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Amazons Echo Spot
Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Echo Spot im Einsatz auf dem Schreibtisch

Wenn wir den Echo Spot auf dem Schreibtisch nutzen, treten die Weckerfunktionen in den Hintergrund. Hier geht es um die Frage: Was bringt uns ein Alexa-Lautsprecher mit Display? Prinzipiell sollte der Spot nicht weiter als eine Armlänge entfernt aufgestellt werden, damit Nutzer ohne Mühe alle auf dem Display erscheinenden Informationen noch erkennen können. Denn das Display ist klein und viele Statusinformationen werden nur sehr klein angezeigt. Ein Wecker oder ein laufender Timer werden nur sehr winzig ins Uhrendisplay integriert. Wenn ein Timer läuft, wird der Wecker nicht angezeigt.

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Weniger Platz für Informationen

Im Vergleich zum Show zeigt sich das Resultat des kleineren Displays. Lassen wir uns das Wetter von Alexa ansagen, zeigt der Show zunächst die nächsten vier Tage auf einer Seite, beim Spot ist nach drei Tagen Schluss. Beide wechseln nach kurzer Zeit zu einer zweiten Seite, auf der die Aussichten für weitere drei Tage zu sehen sind. Wenn wir uns unsere Einkaufsliste anzeigen lassen, sind drei Einträge lesbar, beim Show sind es vier. Bei der Abfrage von Terminen zeigt das Spot-Display nur einen lesbar an; der Show hat Platz für drei Termine.

  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Spot hat eine Stummschalttaste und zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Stromanschluss gibt es am Echo Spot einen 3,5-mm-Klinkenausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wird die Mute-Taste länger gedrückt, kann der Echo Spot ausgeschaltet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Timer wird nur sehr klein auf dem Ziffernblatt des Echo Spot angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Timer wird nur sehr klein auf dem Ziffernblatt des Echo Spot angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch beim Heraussuchen von Musik hilft das Display des Spot weniger als beim Show. Auf dem Show erscheinen drei Einträge, auf dem Spot ist nur ein Treffer zu sehen. Scrollen wir auf Zuruf auf dem Show, kommen gleich die nächsten drei. Beim Spot kann immer nur Eintrag für Eintrag vorgesprungen werden. Durch das kleine Display kann der Nutzer bei der Alexa-Nutzung nicht im gleichen Maße profitieren wie beim Echo Show. Beim Abspielen von Alben haben aber sowohl Amazon Music als auch Spotify so ihre Probleme. Zu oft werden die Alben nicht gefunden, obwohl sie im Abo enthalten sind.

Praktischer Fortschrittskreis bei Musikwiedergabe

Bei der Wiedergabe von Amazon-Music-Titeln kann der Liedtext bei Bedarf eingeblendet werden. Zudem kann mit dem Finger im Songtext gescrollt werden, um so zu einer bestimmten Stelle im Lied zu springen. Das alles ist auf dem Show angenehmer als auf dem Spot. Pfiffig gelöst ist der Ersatz für den sonst üblichen Fortschrittsbalken: Beim Spot gibt es einen Fortschrittskreis, der am Rand des Displays zu sehen ist und anzeigt, wie weit das Lied abgespielt wurde. Nutzer können darin mit dem Finger scrollen und zu einer bestimmten Textstelle springen.

Wer den Spot statt auf den Schreibtisch in die Küche stellen will, sollte bedenken, dass selbst die gut lesbaren Informationen auf dem Display ab einer Entfernung von etwa zwei Metern schon nicht mehr gut zu erkennen sind. Hier ziehen wir den Show vor, Informationen sind auch aus vier Metern Entfernung noch gut ablesbar.

Videotelefonie mit schlechtem Bild

Wie beim Show gibt es im Spot eine Kamera, die vor allem für Videotelefonate gedacht ist. Sie lässt sich in den Einstellungen einzeln abschalten und kann mit dem Zuruf "Alexa, Kamera aus" deaktiviert werden. Ansonsten geht die Kamera aus, wenn der Stummschaltknopf zum Abschalten des Mikrofons betätigt wird. Das Mikrofon kann weiterhin nicht auf Zuruf abgeschaltet werden - schade, das wäre manchmal nützlich.

  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Echo Spot hat eine Stummschalttaste und zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Neben dem Stromanschluss gibt es am Echo Spot einen 3,5-mm-Klinkenausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wird die Mute-Taste länger gedrückt, kann der Echo Spot ausgeschaltet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Timer wird nur sehr klein auf dem Ziffernblatt des Echo Spot angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Normale Anrufe und Videotelefonate sind prinzipiell nur innerhalb des Alexa-Ökosystems möglich; Amazon erlaubt keine anderen Dienste wie etwa Skype oder Hangouts. Videotelefonate lassen sich sehr bequem durchführen, es muss nur der gewünschte Kontakt angesagt werden und schon steht die Verbindung. Wer mehrere Echo-Geräte mit Display besitzt, kann auch Videotelefonate in den eigenen vier Wänden führen.

Zuschaltbar ist die Funktion Drop-in, das kann etwa sinnvoll sein, wenn damit eine Gegensprechanlage in den eigenen vier Wänden realisiert werden soll. Der angerufene Echo-Lautsprecher hebt sofort ab, wenn gesagt wird "Alexa, Drop-in auf Echo". Bei Videotelefonaten ist aus Datenschutzgründen das Videobild für die ersten zehn Sekunden nicht erkennbar.

