Alexa taugt nicht als smarter Wecker

Es gibt derzeit 17 Ziffernblätter, 7 digitale und 10 analoge, wobei sich die digitalen Varianten weniger stark unterscheiden als die analogen. Der Wechsel der Ziffernblätter ist über die Einstellungen am Gerät mittels Fingerbedienung möglich. Auf Zuruf kann das Ziffernblatt nicht verändert werden.

Gut umgesetzter Nachtlichtbetrieb

Stellenmarkt
  1. Fachassistent/in (m/w/d)
    KDN.sozial, Paderborn
  2. Engineer*in Client-Virtualisierung
    WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Wuppertal
Detailsuche

Das Display ist mit einer adaptiven Steuerung versehen, so dass die Helligkeit meist gut an das Umgebungslicht angepasst wird. Zusätzlich gibt es für den Einsatz als Nachttischwecker einen speziellen Nachtmodus, in dem das Display besonders stark abgedunkelt wird. Das gelingt vorbildlich: Selbst in totaler Finsternis ist das Display nicht zu hell. Ganz im Gegenteil: Kommen wir in einen komplett abgedunkelten Raum, müssen sich die Augen erst umgewöhnen, bis die Informationen auf dem Display zu erkennen sind.

  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Spot hat eine Stummschalttaste und zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Stromanschluss gibt es am Echo Spot einen 3,5-mm-Klinkenausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wird die Mute-Taste länger gedrückt, kann der Echo Spot ausgeschaltet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Timer wird nur sehr klein auf dem Ziffernblatt des Echo Spot angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wird bei aktiviertem Nachtmodus das Licht eingeschaltet, bleibt das Display erfreulicherweise nicht dunkel, die Displayhelligkeit erhöht sich langsam. Hier wurde mitgedacht, damit das Display jederzeit gut erkennbar ist. Für andere Bereiche der Weckerfunktion gilt das hingegen nicht.

Nachtmodus aktiviert nicht den Bitte-nicht-stören-Betrieb

Der Nachtmodus kennt ausschließlich eine Zeitsteuerung. Das ist uns eine zu starke Einschränkung, zumal die eingestellte Zeit für jeden Tag gleich ist. Es fehlt eine Unterscheidung zwischen Werktagen und Wochenenden. Daher ist es besonders störend, dass der Nachtmodus weder auf Knopfdruck noch auf Zuruf eingeschaltet werden kann. Wenn der Nachtmodus aktiv ist, wird der Nicht-Stören-Modus nicht mit umgeschaltet. Das wäre aber sinnvoll, denn seit einiger Zeit können Echo-Lautsprecher angerufen werden, aber bei aktiviertem Nicht-Stören-Modus klingelt das betreffende Gerät nicht.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    20.-24.06.2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Wer verhindern will, dass er nachts durch einen Anruf von seinem Echo-Lautsprecher aus dem Schlaf gerissen wird, muss also parallel zum Nachtmodus auch den Nicht-Stören-Modus einschalten. Anders als beim Nachtmodus ist das manuell und auf Zuruf möglich: "Alexa, bitte nicht stören" . Zusätzlich kann dafür ein Zeitplan bestimmt werden, der aber ebenfalls an allen Tagen gleich ist und nicht zwischen Werktagen und Wochenenden unterscheidet.

Echo Spot versagt bei Weckerfunktionen

Mit dem Echo Spot hat Amazon die Funktion aktiviert, endlich auch Wecker mit Musik verknüpfen zu können - das steht auch für die meisten Alexa-Lautsprecher zur Verfügung. Bis vor einigen Tagen kannte Alexa nur Alarme mit einem Weckton. Jetzt kann nach dem Muster "Alexa, wecke mich um 6 Uhr mit den Toten Hosen" ein Radiowecker gestellt werden. Am Ende kann ein Künstler, ein einzelnes Lied, ein bestimmtes Album oder ein Radiosender angesagt werden. Das alles funktioniert sowohl mit Amazon Music als auch mit Spotify und TuneIn.

