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Amazons Echo Input: Musikanlage für 40 Euro Alexa-fähig machen

Das im September vorgestellte Alexa-Gerät namens Echo Input ist verfügbar. Im Unterschied zu den anderen Echo-Geräten hat das neue Modell keinen eigenen Lautsprecher. Input dient dazu, eine bestehende Musikanlage Alexa-fähig zu machen.
/ Ingo Pakalski
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Amazons Echo Input (Bild: Amazon)
Amazons Echo Input Bild: Amazon

Mit Echo Input bietet Amazon eine preisgünstige Alternative, eine bestehende Musikanlage Alexa-fähig zu machen. Bei manchem Anwender hat diese Aufgabe bisher ein Echo Dot übernommen, der mit einem Kabel mit der heimischen Musikanlage verbunden ist. Da hat auch der schwache Klang des alten Echo Dot nicht weiter gestört, weil der interne Lautsprecher für Musik umgangen wurde. Der neue Echo Dot klingt um Klassen besser.

Der Echo Dot kostet regulär 60 Euro, der neue Echo Input(öffnet im neuen Fenster) wird für 40 Euro verkauft; es gibt ihn in Schwarz und Weiß. Der Echo Dot ist immer mal wieder vergünstigt zu haben. Den aktuellen Echo Dot(öffnet im neuen Fenster) gibt es derzeit für 35 Euro, der klanglich wesentlich schlechtere alte Echo Dot(öffnet im neuen Fenster) wird für 25 Euro verkauft. In Anbetracht dessen ist die Anschaffung des Echo Input derzeit preislich nicht gerade attraktiv. Später wird es den Echo Input vielleicht ebenfalls zu Verkaufsaktionen vergünstigt geben.

Zur Verbindung mit einer Musikanlage hat der Echo Input eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Anders als beim Echo Dot liegt dem Echo Input ein passendes Verbindungskabel bei, um das Gerät an eine Musikanlage anschließen zu können. Es können aber auch andere Aktivlautsprecher angesprochen werden. Außerdem wird eine Einbindung über Bluetooth geboten. Echo Input hat vier Fernfeldmikrofone und soll damit besonders gut lauschen können, um Zurufe jederzeit zu verstehen.

Auf der Oberseite des Echo Input gibt es eine Stummschalttaste, mit der sich die Mikrofone ausschalten lassen. Zudem ist eine Aktionstaste vorhanden, um Alexa darüber statt mit dem Signalwort zu aktivieren. Bei Aktivierung gibt es nur einen LED-Punkt, nicht den Echo-Leuchtring der anderen Echo-Lautsprecher.

Die Musikanlage oder der damit verbundene Aktivlautsprecher können über die Alexa-Multiroom-Funktion mit anderen Echo-Lautsprechern verknüpft werden. Die Multiroom-Funktion steht derzeit nicht für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller zur Verfügung.

Alexa-Multiroom-Funktion mit Einschränkung

Wir haben uns die Alexa-Multiroom-Fähigkeit im Rahmen unseres Echo-Sub-Tests näher angeschaut. In dieser Konstellation gibt es die Beschränkung, dass wir nicht mehr in Streamingmusik spulen können. Außerdem reagieren Musiksteuerbefehle verzögert. Wenn wir eine unterbrochene Musikwiedergabe fortsetzen wollen, dauert es fünf bis sechs Sekunden, bis der gesprochene Befehl umgesetzt wird und wir wieder etwas hören.

Amazons Echo Sub im Test
Amazons Echo Sub im Test (02:19)

Mit Echo Input verhält sich eine Musikanlage wie ein smarter Lautsprecher. Auf Zuruf kann Musik entweder von Amazon Music, Spotify Premium oder Deezer sowie Tune-In abgespielt werden, die dann über die an der Anlage angeschlossenen Lautsprecher ertönt. Wer mag, kann sich auch mit Musik von der Anlage wecken lassen.

Zudem kann Alexa für die Beantwortung alltäglicher Fragen verwendet werden. Der Nutzer kann sich den Wetterbericht, tagesaktuelle Nachrichten oder Sportergebnisse ansagen lassen. Auch die Steuerung von Smart-Home-Komponenten auf Zuruf ist möglich. Mit einem einfachen Sprachbefehl können Gegenstände auf die Alexa-Einkaufsliste gesetzt werden; der Nutzer kann sich auch an Aufgaben erinnern lassen.


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