Der Spot hat allerdings nur eine VGA-Kamera, so dass die Gegenseite das Spot-Bild nur sehr krisselig, verpixelt und mit vielen Artefakten sieht. Hier hätte es unbedingt eine bessere Kamera sein müssen, das Videotelefonat wirkt wie eines aus den Anfängen der Technik. Videotelefonie wäre eine der wenigen Funktionen, bei denen wir uns mit dem kleinen Display arrangieren könnten - wenn die Kamera nicht so schlecht wäre. Wie beim Show ist die Kamera leider fest verbaut und kann nicht gedreht werden. Wenn man am Tisch sitzt, ist das meist die richtige Position, dennoch wäre ein Schwenkmechanismus hilfreich.

Zudem kann das Spot-Display das Live-Bild einer mit dem System verbundenen Überwachungskamera anzeigen. Auf Zuruf erscheint das Kamerabild auf dem Display. So richtig sinnvoll ist das nicht verzahnt. Wenn die Kamera Bewegungen bemerkt, wird nicht automatisch das Kamerabild auf dem Spot-Display angezeigt. Damit finden wir diese Funktion wenig sinnvoll.

Videowiedergabe auf zu kleinem Display

Der Spot kann Videos aus Amazons Videostreamingdienst abspielen - wie der Show. Aber selbst das 7 Zoll große Show-Display fanden wir dafür zu klein. Auf dem Spot ist es noch schlimmer. Standardmäßig wird nur die Mitte des Films angezeigt und der Rest abgeschnitten - das ist durch das runde Display erforderlich. Das Bild kann auch verkleinert werden: Dann ist zwar das ganze Bild mit breiten Randbereichen oben und unten zu sehen, aber alles wird noch kleiner.

Wir möchten unter diesen Voraussetzungen keine Videos auf dem Spot-Display anschauen, es ist einfach viel, viel zu klein. Und wer einen Spot daheim hat, wird wohl lieber zum Smartphone greifen und darauf Videos schauen - da passen mehr Informationen drauf.

Der Zugriff auf Amazons Videostreamingdienst ist wie beim Show nicht abschaltbar. Wer kleine Kinder im Haushalt hat, läuft also Gefahr, dass diese sich darauf haufenweise Videos anschauen. Nur über die Amazon-Video-Webseite können Wiedergabebeschränkungen aktiviert werden. Dann lassen sich Videos ab 6 Jahren nur nach einer PIN-Eingabe abspielen - für Videos ohne Altersbeschränkung kann keine PIN-Abfrage gesetzt werden.

Für Youtube-Clips wäre das Spot-Display vielleicht groß genug. Aber derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Youtube-Wiedergabe auf den Alexa-Display-Geräten jemals nach Deutschland kommt. In den USA streiten sich Amazon und Google um die Youtube-Wiedergabe auf dem Echo Show, die Google seit Anfang Dezember 2017 blockiert. Diese war kurz vor der Vorstellung des Spot ausgeschaltet worden und Amazon ersann eine Zwischenlösung, die von Google aber auch blockiert wird.

Klang etwas besser als beim Echo Dot

Klanglich liegt der Spot im Einsteigerbereich. Er gibt Höhen gut wieder, Mitten werden etwas weniger betont und aufgrund des kleinen Gehäuses gibt es kaum intensiven Bass. Klanglich ist der Spot etwas besser als der Echo Dot, Amazons Einstieg in die Alexa-Lautsprecher-Welt. Als Radiowecker ist der Klang des Spot also ausreichend. Deutlich besser ist der Klang allerdings bei den großen Echo-Lautsprechern. Wer unbedingt einen Alexa-Lautsprecher mit Display haben will und dabei Wert auf einen guten Klang legt, ist mit dem Echo Show besser bedient, hier gibt es den besten Klang von allen Echo-Lautsprechern.

  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Echo Spot hat eine Stummschalttaste und zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Neben dem Stromanschluss gibt es am Echo Spot einen 3,5-mm-Klinkenausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wird die Mute-Taste länger gedrückt, kann der Echo Spot ausgeschaltet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Der Timer wird nur sehr klein auf dem Ziffernblatt des Echo Spot angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Neben dem Stromanschluss gibt es am Echo Spot einen 3,5-mm-Klinkenausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Echo Spot hat einen 3,5-mm-Klinkenausgang, über den hochwertigere Lautsprecher angesteuert werden können. Über Bluetooth lassen sich ebenfalls externe Lautsprecher damit verbinden. Mit einer Bluetooth-Verbindung ist allerdings keine Multiroom-Audio-Nutzung mehr möglich.

Bei der Mikrofonleistung schneidet der Echo Spot ähnlich gut ab wie andere Echo-Lautsprecher, auch wenn die technische Ausstattung das nicht unbedingt erwarten ließ.

 Alexa taugt nicht als smarter WeckerGute Mikrofonleistung 

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Kunze 31. Jan 2018

Man darf auch Adapter nehmen. Ist jetzt nicht so Problematisch.... http://amzn.to/2nvyQmu...

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BLi8819 30. Jan 2018

Es gibt einen Knopf. Einmal gedrückt sind die Aufnahmegeräte vom Strom getrennt. Erst...

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Dedl 29. Jan 2018

Zitat:"Und genau das meinte ich: Wer sagt denn, dass nicht ein ähnlicher "Bug" dazu...

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ve2000 28. Jan 2018

nene, ich meinte eher die etwas "femininere Klientel" ohne Gesichtsmatratze und...

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developwork 27. Jan 2018

An meinem Bett ist eine Steckdose. Dort muss nun wegen dem Google Home eine...

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