  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Spot hat eine Stummschalttaste und zwei Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Stromanschluss gibt es am Echo Spot einen 3,5-mm-Klinkenausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wird die Mute-Taste länger gedrückt, kann der Echo Spot ausgeschaltet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Timer wird nur sehr klein auf dem Ziffernblatt des Echo Spot angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wird die Mute-Taste länger gedrückt, kann der Echo Spot ausgeschaltet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unverändert ignoriert Amazon für Alexa das in Deutschland gebräuchliche 24-Stunden-Zeitformat bei Ansagen. Wollen wir einen Wecker für 6 Uhr stellen, fragt Alexa immer nach, ob morgens oder abends gemeint ist. Das ist nervig. Die gleiche Rückfrage gibt es auch bei einem 12-Uhr-Wecker, was vor allem zu Missverständnissen führt. Antworten wir morgens, wird ein Termin um Mitternacht angelegt, abends ein Termin zur Mittagszeit. Es könnte auch genau anders herum sein und wäre genauso falsch oder richtig - für den Nutzer ist es aber nur verwirrend. Hier sollte Amazon schnell reagieren und das anpassen.

Alexa ist zu pingelig

Beim Stellen eines Weckers müssen sich Nutzer sehr stark an die Vorgaben von Alexa anpassen und vieles funktioniert auch gar nicht. Als wir zum Spot sagen "Alexa, stelle einen Wecker für 6 Uhr morgens von Montag bis Freitag", wird der gewünschte Wecker nicht gestellt. Wir versuchen es, indem wir alle Wochentage aufzählen, aber auch das funktioniert nicht. Alexa kennt diese Befehle einfach nicht. Wer für Montag bis Freitag einen Wecker stellen will, muss sagen "Alexa, stelle einen Wecker für 6 Uhr morgens werktags", Abweichungen davon werden nicht toleriert. Hier zeigen sich die noch vorhandenen starken Beschränkungen digitaler Assistenten.

Ein bestehender Wecker kann nicht auf Zuruf verändert werden. Sagen wir "Alexa, wecke mich morgen eine Stunde später" wird damit der bestehende Wecker nicht verändert, der Befehl wird nicht verstanden. Für einen Wecker mit Sprachsteuerung sollte das möglich sein.

Das Stellen eines Weckers etwa für Montag, Dienstag und Mittwoch funktioniert ebenfalls nicht. Wer das möchte, muss drei einzelne Wecker stellen. Für einen smarten Wecker ist es ein Armutszeugnis, dass eine so simple Funktion nicht vorhanden ist.

Zeit für Schlummermodus nicht veränderbar

Wecker können auf dem Echo Spot nur auf Zuruf gestellt werden. Wer sich das Schlafzimmer mit einer anderen Person teilt, wird einen Wecker nicht mit Sprachbefehlen einrichten wollen, wenn dort bereits jemand anderes schläft. Beim Echo Spot gibt es unverständlicherweise keine Möglichkeit, einen Wecker über das Display zu stellen. Es ist nicht einmal möglich, einen bereits gestellten Wecker am Spot-Display zu modifizieren - er kann hier nur gelöscht, aber nicht verändert werden. Das ist blamabel. Wer einen Wecker ohne Zuruf einrichten möchte, muss dann erst zum Smartphone greifen und es in der Alexa-App erledigen. Das geht aber auch mit jedem anderen Alexa-Lautsprecher ohne Bildschirm, den Echo Spot bräuchte es dafür nicht.

Wenn der Wecker gestellt ist und ertönt, kann auf Zuruf der Schlummermodus aktiviert werden, der neun Minuten läuft. Diese Zeit ist nicht veränderbar und es ist auch nicht möglich, die Schlummerdauer auf Zuruf zu verändern. Ansonsten kann der Wecker auf Zuruf ganz ausgestellt werden. Mit einem Wisch von unten nach oben über das Display lässt sich der Wecker auch wortlos deaktivieren, das wird auch auf dem Display angezeigt. Mit einem Wisch von unten nach oben kann zudem der Schlummermodus aktiviert werden - unverständlicherweise wird das nicht auf dem Display angezeigt; es ist also schon fast eine versteckte Funktion.

Uns fehlt ein USB-Anschluss

Amazon hat sich keine Mühe gegeben, die Weckerfunktionen speziell für den Echo Spot aufzuwerten. Das lässt das Produkt unfertig erscheinen. Viele der Beschränkungen würden sich mit einem Firmware-Update beseitigen lassen. Die Frage dabei ist aber, ob das passieren wird. Die Beschränkungen betreffen auch alle anderen Echo-Lautsprecher, allerdings sind diese nicht primär als Weckerersatz gedacht, so dass diese Einschränkungen weniger stark ins Gewicht fallen.

Mit dem Spot können auch Smart-Home-Komponenten mit der Sprache gesteuert werden - aber eben nur damit. Es wäre schön, wenn sich etwa eine Lampe auch über das Spot-Display umschalten ließe. Wer sich das Schlafzimmer mit einer anderen Person teilt, muss dann keine für den anderen störenden Sprachbefehle in den Raum sprechen.

Bei einem Alexa-Wecker hätten wir erwartet, dass ein USB-Anschluss vorhanden ist, um darüber den Akku eines Smartphones über Nacht aufladen zu können. Aber daran hat Amazon nicht gedacht. Auch wenn der Echo Spot etwa auf dem Schreibtisch eingesetzt wird, wäre das eine willkommene Ergänzung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Amazons Echo Spot im Test: Alexa-Plapperball geht am Kundenbedarf vorbeiEcho Spot im Einsatz auf dem Schreibtisch 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Kunze 31. Jan 2018

Man darf auch Adapter nehmen. Ist jetzt nicht so Problematisch.... http://amzn.to/2nvyQmu...

BLi8819 30. Jan 2018

Es gibt einen Knopf. Einmal gedrückt sind die Aufnahmegeräte vom Strom getrennt. Erst...

Dedl 29. Jan 2018

Zitat:"Und genau das meinte ich: Wer sagt denn, dass nicht ein ähnlicher "Bug" dazu...

ve2000 28. Jan 2018

nene, ich meinte eher die etwas "femininere Klientel" ohne Gesichtsmatratze und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Forschung
Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom

Ein Forschungsteam hat einen Mikroprozessor sechs Monate ununterbrochen mit Strom versorgt. Die Algen lieferten sogar bei Dunkelheit.

Forschung: Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom
Artikel
  1. EC-Karte: Trotz Kartensperre können Diebe stundenlang Geld abheben
    EC-Karte
    Trotz Kartensperre können Diebe stundenlang Geld abheben

    Eine Sperre der Girocard wird nicht immer sofort aktiv. Verbraucher können sich bereits im Vorfeld schützen.

  2. Swisscom-Chef: Vermasselt habe ich nichts
    Swisscom-Chef
    "Vermasselt habe ich nichts"

    Urs Schaeppi gibt den Chefposten bei Swisscom auf. Sein Rückblick auf neun Jahre Konzernführung fällt ungewöhnlich offen aus.

  3. EV Driver Survey: Elektroautos bei IT-Experten besonders beliebt
    EV Driver Survey
    Elektroautos bei IT-Experten besonders beliebt

    Fahrerlebnis und Technik sind für Fahrer von Elektroautos der größte Zusatznutzen dieser Mobilitätsform. Fast alle würden wieder ein E-Auto kaufen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV (2021) 77" günstig wie nie: 1.771,60€ statt 4.699€ • Grakas günstig wie nie (u. a. RTX 3080Ti 1.285€) • Samsung SSD 1TB (PS5-komp.) + Heatsink günstig wie nie: 143,99€ • Microsoft Surface günstig wie nie • Jubiläumsdeals MediaMarkt • Bosch Prof. bis 53% günstiger[Werbung]
    •  /