenommen, ohne Kunden darüber zu informieren. Alle diese Veränderungen waren nicht die Folge einer neuen Firmware. So gab es eine Einbindung von Netflix-Inhalten in die Sprachsuche und eine neue Netflix-Rubrik, die mittlerweile auch auf die Startseiten-Rubrik der Fire-TV-Oberfläche gewandert ist, während sie zunächst nur in der Rubrik "Meine Videos" zu finden war. Im Zuge dessen hat Amazon das Changelog zu den Fire-TV-Firmwares überarbeitet, ohne dies zu dokumentieren. Das Changelog weist aber nur auf die neue Netflix-Rubrik hin, die übrige Netflix-Integration ist nicht aufgeführt. Auch den Wegfall der Prime-Markierungen hatte Amazon stillschweigend vorgenommen und es zunächst wiederholt als Darstellungsfehler bezeichnet.

 Amazons Fire TV: Chaos durch Netflix-Einbindung und fehlende Prime-Banderolen

eye home zur Startseite
david_rieger 20. Sep 2016

Echt jetzt? Du meldest Dich bei Amazon an und dann willst Du die Bezahlinhalte...

ghostinthemachine 19. Sep 2016

Die Bedienung über die Xbox ist unkomfortabel. Bis das laute Ding mal läuft... Habt ihr...

ghostinthemachine 19. Sep 2016

Bei meinem Fire- Tv kann ich die Filme / Serien filtern... da werden nur die Prime...

EinJournalist 19. Sep 2016

Gab es da eigentlich eine Fusion oder habe ich was nicht mitbekommen? Wie kommt denn das...

robinx999 17. Sep 2016

Muss man aber auch schauen schon allein das Auflösungsspiel ist momentan faszinierend...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle IT-Systemhaus GmbH, Düsseldorf, Krefeld
  2. andagon GmbH, Köln
  3. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt, Nürnberg, Zwickau, Dresden
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. mit Gutscheincode PCGAMES17 nur 49,79€ statt 53,99€
  3. (u. a. BioShock: The Collection 16,99€, Borderlands 2 GOTY 7,99€, Civilization VI 35,99€ und...

Folgen Sie uns
       


  1. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  2. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  3. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  4. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  5. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  6. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  7. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  8. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  9. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  10. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Knight Rider 2000

    Ovaron | 12:14

  2. Re: Katastrophale UX

    ve2000 | 12:09

  3. Nur Altes in neuen Kleidern?

    Oldy | 12:09

  4. Re: 1. Win10 Bluescreen nach Update

    Börek | 12:09

  5. Re: Nicht nur die Telekommunikationsunternehmen...

    RipClaw | 12:08


  1. 11:59

  2. 09:03

  3. 22:38

  4. 18:00

  5. 17:47

  6. 16:54

  7. 16:10

  8. 15:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel